Was denken die Deutschen über die Erdogan-Generation (Fundamentslisten) in Deutschland?

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6 Antworten

Ich distanziere mich von dem Begriff

Erdogan-Generation

Ich sehe in den türkischstämmigen Migranten, auch mit deutschem Pass, die man als Erdogan-Generation bezeichnet einfach nur Türken. Ich differenziere folglich nicht.

Begründung:

Egal wann und wo man sich mit einem türkischstämmigen Menschen unterhält, klingt in den historisch gelagerten Gesprächen die Verherrlichung und der Stolz des osmanischen Reiches durch.

......und damit sind wir schon am Ende der Debatte.

Die meisten Türken haben es nicht verkraftet, dass es das osmanische Reich nicht mehr gibt. In allen türkischen Familien sind die Heldentaten und Erfolge der Osmanen Thema.

Erdogan erfüllt die Sehnsüchte der Türken.

  • er stützt den Islam
  • er vertreibt die Kemalisten
  • er strebt nach dem Sultanat
  • .....und vielleicht wird aus dem Sultanat Osmanien
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Kommentar von DreiGegengifts
18.06.2017, 09:19

Egal wann und wo man sich mit einem türkischstämmigen Menschen unterhält

Die Wahlstatistik widerlegt deine subjektive Einschätzung. Damit sind wir schon am Ende der Debatte.

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Kommentar von Maisstueck
18.06.2017, 17:20

Hi Rittwr ich Stimme dir zu aber bus auf eins.  Danke. 👏🌷

"er (Erdowahn) stützt den Islam"

Nein. Erdowahn schadet dem Islam. Viele freie Theologen und Philosopgen sagen dasselbe in der Türkei. Er nutzt aber das Islam/Glaube um mehr Stimmen von Schafzüchter zu bekommen.

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Kommentar von 1988Ritter
18.06.2017, 19:36

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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ich kann, lieber Maisstück,

nicht für DIE Dt., antworten, nur für mich als Deutschen

1. JA; ich glaube, die beobachten das schon

2. Natürlich eher als Gefahr: Doch weil wir wissen, dass wir diese Gefahr selbst heraufbeschworen haben, WOLLEN wir sie nicht sehen und sagen deshalb "nicht so schlimm" - "passt schon"  - Wer gesteht sich schon selbst ein, dass er Mist gebaut hat?

Erdowahn-Generation: Ist das nicht verständlich: Da haben sich die (ostanatolischen?) Türken nie akzeptiert, nie als Menschen für voll genommen gefühlt in D und hatten einen schwer wiegenden Minderwertigkeitskomplex:

Ich muss raus aus der Türkei, weil ich es in der Türkei nicht schaffe!

Dann schaffe ich in Deutschland, kriege Geld, aber anerkannt werde ich dort auch nicht!

und plötzlich komt ein Erdowahn und verspricht mir: HEY, Du bist TÜRKE und als solcher der neue Übermensch!!!  Wow, bist Du toll und wenn Du mich wählst, dann werden wir es dem Rest der Welt wohl zeigen! Turkey first!!

Na, wenn Du ein armer, entwurzelter, entfremdeter, eher gering gebildeter Türke  wärest - für wen würdest Du wohl stimmen?

Also: Meine Antwort: Ich finde die ganze Türkei-Entwicklung sehr, sehr betrüblich!

Ich baue aber auf den Freiheitsgeist und den Erfindungsreichtum aller Türken!

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Kommentar von Maisstueck
18.06.2017, 16:54

Danke.

Aber Erdogan macht auch in Dtl. politik. Es befinden sich hier hunderte UETD e.v. büros. Und drin hängt immer ein großes Erdowahn Bild auf der Wand.

Ich will damit sagen, Erdogan organisiert/mobiliziert eine eigene Truppe in Dtl. Habe schon öfters die polizei darüber informiert aber erfolglos. Die deutschen werden irgendwann aufwachen bevor es spät wird.

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Wer Erdogan mag oder nicht ist mir erstmal egal, wenn aber Türken, die gegen Erdogan sind, oder Deutsche, die Erdogan im Regelfall ja nicht unterstützen, verbal angegriffen werden wenn sie ihn kritisieren, dann finde ich das nicht in Ordnung, denn die politische Diskussion in einem Land sollte nicht in ein anderes Land übertragen werden, so meine Meinung.

Den ersten Teil deiner Frage würde ich eher mit Nein beantworten, allerdings ist vielen klar, dass Erdogan versucht, seine Macht in Deutschland auf-, bzw. auszubauen.

Zum zweiten Teil deiner Frage: Ich sehe sie nicht als Bereicherung, denn wer die Demokratie in seinem Heimatland zu Grunde richtet, sollte die Folgen auch selber tragen => in diesem Land leben. Sorry, ist meine Meinung.

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Kommentar von Maisstueck
18.06.2017, 16:54

Danke.

Aber Erdogan macht auch in Dtl. politik. Es befinden sich hier hunderte UETD e.v. büros. Und drin hängt immer ein großes Erdowahn Bild auf der Wand.

Ich will damit sagen, Erdogan organisiert/mobiliziert eine eigene Truppe in Dtl. Habe schon öfters die polizei darüber informiert aber erfolglos. Die deutschen werden irgendwann aufwachen bevor es spät wird.

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1. Beobachten die deutsche Politiker bzw. die Deutsche Bevölkerung eigentlich was in der Türkei passiert? Es gibt bereits hunderte Akp-Partei Büros/Agenten (google UETD) in Dtl.
2. Was denken die Deutschen über die Erdogan-Generation (Fundamentslisten) in Deutschland? Seht ihr es als Bereicherung oder eher als Gefahr?

Vorab: Mir fällt auf, dass in Sachen Erdogan sogar politisch desinteressierte Deutsche sich eine Meinung bilden wollen - auch wenn es nur durch die deutschen Medien ist, was nicht unbedingt objektiv ist. Und ich kenne keinen Deutschen, der pro Erdogan ist - egal, ob er sich wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, oder nur durch die deutschen Medien hin und wieder mal was mitbekommen hat.

1. Die Politiker... kommt drauf an, welche Ebenen du meinst und in welchem Maße. Die Bevölkerung: Die einen mehr, die anderen weniger, und wieder andere gar nicht. Aber wie vorab geschrieben, scheinen sogar sonst politisch Desinteressierte ein Interesse dafür zu haben. (mein subjektiver Eindruck).

2. Sie finden es unter aller Sau. Allerdings weiß man ja nicht, welcher Türke wie zu Erdogan steht, von dem her wird sich nur über die unbekannten Erdogan-Anhänger darüber aufgeregt, im Alltag mit den Türken macht es keinen Unterschied.

Die Deutschen, die sich mehr mit dem Thema auseinandergesetzt haben, halten meiner Ansicht nach die Fundamentalisten für ignorierbar bis gefährlich, aber niemals als Bereicherung. Es gibt welche, denen ist es egal, aber auch welche, die diese "Fundamentalisten" überhaupt nicht packen.

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Es ist mir eigentlich egal was in der Türkei abgeht, ich finde es als unverschämt wenn sich türkische Gastarbeiter hier aufführen als ob Sie was besseres wären.

Ich war schon immer dafür, daß das Aufenthaltsrecht nach Schweizer Vorbild geändert werden müsste. Dann hätten wir die jetzige Diskussion nicht.

Wir haben erlaubt, daß die angeheuerten Arbeiter ihre Familien nachkommen lassen. Wir haben erwartet dass sich diese Familien integrieren. Dies geschah nicht.

Wir  bezahlen für Familienangehörige die medizinische Betreuung in der Türkei, wir ermöglichen den Kindern eine gute kostenfreie Schulausbildung und was ist die Reaktion, Beleidigungen, Verweigerung der Integration, und jeden Tag eine neue Forderung.

Wir sollen in unserem eigenen Land erlauben, daß mit zweierlei Maß gemessen wird. Wir sollen die Lebensweise der türkischen Gastarbeiter nicht nur respektieren sondern diese auch noch fördern.

Das kann doch nicht wahr sein.

Ich bin dafür, daß alle die sich nicht integrieren wollen sollten sofort ausgewiesen werden. Wir haben genug europäische Länder in denen es Personen gibt die hier arbeiten wollen und können.

Es reicht langsam.

Warum müssen wir Deutschen immer wieder beleidigen lassen?

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Kommentar von Maisstueck
18.06.2017, 17:17

Das problem ist der Islam. Konservative Türken haben sogar hier in Dtl. für ei e Osmanien mit 65% zugestimmt. 

Sie sagen sogar selbst dass Dtl. Islamisiert werden muss.

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Ich finde es eine Frechheit für ein anderes Land zu wählen in dem man nicht lebt und somit die Konsequenzen für einen selbst egal sind.

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Kommentar von DreiGegengifts
17.06.2017, 17:21

Die gleiche Regel gibt es auch für Deutsche 

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