Was denken Lehrer über Schüler die sich selbstverletzen?

7 Antworten

da ist viel Verschiedenes denkbar, z.B.:

  • das arme Kind, hoffentlich bekommt sie die Hilfe, die sie braucht!
  • schockierend, dass man sich selbst sowas antun kann!
  • die will nur Aufmerksamkeit, am besten ignorier ich das...
  • hmhm, muss ich da jetzt irgendwas machen? kann ich da was machen? soll ich da was machen?
  • die hat bestimmt ernsthafte Probleme, dass sie sowas macht
  • die ist total schlecht erzogen!
  • hat sie falsche Freunde, die sie zu sowas verleitet haben? gibt es in der Schule noch mehr, die sowas machen?
  • ich nicht mein Problem, ich muss mich um die Klassenarbeiten kümmern
  • usw.

Wie andere Menschen haben auch Lehrer kein vorgeschriebenes Denkmuster.

Von "Oh mein Gott, die Arme!" bis "ist mir doch egal" ist praktisch alles drin.

Sie denken nicht wirklich viel über dich, zb meine ganzen Lehrer wissen dass ich suizidal bin und naja jetzt meinen Sie, sie müssten immer mit mir reden. Sag ihnen einfach dass du nicht darüber reden willst wenn sie fragen. SVV ist nichts schlimmes, das machen viele, und wenn du schon in Behandlung bis ist das super!

lg, Lukas c:

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Bitte in welcher Welt ist selbstverletzended Verhalten nichts schlimmes? Weil es viele machen ist es noch lange nicht normal...

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@Mewchen

Klar ist es nicht gut ... aber wenn ich darauf zurück blicke was ich schon getan habe ist es nichts schlimmes ....

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Psychische Erkrankung - Erwerbsminderungsrente abgelehnt... Was tun?

Hallo allerseits,

folgender Fall : Frau seit 2002 an Angst + Panikattacken erkrankt...Sie war auch in therapeutischer Behandlung und ein Gutachter vom gericht hat 2009 diagnostiziert... bis mindestens 2012 kann sie nicht arbeiten. Sie kann seit langem nicht die Wohnung alleine verlassen und wartet bis der Mann von der Arbeit kommt... um Dinge wie Arztgänge, Einkauf etc erledigen zu können.

Da wir kurze Zeit von der ARGE gelebt haben, wurde von denen eine Erwerbsminderungsrente beantragt....Heute kam die Ablehnung, mit der Begründung das sie noch mind. 6 std eine leichte Tätigkeit ausüben könne..nach derer Sachlage. Der Widerspruch ist schon geschrieben, aber was kann man noch tun bzw wie sollte man weiterhin vorgehen?

Kann man den Hausarzt mit einbeziehen?

Für Tipps und weiteren Vorgang wäre ich sehr dankbar :)

MfG Spiffy74

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Familie im Stich lassen Oder weiterhin ein schlechtes Leben führen und dann aber die Familie nicht im Stich lassen?

Wozu würdet ihr tendieren, wenn eure Familie zum Großteil sehr toll ist, doch ihr wegen einer psychischen Erkrankung (seit Jahren trotz Behandlung keine Besserung) mit dem Kontakt zu der Familie nicht richtig Leben sondern mehr leiden müsst?

Also wenn ich sie im Stich lasse und mein eigenes Ding mach, dann kann ich wieder richtig das Leben genießen und ohne dauernd nen Waschzwang zu haben mich fortbewegen.

Doch in einsamen Stunden käme mir immer der Gedanke wie es meiner Familie geht die ich eigentlich liebe...

Und wenn ich weiter in Therapie bin [bei der sich bisher eigentlich nichts getan hat, seit 2 Jahren hab ich die Erkrankung (und länger weil davor waren es andere Ängste und Zwänge) ] werde ich zwar immernoch die Hoffnung haben, das es sich iwann bessert und habe das Gefühl das ich ja was gegen die Ängste tu. Aber ich könnte dann meine Zukunft kaputt machen und würde nicht richtig Leben, da die Erkrankung mich sehr einnimmt... Soziale Kontakte hab ich auch keine mehr.

Die Entscheidung ist echt schwer, vielleicht weiß einer ja gute Gründe für eine bestimmte Seite?

Oder auch für beide, kann ja sein das ihr auch keine Meinung dazu habt was besser ist...

Danke schonmal ich freue mich über jede Hilfe! :)

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Was genau bedeutet Todessehnsucht?

Hallo.

Gestern habe ich per Zufall mitbekommen, wie jemand eine Witwe nach dem Grund des Suizids ihres (jungen) Mannes gefragt und extra noch Andeutungen wie Depressionen mit in die Frage eingebaut hat. Die Witwe antwortete daraufhin, er hätte eine starke Todessehnsucht gehabt und deshalb den Freitod gewählt.

Ich überlegte, was genau sie damit gemeint haben könnte. Ist Todessehnsucht nicht das Resultat/die Folge einer psychischen Erkrankung, beispielsweise Depressionen, Persönlichkeitsstörung, Zwangsstörung, Burn-Out, etc.? Oder gilt Todessehnsucht etwa als eine 'eigenständige' Krankheit? Bei Google bin ich irgendwie nicht so recht fündig geworden, und ich wage es absolut nicht, die Frau näher zu befragen. Doch es interessiert mich einfach.

Danke schon mol! :=)

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Polizistin werden trotz borderline syndrom

Eine freundin von mir hat ebenfalls borderline. Und sie hat schon seit längerer Zeit den Traum Polizistin zu werden. Ich hab schon versucht sie zu überzeugen dass das mit dieser psychischen Erkrankung so gut wie unmöglich ist, da sie ja sowieso vorher ne Art Eignungsprüfung bestehen muss und natürlich auch zum Amtsarzt. Doch sie hält weiterhin an der Idee fest und meint sich da durchmogeln zu können bzw. die Erkrankung zu verschweigen. Ich glaube jedoch nicht dass dies möglich ist. Auch ist sie nicht stabil genug und rastet auch jedesmal aus wenn etwas mal nicht so läuft wie sie sich das vorstellt. Und sie ritzt sich. Ich mein das kenn ich ja von mir auch, doch ich versuche mittlerweile doch etwas realistischer zu denken. Sie hat auch sehr viele soziale probleme und kommunikationsschwierigkeiten. Leider sind das ungünstige vorraussetzungen um Polizistin zu werden, ich will sie jetzt nicht einfach abstempeln da ich auch sehr unter meinen problemen leide. Wie kann ich ihr das am besten klarmachen dass das immer nur ihr traum bleiben wird und sie lieber einen anderen Beruf wählen soll? Sie sagt immer nur ich soll ihr nicht ihre Pläne versauen, sonst will sie nichts mehr mit mir zu tun haben.

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Sozial Phobie - Menschen kennen lernen?

Hey, ich hatte in meinen seeehr jungen Jahren (14) doofe Erfahrungen mit Drogen etc. gemacht und leide seitdem unter der Diagnose: Sozial Phobie, Angst/Panikstörung, rezidivierende Depression, Schlafstörung. Begonnen hatte das als ich sehr krasse Morddrohungen von dieser damaligen Szene bekam. Ich lies mich daraufhin auch in eine Psychatrie einweisen, da ich ja nicht mehr aus dem Haus konnte um mir Drogen zu beschaffen, machte das alles nur noch schlimmer. Gleichzeitig war es aber auch ein Segen da ich mich sonst in keiner guten Zukunft mehr sehen würde. Anderer seits sehe ich mich nun auch in keiner guten Zukunft. Die 9 Monate Psychatrie haben bis auf den Entzug nichts gebracht. Die sogenannte ''Verhaltenstherapie'' wobei man sich seiner Angst stellen muss hat mir auch nicht geholfen, wobei ich diese bis jetzt (20) noch immer mache und auch schon etliche andere Versucht habe. Bin auch seit 4 Jahren in Therapeutischer Behandlung und nehme Medikamente. Nun ... ich habe damals mit diesem Entzug gleichzeitig meine ''Freunde'' aufgeben müssen, da ich es nicht schaffte die davon zu überzeugen auch mit dem Zeug aufzuhören. Jetzt bin ich seit 6 Jahren alleine. Ich sitze Tag ein Tag aus an meinem PC und grübel. Habe mich auch auf Partnerbörsen angemeldet, ohne Erfolg. Meine Erkrankung zu übermitteln (vor allem in meinem Alter) ist verdammt schwer. Ich meine welche(r) 20 Jährige/Jähriger möchte schon so etwas mitmachen. Versteh ich auch total. Ich bin aufgrund dieser Erkrankung wie man sich es auch schon vorstellen kann arbeitsunfähig. Ich komme so gut wie nicht raus. Ich halte es aber nicht mehr aus niemanden zuhaben mit dem man reden kann, niemand der einfach mal hier ist, niemand der einfach mal mit mir lacht, niemand der mich versteht... Gibt es eine Möglichkeit ? Gibt es ein Forum ? Gibt es irgendwas ??? Ich habe meine komplette Jugend zuhause aus gesessen. Es reicht! Ich will so nicht mehr.

Danke Euch fürs durchlesen, und freue mich auf sämtliche Tipps.

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Ist es okay, in der Uni eingeschrieben zu bleiben, wenn man Jahre wegen Krankheit nicht hingeht?

Ich bin seit 2010 in meiner Uni eingeschrieben, gehe aber seit einigen Jahren nicht mehr hin, weil ich unter psychischen Krankheiten leide, die es verhindern, dass ich studieren kann. Ich war nie in einer Klinik, aber ich war in einer Tagesklinik und bin in therapeutischer Behandlung.

Jetzt ist es so, dass meine Studentenkarte ein neues Zertifikat braucht und bei dem Versuch, sie zu aktualisieren, ein Fehler auftaucht. Deswegen müsste ich der Uni jetzt den Fehlercode mailen, und hab Angst, dass sie herausfinden, dass ich seit Jahren nicht studiere und mich damit konfrontieren. Und dass eine "Ausrede" alá "wegen Krankheit" nicht akzeptiert wird. Da zu meinen Problemen auch soziale Probleme gehören, habe ich gerade Panik, denen meinen Fehlercode zu mailen.

Deswegen würde ich gerne wissen, ob Krankheit eine akzeptable Entschuldigung ist, jahrelang eingeschrieben zu sein, ohne einen Kurs zu besuchen oder eine Leistung zu erbringen? Oder wird eher erwartet, dass man das Studium abbricht und sich später wieder neu einschreibt?

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