Was darf mein 7 Monate altes Kind essen, und was nicht?

9 Antworten

Ich bin gerade so empört über die Aussage von Lotta1 , dass ich darauf unbedingt antworten muss. Seit tausenden von Jahren bekommen Frauen Babys und haben sich diese alle vorher in sämtlichen "Babyseminaren" oder "Fortbildungsmaßnahmen" rumgetrieben, nur um genaustens zu erforschen, was genau die Richtige Ernährung oder sonstiges ist !? Jede Mutter macht die unterschiedlichsten Erfahrungen im Umgang mit Ihren Kleinen und gibt es mal etwas, was man nicht weiß, kann man doch ohne Probleme in solchen Foren herumforschen oder andere Mütter fragen oder oder oder ... wenn ich sowas immer höre ... Ich frag mich wie wir alle überleben konnten, denn zur Zeit meiner Eltern wurde da noch nicht so ein "tamtam" drum gemacht ...

gib ihm so lange wie möglich mm, mit dem essen was ihr esst, würde ich vorsichtig sein, wenn dann müsstet ihr das nur leicht würzen, und zu nem brei machen.probiert es doch mal mit ner zerquetschten banane.ansonsten ist er ja noch nicht so weit für was anderes.wartet mal noch en bisschen mit dem gläschen.viel erfolg

Meine hat mit 7 Monaten alles mitgegessen. Sie hatte auch nie Probleme, mochte alles und ist auch heute noch (14 Jahre später) kerngesund.

Glück gehabt.Stück für Stück geht es vorran.

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@Cristinchen

Meine Eltern hatten auch noch keine Ernährungsberater etc. und haben mich gut grossgekriegt. Sie haben einfach (in schwierigeren Zeiten als heute) ohne grosses Tamtam ihre Kinder bestmöglichst ernährt. Ich denke, man kann sich auch heute in Vielem daran orientieren.

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@syringa

Ja das sollte man auch.Man siehe die Kinder heutzutage ich Koche meistgehend frisch das macht viel aus!

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in der Regel, alles was ihm schmeckt... probieren geht über studieren.. Kohlgemüse und Hülsenfrüchte nur in Maßen, wegen der entstehenden Gase - also Blähgefahr ;o)

Muttermilch wäre gut. Im ersten Lebensjahr gibt es einige wichtige Regeln, die man beachten muss: Die ersten Monate werden Babys gestillt oder bekommen Milchnahrung (Säuglings- oder auch Folgemilch). Je nach der Entscheidung der Eltern beginnt man so ab dem 5./6. Monat mit dem Zufüttern. Es ist aber auch durchaus ok und sehr gesund bis zu einem Jahr oder länger zu stillen.

Als beikost werden nach und nach Gemüse-, Obst- und Milchbreie eingesetzt. Am besten immer nur eine neue Sorte Obst oder Gemüse pro Woche. Wenn man verschiedene Nahrungsmittel auf einmal gibt, kann man nur schwer festellen, was das Kind evtl. nicht verträgt. „Nicht-vertragen“ äussert sich gegebenenfalls durch Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Hautausschläge und wundem Po.
Bis zum 11./12. Lebensmonat wird das Kind langsam an die Erwachsenenkost heran geführt. Die Eltern werden wissen, was das Kind mag oder nicht. Achtet auch darauf, dass ihr das Kind in angenehmer Atmosphäre füttert. Nicht vor dem Fernseher oder ablenkenden Quellen. Wenn das Kind so ungefähr 1 Jahr alt ist, möchte es selber gerne die ersten Erfahrungen mit dem Essen und dem Löffel machen. Es wäre gut, wenn z.B. in der Küche die Möglichkeit besteht, dass es selber „üben“ kann. Ein Lätzchen und für euch nicht unbedingt die Sonntagsklamotten sind dann allerdings angebracht!!!

Bei der Auswahl von Nahrungsmitteln gibt es die folgenden Tipps:

Immer viel frisches Gemüse und Obst, dabei immer die für die jeweilige Jahreszeit und Region typischen Sorten auswählen. Also, z.B. nicht Erdbeeren im Winter, denn Obst und Gemüse, was nicht der Jahreszeit entspricht, kommt aus dem Gewächshaus oder von weit her und hat demzufolge nicht mehr viel oder gar keine Vitamine mehr. Außerdem sind sie mit chemischen Mitteln behandelt worden.

Es gibt einige Lebensmittel, die im ersten Lebensjahr absolut tabu sein sollten, da sie Allergien auslösen können. Es sind:

Glutenhaltiges Getreide wie Weizen, Hafer, Gerste, Roggen, Dinkel, Grünkern Gemüse wie Sellerie, Soja, Erdnüsse, Tomaten Obst wie Erdbeeren, Zitrusfrüchte, exotische Früchte

Tierische Produkte wie Fisch, Eier, Kuhmilch und daraus hergestellte Nahrungsmittel (Ausnahme: Sahne und Butter in kleinen Mengen) Nüsse und Samen wie Alle Nussorten, Sesam, Mohn, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, Mandeln, Honig

Besonders bei Allergierisiko sollte auf diese Sachen bis zum Ende des ersten Lebensjahres komplett verzichtet werden. Bei Getreideprodukten und manchen Obst- und Gemüsesorten sind die Allergene in der Schale enthalten.

Manche Nahrungsmittel können in roher Form beim Kind Beschwerden auslösen. Dann sollte man es in gekochter Form versuchen.

Auf Zucker eigentlich gänzlich verzichtet werden, bei gekaufter Nahrung wie Gläschen, Breie auf extra Zuckerzusatz achten. Alle ohne Zuckerzusatz schmecken genau so gut und sind auch süß genug.

Auch bei Getränken sollte darauf geachtet werden. Eigentlich ist Wasser am besten oder wenn Säfte, dann ohne Zuckerzusatz. Ist auch für die Zähne schlecht!!!!!

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