was darf die jugendgerichtshilfe dem gericht erzählen?

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5 Antworten

die jugendgerichtshilfe ist ja genau dazu da, dem gericht ein umfassendes bild über den betreffenden jugendlichen zu verschaffen. da wäre eine "schweigepflicht" absolut kontraproduktiv. zum schutz der jugendlichen sind verhandlungen über straftaten minderjähriger nichtöffentlich- im gegensatz zu anderen verfahren.

Die Jugendgerichtshilfe ist dafür da, damit sich das Gericht einen Eindruck von dem Jugendlichen machen kann. Es sollen schädliche Neigungen festgestellt werden, soziales Umfeld und die Lebensgeschichte des Jugendlichen. So sollen Hintergründe der Tat aufgedeckt werden, wie es also dazu gekommen ist. Eine Schweigepflicht der Jugendgerichtshilfe gegenüber dem Gericht gibt es nicht.

Zitat einer zeitschrift

"Wir haben Schweigepflicht gegenüber Privatpersonen, Ämtern und Behörden. Das heißt, dass keine Informationen an die Polizei oder an die Staatsanwaltschaft weiter gegeben werden, um deren Ermittlungsarbeit zu unterstützen - es sei denn, du gibst dein Einverständnis dafür, dass die Staatsanwaltschaft bestimmte Umstände noch wissen sollte, die dich entlasten."

ach was, die Jugendgerichtshilfe stellt eine Prognose auf/ pos. oder neg. Das Gericht weiß meist selber, was derjenige auf dem Kerbholz hatte- dazu brauchen die keine Gerichtshilfe. Die kriegen jede Anzeige etc. bei Gericht mitgeteilt. Also meist weiß das Gericht verdammt gut Bescheid, was jemand so in der Vergangenheit gemacht hat.

Hallo,

Schweigepflicht !

Er kann, soll und wird, nur über dich sprechen. Er wird darauf hinweisen, wie toll du dich in der letzten Zeit geändert hast, das du nicht mehr so wie früher bist. Auch wird er erwähnen, das er deine Zukunft mehr als rosig sieht.

Alles andere wäre schlecht.

Gruß

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