Was darf ein Psychologe?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Melina, ich hoffe ich kann dich beruhigen. Alls aller erstes: der Psychologe kann dich (eigentlich) zu nichts zwingen, was du nicht willst. Das "eigentlich" bezieht sich darauf, wenn du z.B. ganz offen Selbstmordabsichten äußerst, kann er dich (nachdem deine Eltern informiert wurden) zwangseinweisen lassen. Aber das kommt nur in äußersten Fällen vor; solltest du allerdings diesbezüglich Absichten haben, würde es nichts schaden, dem Psychologen davon zu berichten. Zweitens: der Psychologe unterliegt einer Schweigepflicht, auch deinen Eltern gegenüber. (Selbstmordthema ausgenommen). Dein Verhältnis zum Psychologen basiert auf Vertrauen; wenn du ihm nicht vertraust ist die ganze Therapie sinnlos, suche dir also jemanden, mit dem du gut klarkommst. Auch kann dir der Psychologe nichts "verbieten". Er kann dir raten, dich beraten, mit deinen Eltern sprechen, usw., aber er kann dich zu nichts zwingen. (Wie vorhin; Selbstmordthema ausgenommen. Aber dann zwingt dich nicht er, sondern das System). Wichtig ist, dass du den Therapeuten nicht als Feind siehst; er will dir offen und ehrlich helfen und du musst, um eine erfolgreiche Therapie zu "absolvieren" dieses Vertrauen auch zu nutzen wissen. Klar sollst/musst du dem Psychologen nicht all deine Geheimnisse anvertrauen wenn du nicht willst. Und solche Dinge wie übermäßiger PC-Konsum (kann gut verstehen, dass es Spaß macht, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es einem nicht gut tut. Vielleicht hast du einen einsamen Ort wo du dich zurückziehen kannst, z.B. ein Gewächshaus.) oder eben deine Sozialphobie, das sind alles Dinge die zur Sprache kommen werden. Aber wenn es ein guter Psychologe ist, wird er dich nicht drängen oder überfordern. Wie gesagt, er kann dir in diesem Sinne nichts verbieten oder befehlen. Auch musst du ihm nicht alles sagen, wenn du das nicht willst, da es somit das Vertrauensverhältnis zerstören würde.

Ich finde deine Frage überaus berechtigt; ich denke niemand geht gern zum Psychologen (egal welches Problem er hat; Leute mit übermäßigem Freundschaftssinn mal ausgenommen) ohne vorher zumindest etwas bescheid zu wissen. Aber deine Frage kannst du ebenso gut dem Therapeuten stellen; er wird dir alles erklären.

Viel Glück und Erfolg bei deiner Therapie.

Nochmal eine Anmerkung; falls du in eine Klinik musst (was ich nicht hoffe), wird man auf deine Sozialphobie und deine Depressionen Rücksicht nehmen. Du bist ja sicher nicht der Erste oder der Letzte Fall. Viel Glück.

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Mein Bruder hat leider ein ähnliches Problem, deswegen kann ich dich gut versetehen... Aber vor dem psychologen brauchst du echt keine angst zu haben... verbieten darf er dir nichts und das wird er auch nicht... er gibt dir tipps und ratschläge damit du deine phobien und ängste überwinden kannst und wieder offen und frei durchs leben gehen kann... hab also keine sorge was den psychater angeht versuch dich auf ihn einzulassen und alles wird gut :-)

Du solltest dem Psychologen alles erzählen was dir auf dem Herzen liegt. Der Psychologe darf dich ohne Zustimmung von dir/deinen Eltern nirgendwo hin schicken und auch deinen Laptop nicht weg nehmen

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Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

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DANKE :)

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