Was denken die Deutschen über den Koran?

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13 Antworten

Es kommt natürlich sehr darauf an, ob man im Sinne fundamentalistischer Muslime oder im Sinne von aufgeklärteren Muslimen an das Buch herangeht.

Das Schlimme am fundamentalistischen Glauben an den Koran ist, dass die Leute, die an die Texte glauben und sie für wahr halten, sich auch selbst so verhalten, als wenn die Texte wahr wären und dadurch natürlich auch indirekt darauf hinarbeiten.

Muslime etwa, die daran glauben, dass es einen "Jüngsten Tag" geben wird und dass die Prophezeiungen diesbezüglich zutreffen, sind vernünftigen Argumenten dann auch kaum noch zugänglich.

Es ist immer wieder lustig, wenn gläubige Muslime, oder auch fundamental gläubige Leute anderer Religionen in Bezug auf ihren Glauben von "Wissen" reden.

Echtes Wissen kann man höchstens über Dinge haben, die auch auf Wissen beruhen, also etwa über Naturwissenschaft. Religionen gehören nicht dazu. Das wäre eher "totes" Wissen. Beim Koran jedenfalls ist noch sehr viel Forschung notwendig. Recht gut finde ich diese Seite. Es gibt dort einen guten Ansatz westlicher (auch deutscher) Koranforschung.

http://corpuscoranicum.de/

Danke für das Sternchen!

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Diejenigen, welchen den Koran wirklich gelesen und womöglich schon vorher die Bibel, das Neue Testament kennengelernt haben, können dieses Buch mit seinem Inhalt unabhängig von ihrer Nationalität nur ablehnen.

Es erscheint ihnen unter theologischen Aspekt zwangsläufig als ein schlechtes Plagiat mit unlogischen und verfälschenden Zusätzen zu Thora und Bibel. Zu allem Überdruss hat sich im Koran noch ein Mann aus der Wüste - Mohammed verewigt und als quasi "makelloser" Überprophet über alle anderen Menschen, Propheten und Zeitzeugen gesetzt. 

Man könnte noch viele Vergleiche anstellen, aber das würde hier wohl den Rahmen sprengen, oder bestimmte Muslime zur "Weißglut" treiben. Das will ich verhindern. Deshalb beende ich meinen Beitrag an dieser Stelle.

Die meisten Deutschen sind über den Koran SEHR schlecht informiert. Kaum einer weiß um die vielen Fehler im Koran.

Ein Buch aus Tausend und zwei Nächten. In einer Nacht lässt sich nicht so viel Unsinn verzapfen.

Mal schauen...

"Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern... Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus.

Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können." - Arthur Schopenhauer

Ich schätze, sie denken dasselbe wie vor über 200 Jahren.

Der koran war für mich ein Katalysator. Ich bin als katholischer Christ erzogen worden, jetzt nicht "Die Hard" mäßig, aber schon so als wäre das das Richtige. Durch eine Freundin gläubige Muslima hab ich mir aus Neugierde und Liebe den koran angetan und je mehr ich davon gelesen habe, desto schrecklicher und unmenschlicher empfand ich es. Davon desillusionert habe ich gedacht die Bibel wäre besser und hab mir das ganze nochmal mit dem gleichen Abstand gelesen und da dann gemerkt, dass es genauso an den Haaren herbei gezogener Unsinn ist..... Sagen wir es so, der Koran hat mich gelehrt, dass keine Religion einer kritischen Betrachtung stand hält und Religion ein unnötiger Zankapfel in der Welt ist.

Hätte nicht gedacht, dass dieses Buch doch für was gut zu sein scheint

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Angesichts deines Urteils wird doch erkennbar, dass du zwar "als katholischer Christ erzogen worden bist", die Bibel jedoch ansonsten keinen Eindruck auf dich gemacht hat und du deshalb auch kein gläubiger Christ bist.

Nur so kann man deine Meinung verstehen und akzeptieren.  

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Das kann man so unterschreiben.

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Welche Deutschen? Die Atheisten, die Christen, die Zeugen Jehovas oder die Moslems?

Mußt jeden einzelnen fragen. Gibt so viele Meinungen wie Einwohner hier.

Blödsinn, denke ich. Ich werde mit kräften daran arbeiten ihn zu zerlegen. So nebenbei halbt. Wenn ich gerade Lust dazu habe. aber prinzipiell: schlecht. Und noch dazu halte ich ihn für gefährlich.

Soweit es sich um Nichtmuslime handelt, nichts!

Für Deutsche ohne Bezug zum Islam  ist das ein Buch wie Millionen andere Bücher.


Der Koran ist ein uraltes Thema, dem sich schon einer der berühmtesten Deutschen, Martin Luther, gewidmet hatte.

Er sagte 1538: Lies den Koran, und er sagte auch
warum, nämlich, weil man sich bei der Lektüre angewidert davon abwenden wird:

Luther hat sich bereits zu Lebzeiten für eine Übersetzung
und eine Veröffentlichung des Korans in Basel eingesetzt. Der Grund liegt darin, dass eine Beschäftigung mit dem Koran der beste Weg ist, um den Muslimen („Türken“), die laut Luther des Teufels sind, möglichst großen Schaden zufügen zu können, denn nur wer den Koran liest kann ermessen, welches sein wahrer Inhalt ist und erkennt, dass es ein „verfluchtes schändliches verzweifeltes Buch voller Lügen“ ist:

»Mich hat das bewogen, das man dem Mahmet oder Turcken nichts
verdrieslicheres thun, noch mehr schaden zu fugen kann (mehr denn mit allen
waffen), denn das man yhren alcoran bey den Christen an den tag bringe,
darinnen sie sehen mugen, wie gar ein verflucht, schendlich, verzweivelt buch
es sey, voller lugen, fabeln und aller grewel, welche die Turcken bergen und
schmucken und zu warzeichen ungern sehen, das man den alcoran ynn andere sprache verdolmetscht. « 

(Luther an den Rat der Stadt Basel 27.10.1542; auch
Johannnes Ehmann, Luther, Türken und Islam Seite 423).

»Demnach ist an euch, meine gonstige lieben herrn, mein
freundliche und christliche bitte, e. e. wolten Christo zu ehren, den Christen
zu gut, den Turcken zu schaden, dem teuffel zu verdries, dis buch lassen Frey gehen und nicht hindern
« (Luther an den Rat der Stadt Basel 27.10.1542; auch Johannnes Ehmann, Luther, Türken und Islam Seite 422).

Da kann ich mich Luthers und deiner Meinung nur anschließen. Mit dem Studium des Koran lernt man diese Lehre kennen und gleichzeitig abzulehnen. Zusätzlich wird die nur scheinbare Toleranz und "Friedlichkeit" dieser menschendiskriminierenden Lehre offenbar. Und mit Aufklärung begegnet man dem Islam am effektivsten!

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@hummel3

Plattmachen werden sie uns trotzdem dank unserer völlig desolaten Politik

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Ich bin gerade irgendwie fasziniert, daß es den Begriff "dolmetschen" bereits im 16ten gab. Nicht daß ich mich damit jemals auseinandergesetzt hätte. Der Wort wirkt nur so ungewöhnlich für die Zeit^^

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@Agentpony

Das Dolmetschen, eine mündliche Übermittlung, gab es bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts. 

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Das was wahrscheinlich 80% meiner Generation denken: "Religion ist mir egal"

Die Mehrheit hat ja nicht immer recht. 😉

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@AntwortMarkus

Die Majorität ist halt progressiv und möchte nicht sinnlos Zeit verschwenden mit sowas. Dann lieber andere sinnlose Dinge tun, die Spaß machen ;)

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Das was wahrscheinlich 80% meiner Generation denken: "Religion ist mir egal"

Gleichgültigkeit ist meist nicht klug! - Zu oft wird man dabei von der harten Wirklichkeit irgendwann unangenehm überrascht.

Solltest du dir merken, bevor es dir auch so geht.

Empfehle ergänzend auch das Buch "Generation Doof" von Stefan Bonner und Anne Weis (Verlagsgruppe Lübbe)

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Adriano, wenn du meinst:

"Das was wahrscheinlich 80% meiner Generation denken: "Religion ist mir egal"

wirst du dich wundern, wenn die verbliebenen 20 % Islamisten sind und dir ihre Rechtsprechung = Rechtleitung aufzwingen.

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@HansH41

Wie sollen sie mir etwas aufzwängen, wenn ich mir nicht 1 Sek Zeit für sie nehme? Außerdem: Für alles andere gibt es eine irdische sehr gute Lösung, die deutsche Rechtsprechung.

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Ich brauch den nicht. Die Bibel auch nicht.

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