Was darf mir von meinen Eltern verboten werden?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Wenn sich jemand mit der Rechtslage bei solchen Fragen auskennt

Die Rechtslage ist so das du noch minderjährig bist und deine Eltern das Sagen haben.

Aber ega,l du wirst immer wieder Situation haben das es Leute gibt die über dich bestimmen. Lerne damit umzugehen. Entweder du kannst dich durchsetze oder nicht.

Lieber Vince, aus deiner Sicht ist das natürlich alles sehr ungerecht. Du hast alles selbst gemacht und bezahlt, und jetzt das!

Ich denke aber, dass dich dein Vater wirklich liebt und sich nur berechtigte Sorgen um dich macht! Hast du schon bemerkt, wie das Wetter jetzt draußen ist und wie rutschig die Fahrbahn um diese Jahreszeit sein kann? Zwei Reifen liegen dazu noch deutlich schlechter in der Kurve als vier. Du wirst auch noch nicht viel Fahrpraxis haben. Ich denke, schon im Frühling, wenn ALLE Biker ihre Motorräder auspacken, wird dein Vater nicht mehr so besorgt sein! Für mein Kind wäre mir das jetzt auch einfach zu gefährlich. Vielleicht wäre er aber im Gegenzug bereit, dich bei diesem Wetter selbst mal irgendwo hinzufahren, falls das sein Grund ist?

Die Haupt-Todesursache bei jungen Männern zwischen Führerscheinalter und 24 Jahren liegt glaube ich, sogar bei Verkehrsunfällen! Einfach wegen zu wenig Fahrpraxis und der alterstypischen Selbstüberschätzung - ist gar nicht böse gemeint. Liegt am Testosteron. Ich als Elternteil würde mich erheblich sicherer fühlen, wenn mein Kind z.B. ein Schleudertraining beim ADAC auf dem Übungsgelände macht. Im Frühling. Unter Anleitung erfahrener Fahrtrainer. Dann hättest du aus meiner Sicht gleich ein riesiges Stück Fahrpraxis mehr!

Mein Bruder ist übrigens auch begeisterter Biker. Aber bei diesen Witterungsbedingungen fährt selbst er Auto!

Verbieten kann dir dein Vater so ziemlich alles, bis du volljährig bist. Eine rechtliche Grundlage für dein Problem gibt es nicht. Und selbst wenn: würdest du deinen Vater verklagen wollen? Erstens kann man sowas von taschengeld gar nicht bezahlen. Zweitens wäre dann vermutlich jede Gesprächsgrundlage zwischen deinem Vater und dir zerstört. Dann kämst du auch nicht weiter.

Ich würde an deiner Stelle um ein ernstes, ruhiges Gespräch bitten. Und nach dem Grund fragen. Ruhig und sachlich. Und deinem Vater dann zuhören und ihn ausreden lassen. Sowie du pubertär reagiert, also laut, aggressiv, zickig, mit Vorwürfen, Anschuldigungen, Schimpfwörtern und Türenknallen, ist die Chance auf ein klärendes Gespräch vorbei, und er hat keine Lust mehr auf Diskussionen.

Wenn du es aber schaffst, dich zu ihm auf die Erwachsenenebene zu begeben, wird er dir zuhören und dich vielleicht verstehen! Dazu ist es besonders wichtig, IMMER RUHIG zu bleiben. Dir Gemeinheiten nur zu denken, sie aber nicht auszusprechen. Nur die Dinge ansprechen, die auch zur Sache gehören! Verständnis für seine Sorgen zeigen, dann fällt es ihm leichter, Verständnis für deine Lage zu zeigen. Und ihn fragen, unter welchen Bedingungen du denn eigentlich fahren darfst... Lass dich überraschen!

Ich drücke dir die Daumen.

Tatsächlich würde ich an Deiner Stelle zunächst mal meinen Verstand nutzen bevor ich rebellieren will oder nicht. Draußen sind unberechenbare Straßenverhältnisse die Du wahrscheinlich noch nicht so gut einschätzen kannst. Nun wäre eine Möglichkeit auf den Vater zuzugehen und ihm folgenden Vorschlag zu machen: Er schaut Dir zu wie Du lernst mit dem Ding umzugehen. Er gibt Dir Tipps, Du hörst zu und versuchst sie in Deine Fahrpraxis einzubauen. Und dann macht es aus eigener Erfahrung heraus noch Sinn zu erlernen ohne Verletzung zu stürzen. Das war meine erste Übung als mir meine Herkules geschenkt wurde. Alte Sachen an in mehreren Lagen als Puffer und geübt. Erst als ich gut fallen konnte gab ich Gas.

Die Rechtslage? Deine Eltern sind Dir gegenüber fürsorge- und erziehungsVERPFLICHTET. Und Du brichst Dir keinen Ast ab davon auszugehen dass diese Pflichten irgendwie ihre Gründe haben.

Übrigens fahre ich schon lange nicht mehr Zweiräder. Aber jeden Winter der einbricht und während dem ich mich hinter ein Steuer setze nehme ich mir neu die Zeit erst mal neu einzuüben mit den ungewohnten Straßenverhältnissen umzugehen. Wie die Reifen greifen oder nicht, mich einfach mit meinen Reaktionen umstelllen, aufhören im Auto den Autopiloten laufen zu lassen. - Ich bin so bei rund zwei Millionen unfallfreien Kilometern.

Da du noch nicht volljährig bist, musst du dich an diese Verbote halten.

Da das Mopped wohl nicht dein Eigentum ist, kann dir der Eigentümer natürlich die Nutzung untersagen.

Wenn du versuchst die Eigentumsverhältnisse juristisch anzuzweifeln läufst du Gefahr, daß der Versicherungsnehmer (dein Vater) den Vertrag kündigt. Da du nicht voll geschäftsfähig bist , stehste dann mit nem Mopped ohne Versicherung da und kannst überhaupt nicht mehr fahren.

Du hast noch überhaupt nix dazu gesagt, warum sie das verbieten?

0

du musst dich nicht dran halten, dafür aber den zoff mit deinen eltern durchstehen.

annokrat

Was möchtest Du wissen?