Was dachte DDR über die Westdeutsche Bürger?

15 Antworten

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob bzw. inwiefern es Einschränkungen für BRD Bürger gab, die zu Besuch in die DDR kamen.

Ich weiß nur das BRD Bürger nur eine bestimmte Anzahl an Tagen pro Jahr in der DDR verbringen durften und das es zumindest zeitweise nur dann möglich war in die DDR zu reisen, wenn man dort auch Verwandte hatte.

Mir ist nichts dazu bekannt, das die DDR Behörden versucht haben BRD Bürger, die zu Besuch waren zum Bleiben zu überreden. Ich halte es auch für recht unwahrscheinlich, dass das der Fall war, da jene, die tatsächlich vom Westen in den Osten 'einwandern' wollten sehr genau geprüft und im Auge behalten wurden.

Sie mussten schon glaubhaft rüberbringen, das sie vom Sozialismus überzeugt und gewillt sind, sich produktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Kurzum - man wollte in der DDR nicht jeden haben und schon gar niemanden, der andere Ideologien vertrat und seinen Mitbürgern eventuell noch irgendwelche Flausen in den Kopf setzt.

Daher ist es, wie gesagt, unwahrscheinlich, das man BRD Bürger daran hindern wollte wieder zurück in die BRD zu reisen. Viel eher war man wohl froh, wenn sie wieder weg waren.

Ich hatte kurz nach der Wende in der ehem. DDR beruflich zu tun und gelegentlich auch heute noch.

Mir sagte ein Abteilungsleiter einer grossen Versenderfirma folgendes:

Wenn Strauss und Kohl nicht Milliarden DM zu uns transferiert hätten, wären wir schon viel früher bankrott gewesen.

Er meint, dass die Wiedervereinigung nur dadurch zustande kam, weil Russland kein Interesse mehr an einem total abgewirtschafteten Staat mehr hatte.

Andere Bürger aus der ehem. DDR waren der Meinung, dass uns die USA alles geschenkt hat und wir deshalb diesen Aufschwung hatten, während die Russen alles aus der DDR schafften, was sie brauchen konnten.

Manche Fabriken in der DDR arbeiteten nur für die damalige UdSSR. Gewinne machten diese Fabriken keine.

Vor wenigen Wochen traf ich in Erfurt einen älteren Herrn, mit dem ich durch die Stadt fuhr. Er zeigte mir Gebäude  ( Wohnblocks) die einem ehem. Kombinat gehörten. Fabriken die heute nur noch aus Ruinen bestehen. Mit der Wende fielen all diese ehemaligen Arbeitsplätze weg. Neue Arbeitsplätze wurden kaum welche geschaffen. Er sah diese Entwicklung negativ.

Es gibt eben unterschiedliiche Meinungen ehemaliger DDR Bürger, was man auch verstehen kann..

Die westdeutsche Bürger durften frei in die DDR reisen.

Nein, es musste ein Visum beantragt werden und das konnte auch abschägig beschieden werden.

Die DDR Bürger waren auch gleichzeitig BRD Bürger aber nicht umgekehrt.

Für die Bundesrepublik existierte die DDR nicht. Die Bundesrepublik sah sich bis 1990 als Alleinvertreter aller Deutschen und alle Deutschen wurden nach dem RuStAG von 1913 definiert.

Wollte die DDR mal die westdeutsche bürger in ddr aufhalten und in ddr integrieren?

Sie wollte nicht nur, sie hat.
Die berühmtesten West-Ost-Einwanderer waren Wolf Biermann sowie einige Genossen der RAF und der Bewegung 2. Juni.

"Wollte die DDR mal die westdeutsche bürger in ddr aufhalten und in ddr integrieren?" Sie wollte nicht nur, sie hat.

Sag mal, willst Du Dich hier gänzlich zum Clown machen?

Biermann kam 1953 freiwillig in die DDR, er "verließ" sie nur nicht so sehr "freiwillig"!

Als 14-Jähriger hat er sogar ein Gelöbnis der Treue zur DDR und zur Einheit Deutschlands abgelegt (aber auch das sollte man nicht so sehr ernst nehmen, wie der ganze Mann nicht ernst genommen werden sollte!)

Wie gesagt: blanke Geschichtsfälscherei! 

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@dataways

dann lies deine behauptung weiter oben durch. biermann wurde in der ddr nicht aufgehalten.

auch mit der deutschen sprache scheinst du probleme zu haben!

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@666Phoenix

Ich tippe mal eher auf Formulierungsschwierigkeiten des Fragestellers.

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