Was denken Sie über die Unternehmensgrundsätze und journal. Leitlinien der Axel Springer AG?

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4 Antworten

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was für Interpretationshilfen zu benötigst. Du wirst nach Deiner Meinung über die dargestellten Grundsätze und Leitlinien gefragt (die Du natürlich begründen können solltest).

Wenn Du unsicher bist, wie die Grundsätze/Leitlinien einzuordnen sind, dann such Dir Unternehmensgrundsätze und/oder journalistische Leitlinien vergleichbarer Unternehmen heraus und schau nach den Unterschieden. Das sollte Dir bei der Herausarbeitung Deiner Meinung helfen.

Die sind auch nur so abgezockt wie die anderen. Nur verstecken die anderen es besser.

Wer die tolle Hamburger Journalistenschule absolviert, hat mehrere Jahre für kleines Geld viel gearbeitet und hat dann einen Haufen Schulden am Hals, weil ein Teil des Gehalts zurückgezahlt werden muss. Wer dort einen Vertrag unterschreibt, sollte das Kleingedruckte sehr genau lesen.

Ich frage mich immer wieder warum Leute, die nicht auf die Frage Antworten können sondern nur ihren Senf überall dazugeben müssen, andere damit nicht verschonen können?

p.s. wer lesen kann ist klar im Vorteil! ..steht irgendwo etwas von einer Hamburger Journalistenschule? Nein!

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Was meinst Du mit "die tolle Hamburger Journalistenschule", Kristi? Die Henri-Nannen-Schule? Die Axel-Springer-Akademie hat ihren Sitz jedenfalls in Berlin. Und die dortigen Volontäre erhalten eine fachlich hervorragende Ausbildung.

Dass das Volontärsgehalt (das im Vergleich zu anderen Ausbildungsvergütungen keineswegs zu verachten ist - überdies werden Journalistikstudenten überhaupt nicht bezahlt, ich verstehe also nicht, was die Kritik an dieser Stelle soll) am Ende des Volontarats zum Teil wieder zurückgezahlt werden soll, habe ich noch nie gehört. Und ich kenne zahlreiche Absolventen der ASA. Hättest Du da mal 'nen Link für mich, unter dem ich das nachlesen könnte?

Die ASA-Absolventen, die ich persönlich kenne, stehen alle gut in Lohn und Brot und haben zum Teil beachtliche journalistische Karrieren hingelegt. Und das bei Weitem nicht nur innerhalb des Konzerns. Und in the interest of full disclosure: Ich habe selber nicht die ASA besucht, habe aber viele Jahre für den Konzern gearbeitet und würde dort jederzeit wieder anfangen, sollte es mich wieder nach Deutschland ziehen. Die Behandlung der Mitarbeiter, die ich dort erfahren habe, war vorbildlich. Und ich habe nie (!) die Erfahrung gemacht, dass politisch eher linksgerichteten Kollegen (wie mir) eine Verlagsleitlinie aufgedrückt worden wäre (was AS ja gerne unterstellt wird).

Ich schätze Dich und Deine Beiträge sehr, Kristi, wie Du weißt. Aber hier gehen unsere Meinungen (und Erfahrungen) doch arg auseinander.

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@Urbanessa

Mea culpa, Urbanessa. Du hast völlig Recht, beim obigen Beitrag habe ich die mir sonst eigene Sorgfalt vermissen lassen, nicht den geposteten Link angeklickt, sondern "einfach so" geantwortet. Ich war etwas in Eile, hatte auch auf einem Termin einen Kollegen getroffen und wir hatten uns ein wenig in Rage geredet ob der derzeitigen Situation des Journalismus in Deutschland. Ja, ich meinte die Hamburger Schule, von der aber gar nicht die Rede war. Viel Gutes habe ich darüber noch nicht gehört, allerdings über die Berliner Akademie auch nicht unbedingt. Ein ehemaliger, früher sehr netter Kollege hat sie absolviert und ist jetzt ein genauso arroganter und menschenverachtender Karrierist wie die anderen Leute in den Chefetagen, die ich kennen lernen musste. Bei Henri-Nannen bekommen die Schüler 800 Euro monatlich (wohlgemerkt in der Regel fertig studierte Leute mit journalistischer Erfahrung). Davon kann nicht mal der Genügsamste in einer Stadt wie Hamburg überleben. Also stockt man mit dem angebotenen Darlehen auf und hat dann später die Schulden abzutragen. Ob dies gerechtfertigt ist, lasse ich mal dahingestellt. Ich persönlich halte es für Ausbeutung, aber die greift in der Branche ja ohnehin grade um sich. Leider kümmert weder die Verbände noch die wenigen Journalisten, die noch gut dotierte Stellen haben, das Leid der Freien, die sich mühsam für Zeilengeld durchschlagen müssen. Deine berechtigte Kritik hat mir allerdings zu denken gegeben. Habe ich nichts besseres zu tun als in diesem Forum die ewig gleichen Fragen von Leuten zu beantworten, die nicht willens oder nicht fähig sind, eine Internetsuchmaschine selbstständig zu bedienen? Doch, war meine Antwort, das habe ich. Darum werde ich mich in nächster Zeit hier auch etwas zurückziehen. Wenn man etwas macht, sollte man es nicht halbherzig tun. ;-)

@pouljonnson Wo wir grade beim Austausch von Unhöflichkeiten sind, bist du wirklich der Ansicht, du bist für eine solche Position geeignet, wenn du derartige Fragen in einem Online-Forum stellen musst?

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OMG, ich würde nie nie niemals für irgendeine Firma der Axel Springer AG arbeiten. Lies mal 'Die verlorene Ehe der Katharina Blum' von Böll - Springer-Zeitungen sind der Horror!

Danke für dein Kommentar, ist aber keine Antwort auf meine Frage. .. mal abgesehen davon, habe ich gesagt, dass es sich um einen Job bei der Axel Springer AG handelt? .. Dort würde ich wohl kaum anfangen.

.. Es handelt sich um eine Bewerbung für eine Moderatorenschule.

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Na, Du musst es ja wissen.

Ist schon toll, dass immer diejenigen meinen, die besten Einblicke zu haben, die Springer allenfalls von außen kennen. Und die halten sich dann für den Gipfel der Informiertheit. Mitleiderregend, wirklich.

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