Was denkst du, wäre schlimmer: wenn alle religiös wären oder wenn niemand religiös wäre?

8 Antworten

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Wenn alle religiös wären, wäre es schlimm, wenn keiner religiös(= Atheist) wäre, wäre es noch schlimmer.

Denn Religiösität ist noch kein lebendiger, biblischer Glaube. Da sind dann noch eher so Sachen wie die Kreuzzüge möglich.

Andererseits ist eine atheistische Gesellschaft auch nicht besser, da auch der Atheismus der Welt keinen Frieden gebracht hat.

Die Militärhistoriker Dr. Alan Axelrod und Charles Philipps haben ein dreibändiges Werk zu Kriegen in der Menschheitsgeschichte mit 1.763 Kriegen rausgebracht. Davon gehen 93,1% NICHT auf religiöse Motive zurück. Von den wenigen Religionskriegen(6,9%) sind 3,7% auf den Islam zurück zu führen.

Die meisten Kriege sind nicht von Religion verursacht, sondern von Atheisten. Auch der aktuelle Krieg hat nichts mit Religion zu tun.

https://www.youtube.com/watch?v=GDVMlZukGLA

Ich fände es gut, wenn jeder gläubig(persönlich-lebendiger Glaube) wäre. Also jeder in einer persönlichen Beziehung zum biblischen Gott leben würde. Denn dieser Glaube hat die Welt positiv beeinflusst:

  • Die Bibel ist die Grundlage des englischen bürgerlichen Gesetztes, der amerikanischen Erklärung der Grundrechte und der Verfassung von Demokratien wie z.B in Großbritannien, USA, Kanada, Australien und Neuseeland
  • Auch in der heutigen Zeit werden animistische Volksstämme auf den Phillipinen durch das Evangelium von Ängsten befreit.
  • Ehemalige Kannibalen auf Papua Neuguinea und den Fiji-Inseln leben in relativem Frieden, seit sie das Evangelim gehört und angenommen haben.
  • Während der Judenverfolgung unter Hitler waren es gläubige Christen, die den Juden halfen(Corrie ten Boom,...). Von atheistischen Helfern hört man nie was.
  • Im Römischen Reich war das Töten und Aussetzen von schwachen/kranken Säuglingen üblich - ein Leben, das nicht zum Funktionieren des Politischen Systems beitrug, war nicht viel wert. Oft wurden ausgesetzte Säuglinge von Christen aufgenommen. Unter dem Einfluss des christlichen Glaubens stellte Kaiser Valentinian I. im Jahr 374 Kindstötung und das Aussetzen von Kindern unter Strafe.
  • Gladiatorenspiele wurden in Rom 264 v.Chr. als Teil von Beerdigungsfeierlichkeiten für den Vater von Marcius und Decimus Brutus eingeführt. Christen verurteilten und boykottierten die Spiele. Minucius Felix zitiert einen römischen Heiden, der den Christen vorwirft: „Ihr besucht keine Schauspiele, nehmt an den Festzügen nicht teil … ihr verabscheut die Spiele zu Ehren der Götter.“ Durch den wachsenden Einfluss des christlichen Glaubens wurden Gladiatorenspiele schließlich unter christlichen Kaisern abgeschafft.
  • In preußischen und litauischen Stämmen waren Menschenopfer bis ins 13. und 14. Jahrhundert üblich. Der britische Autor Edward Ryan schreibt, dass diese Menschen „dies heute noch tun würden, wenn das Christentum nicht zu ihnen gekommen wäre“.
  • Die Stellung der Frau war im antiken Griechenland und Rom sehr niedrig. In Athen durften z.B anständige Frauen das Haus nur mit einem vertrauenswürdigen Mann verlassen. Bei den Römern wurden neugeborene Mädchen oft getötet oder ausgesetzt. Die Frau war der Tötungsgewalt und dem Recht des Mannes unterworfen, sie in die Knechtschaft zu verkaufen. Christen lehnten diese Praktiken ab, durch den Einfluss des christlichen Glaubens änderten sich diese Denkweisen und die Frauen bekamen eine vorher nie gekannte Würde.
  • Wil­liam Wil­ber­for­ce, der maßgeblich an der Abschaffung der Sklaverei in England beteiligt war, war Christ und er tat das, weil er Christ war.

Das sollen mal genug Beispiele sein. Unser heutiges Verständnis von Menschenrecht und Menschenwürde sind das Ergebnis christlichen Einflusses.

Fazit:

  • Religiös - Schlimm
  • Atheistisch - Schlimmer
  • lebendiger, biblischer Glaube - Gut

Lg

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Eigener Glaube -- bin bibelgläubiger Christ

Da es weder DEN Atheisten noch DEN Religiösen gibt, ist deine Frage nicht beantwortbar.

Es gibt religiöse Menschen, da würde ich mir eine Welt nur mit solchen Personen wünschen.

Tobias Merkle - Gründer der Hilfsorganisation "Hoffnungsträger".

Viele tolle Projekte in Deutschland und weltweit.

https://hoffnungstraeger.de/

Lea Ackermann - Gründerin der Hilfsorganisation SOLWODI

Für Frauen in Not.

https://www.solwodi.de/

Nick Vujicic - Topp-Motivator für Tausende Mitmenschen.

„Wenn ich alles tun kann, ohne Beine und Arme zu haben, dann kannst Du es auch!“

https://www.youtube.com/watch?v=XzvUDOpc6xI

Don & Deyon Stephens Gründerehepaar von Mercy Ships

Schiffe bringen medizinische Hilfe in die ärmsten Staaten Afrikas.

https://www.youtube.com/watch?v=LVQ5zeLovuQ

Rosi Gollmann Gründerin von andheri hilfe

Unter anderem waren sie und ihr Team für 1.000.000 Augenoperationen in Bangladesch verantwortlich.

Joni Eareckson Tada - Gründerin von joni and friends

Joni war eine junge sportliche Studentin. Seit einem Badeunfall ist sie Querschnittgelähmt. Oft hat sie kaum erträgliche Schmerzen. Bekam Brustkrebs und eine Covid-Erkrankung. Trotzdem hilft sie unzähligen anderen Menschen mit einer Behinderung.

https://www.youtube.com/watch?v=VVXJ8GyLgt0

 https://www.joniandfriends.org/

Klaus-Dieter und Martina John Gründerehepaar von „Diospi Suyana

Sie bauten ein modernes Hospital im Wert von 15 Millionen für die Quechua-Indianer in den Anden Perus. Geplant wurde ohne Startkapital, gebaut ohne staatliche Hilfe, allein mit Spenden und dem Vertrauen auf Gottes Unterstützung. Über 400.000 Patienten wurden bis heute dort behandelt.

Michael Stahl Gründer von protactics

Er hat eine Organisation aufgebaut, welche sich für Kinder und Jugendliche einsetzt, die Mobbing erfahren.

https://www.protactics.de/

https://www.youtube.com/watch?v=mCXvGBGUnZc

Natalie Schaller Gründerin der Modefirma [eyd]

Sie beschäftigt für ihre Label ehemalige Prostituierte in Indien.

Maggie Gobran, Maria Luise Praen-Bruni, Tabea Oppliger, Burghard Schunkert, Kathy Izard, Denis Mukwege, Jen Bricker, Bethany Hamilton, Andrea Wegener, Ron Hall, Riley Banks-Snyder, Mandy Harvey, David Togni, Christine Caine, Stephan Maag.. 

Doch ich bin mir leider bewusst, dass es auch religiöse Personen (Christen, Muslime) gibt, dass wenn die den Durchschnitt der ganz-religiösen Bevölkerung wären, ich mir das nicht wünschen würde.

Wenn das eine einfach zu treffende Entscheidung oder Auswahl wäre, dann würde ich mich eindeutig für die Religiosität entscheiden. Der Ursprung des Glaubens (auch die Bibel) geben ganz viele Regeln vor, nach denen ein Miteinander der Menschen ohne weiteres gewährleistet ist. Dabei rede ich aber nicht (!) von der Kirche, sondern vom Glauben (bzw. der Religiosität).

Was mich daran ganz entschieden stört ist, dass diese Glaubensbasis durch irgendwen, der sich daraus auch weltliche Vorteile verschaffen wollte (und gemacht hat) verwässert wurde. Das zieht sich aber durch die Glaubensrichtungen durch. Siehe: Kreuzzüge, weltlicher Einfluss auf Herrscherhäuser, die sog. "Ungläubigen", die aber einfach einen anderen Glauben haben - das ist kein Glaube und hat nichts mit (unserem oder einem anderen) Gott zu tun, sondern es ist ein Missbrauch der überlieferten Lehren.

Wären aber alle nicht-gläubig, besteht ebenfalls die Gefahr eines solchen Missbrauches, weil ja eben die Basis nicht besteht. Das macht es zwar dem Menschen, der nicht glaubt, leichter, weil er sich nicht an diese Art der Regeln gebunden fühlt, aber besser wird nix davon. Er braucht sich noch nicht einmal von den überlieferten Regeln abwenden, weil er sie ja ohnehin nicht anerkennt.

Keine einfache Frage. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Um "schlimmer" sein zu können, muss doch etwas zuerst einmal "schlimm" sein.

Da weder das Eine, noch das Andere "schlimm" ist, kann auch keines davon "schlimmer" sein.

Es ist, wie es ist.

Ich ziehe eine Welt mit nur Religiösen einer gottlosen Welt vor

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