Was bringt Homosexualität der Natur?

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20 Antworten

Du gehst viel zu sehr davon aus, dass Natur/Evolution zweckgebunden oder auf ein bestimmtes Ziel hin orientiert ist. Es gibt soviele Phänomene, die der "Natur", was auch immer Du damit meinst, NICHTS bringt, sondern einfach Spielarten oder Launen sind.

Heuristisch ist die Annahme des Zweckes der Erbgutweitergabe sehr fruchtbar. (Wortspiel nicht beabsichtigt.)

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Hi,

naja, wenn man es darwinistisch betrachtet, gibt es da schon Erklärungen. Wenn du die Frage stellst, musst du natürlich ausblenden, dass wir mittlerweile in Städten mit Supermärkten und Straßenbahnen leben, sondern musst an die Zeit denken, wo der Mensch noch wirklich in der Natur überlebt hat, vor 10.000 Jahren. Denn nur da kann man sich die Frage stellen, was die Natur sich dabei gedacht hat.

Damals gab es keine Verhütung. D.h. eine Frau und ein Mann haben so viele Kinder bekommen, wie die Umstände es zuließen. Jetzt überlege: Normale Natur: Ein Mann, viele Kinder, eine schwangere Frau - das war für andere Fleischfresser ein Büffet. Daher haben wir ja auch in Sippen gelebt. Wenn du diese Konstellation betrachtetest, ist Homosexualität gar nicht mehr so unlogisch. Mann und Frau allein könnten in der Wildnis schwer überleben. In der Sippe sieht es besser aus, aber auch da gibt es Probleme, wenn die Sippe unkontrolliert wächst.

Wenn alle heterosexuell wären, dann würde in der Sippe jeder versuchen, ein eigenes Weibchen zu haben und eigene Kinder zu zeugen. das hieße viele Kinder, wenige Erwachsene im Vergleich. Das würde die Sippe angreifbar machen und die Überlebenschancen der Kinder verringern.

Es macht also überlebenstechnisch Sinn, wenn eine Frau zunächst einige "normale" Söhne geboren hat, dass die Natur dann irgendwann den Riegel vorschiebt und die Wahrscheinlichkeit erhöht, homosexuelle Söhne in die Welt zu setzen. Die Sippe kann davon nur profitieren, wenn da auf einmal ein paar Männer dabei sind, die die anderen Weibchen nicht streitig machen, die sich aber durch familiäre Bindungen so stark an die Sippe gebunden fühlen, dass sie trotzdem die Neffen und Nichten verteidigen und für sie sorgen. Auch lesbische Weibchen, die dann für die Nichten und Neffen Mutterinstinkte entwickeln, helfen der Sippe, zu überleben.

Wissenschaftlich erwiesen ist übrigens, dass die Chance, einen homosexuellen Sohn zu haben mit der Geburt jedes weiteren Sohnes Steigt. Das heißt zunächst werden die geboren, die die Art erhalten, danach diejenigen, die zur Sippe gehören und sie unterstützen, ohne sie unnötig zu vergrößern. (Ist natürlich keine Pauschalaussage!, aber die Wahrscheinlichkeit ist nachgewiesen)

In der heutigen Zeit sind solche Überlegungen müßig, aber du hattest ja schließlich gefragt, ob sich theoretisch aus der Natur ein Sinn von homosexuellem Verhalten beim Menschen erkennen lässt. Ich denke schon, aber dann darf man das nicht aus der Brille des heutigen Stadtmenschen betrachten, sondern aus der Sippe, die mit Stöcken und Steinen um ihr Überleben kämpft.

Liebe Grüße

Vermutlich handelt es sich um einen Effekt, bei dem bestimmte Erbanlagen die Fitness in Kombination mit anderen Erbanlagen erhöhen, während sie für sich allein die Fitness verringern.

Im dtv-Atlas zur Biologie hab ich da ein Beispiel über ein Gras gelesen, bei dem in einigen Populationen bis zu 50% der Individuen ein Gen für Albinismus haben. Da reinerbige Albinos nicht lebensfähig sind, muss das Gen ansonsten die Überlebensfähigkeit sehr stark erhöhen. (Nennt sich dort "Heterosis-Effekt")

Übrigens können Homosexuelle sehr wohl Kinder zeugen / empfangen. Wenn nicht durch Vergewaltigung, dann durch Druck des sozialen Umfelds.

Da der Druck des sozialen Umfelds aber evolutionsgeschichtlich zu jung sein dürfte, um sich genetisch deutlich bemerkbar zu machen, bliebe noch Vergewaltigung, um Homosexualität zu "neutralisieren".

Hört sich zynisch an, ist vielleicht auch zynisch, aber das liegt nicht an mir, sondern an der Natur, die den Zynismus nicht nur erfunden hat, sondern auch Meisterin darin ist.

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Ein wenig off topic: Die Fragestellerin weist so oft darauf hin, dass sie nichts gegen Homosexuelle und wohl auch Homosexualität hat, dass dies die Hypothese bestätigt, dass man in unserer Gesellschaft mit einer Gegnerschaft ähnlich einer religiösen Fundamentalistengruppe rechnen muss, wenn man die Ansicht vertritt, Homosexualität sei falsch.

Die Natur ist nicht einemal auf Bindung aus sondern auf Fortpflanzung und Arterhaltung. Bei hoeher entwickelten Arten z. b. Seugetieren, hat sich diese zur Konfliktbewaeltigung und Zunsammehalt der Gruppe. z. B. bei den Affen entwicklet. Ist eben , dass im Gegesatz zu niederigen Arten nicht nur der Erhalt der eigen Art im Vordergrund steht , sondern auch Befreidigung und Zusammenhalt ,Freundschaft. So hat sich das mit zunahme der Hirnmasse gebildet. Ist zwar nicht geeignet die eigen Art zu erhalten, aber schaft Bindungen in eine Gruppen und eine Parnerschaft.

Es gibt jede Menge Wege die die Natur eingeschlagen hast und nicht vollendet hat. Es muss nicht alles einen Sinn haben und es muss nicht alles auf Vermehrung ausgerichtet sein. Es hat trotzdem einen Sinn .

In Deutschland leben schon lange nicht mehr alle gebunden und im Vater Mutter Kind Modell. Scheidungen werden jährlich häufiger und viele Kinder Leben nur bei einem Elternteil und sehen den anderen gar nicht oder nur selten.

Homosexuelle können sehr wohl Kinder bekommen. Schließlich können sie mit einer Frau schlafen zu dem Zweck ein Kind zu haben. Sie können auch Samen spenden legal oder illegal an lesbische Paare und vieles mehr. Und warum soll es den Kindern solcher Eltern schlechter gehen? Solange Eltern ihre Kinder lieben und behüten ist alles im grünen Bereich.

Ich würde mir wünschen das sich mehr Leute darüber Gedanken machen welch erbärmliches gequältes Leben so manche Kinder bei Papa , Mama oder beiden haben. In Deutschland verhungtern Kinder währen Mama in der Disco ist und im Teich treiben Kinderleichen. Das ist nicht übertrieben sondern leider traurige Wirklichkeit. Trotzdem haben immer noch Menschen ein Problem damit das Kinder zwei Mütter oder zwei Väter haben.
Ich wünsche mir mehr Toleranz von Mensch zu Mensch egal wie wer lebt und hauptsache er geht achtsam mit den ihm schutzbefohlenen Menschen.

Obwohl die Frage schon älter ist, möchte ich als Biologe noch einmal fachlich und knackig darauf eingehen.

"Was bringt Homosexualität der Natur?" Die Frage ist erstmal ungenau, denn was ist mit "der Natur" gemeint? Eine logische Hypothese, die erklären kann, welchen Nutzen Homosexualität für die Weitergabe von Genen haben kann ist, dass Homosexuelle mehr ihren Verwandten bei der Erziehung derer Kinder helfen (Stichwort inklusive Fitness). Da die Kinder von Geschwistern z.B. zu einem Achtel dieselben Gene hat wie man selber kann es aus evolutionsbiologischer Sicht sinnvoller sein, diese zu unterstützen als selber Kinder zu bekommen. Ausserdem gibt es viele Homosexuelle, die dennoch Kinder zeugen oder bekommen.

"Homosexuelle können ja aber keine Kinder zeugen." Doch, natürlich. Einmal davon abgesehen, dass es in der Natur nicht immer nur schwarz und weiß gibt.

Zur Überschrift: Na Vielfalt!

Zum Text: Jein - der Mensch und einige wenige Arten haben Sex nicht nur zu bestimmten Zeiten (bzw. sind nur dann "fruchtbar/empfängnisbereit") sondern machen es praktisch ganzjährig eben auch (oft sogar hauptsächlich) aus "Lust & Laune". Rein biologisch gesehen wäre das Humbug, wenn einzig und alleine der Fortpflanzungsgedanke im Fokus stünde. Wir sind glücklicherweise in der Lage, "freie Entscheidungen" zu treffen und sind nicht (nur) "Sklaven unserer Triebe" - ist doch fein, oder?^^

Ja und so ist es auch nur konsequent, dass man eben auch "nur zur Lust" Sex haben kann. Und wenn hierbei der Fortpflanzungssinn eben nicht weiter ausschlaggebend ist, warum dann überhaupt noch heterogeschlechtlich voraussetzen?

Was Homos der Natur und vlt. auch der Gesellschaft bringen? Wie schon zur Überschrift gesagt: Vielfalt! Warum gibt es verschiedene Rassen? (also nicht unbedingt nur beim Menschen... würde es nicht auch eine Fischart, eine Schneckenart oder eine Art von Hund, Katze und Maus tun?)

Nein, ich fühle mich nicht angegriffen und du drückst dich (IMHO) auch nicht blöd aus. Nachdem so etwas heute immer noch nicht Einzug in die Schule finden kann, muss eben GF her halten, um mal verschiedene Ansichten zusammen zu tragen... und das das wäre eigentlich nicht nötig, es bereichert aber ebenfalls unseren "Horizont", womit wir wieder bei der (dieses mal: geistigen) Vielfalt wären :-)

So weit ich weiß gibt Studien, die die Vermutung zulassen, dass beim Menschen die gleichen Veranlagungen, die Homosexualität bei Männern begünstigt, eine höhere Fruchtbarkeit bei Frauen zur Folge hat.

Auch gibt es bei verschiedenen Tierarten das Phänomen, dass gleichgeschlechtliche Pärchen Jungtiere von verschiedengeschlechtlichen Pärchen adoptieren.

Dass sich Homosexualität nicht ausgemendelt hat, legt ja auch die Vermutung nahe, dass es so unnütz nicht sein kann.

Rein biologisch, dass sie aussterben und ihre Gene nicht weitergeben und falls es vererbar sein sollte aussterben

Also so eine Art Notmaßnahme? Ist auch eine meiner Lieblingstheorien.

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Es ist nicht vererbbar, aber genetisch offenbar angelegt. Sonst würden Hetero-Eltern ja keine Homosexuellen zeugen können.

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@fragengefragt

"Falsch" ? Wer definiert denn bitte sowas wie "falsche" Zuneigung???

Und mit Zuneigung meinst Du wohl die sexuelle Orientierung.

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Hätte der Natur es nichts genützt, hätte die Natur UNS auch nicht so gemacht. Homosexualität, Transexualität, usw. bringt vielleicht der Fortpflanzung nichts, aber vielleicht wollte das die Natur auch nicht..., es gibt ja auch Menschen, die keine Kinder zeugen können, trotzdem gibt es sie.

Der Natur bringt es rein gar nichts.. genauso wenig wie der mensch an sich, da der Mensch sich eher wie ein virus verhält als wie ein "Lebewesen"

Homosexuelle leben ihr leben und haben die möglichkeit Kinder zu adoptieren. Anderen Kindern ein Zuhause geben. Das finde ich schon mal super ^^

In DE soweit ich weiß nicht. Ich persönlich habe zwar nichts gegen Homosexualität, aber fände es nicht in Ordnung, wenn Homosexuelle Kinder adoptieren, da das Vater-Mutter-Verhältnis fehlen würde. Gegen Ehen habe ich nichts und bin total dafür, dass Homosexuelle Paare in diesem Bereich die selben Rechte bekommen, da es auch um Geld und Dienstleistungen geht.

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@fragengefragt

"da das Vater-Mutter-Verhältnis fehlen würde."

Also bist Du auch gegen Alleinerziehende, Scheidungskinder, die ihren einen Elternteil wg. Umzug nicht mehr sehen und Halbwaisen.

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@fragengefragt

Was gibt eine Mutter einem Kind? Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Futter usw.. das kann auch ein Mann machen.. oder eine Frau übernimmt den männlichen Part..

Das VAter Mutter Verhältniss ist zwar "standart" aber warum soll es auch nicht anders gehen.. eine aleinerziehende mutter hat ja auch keinen mann fürs kind zur seite!

Ich sehe das ganz locker.. von mir aus dürfen die das machen ^^

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@Stellwerk

Ich verstehe eure Meinung, dass zwei Männer genauso gut sind, wie ein gegengeschlechtliches Paar, weil diese dem Kind auch Freude, Liebe und eine Familie geben kann, aber bei Alleinerzogenen Kindern gibt es noch die Möglichkeit, dass das Kind "mein Mutter" und "mein Vater" sagen kann. Nennt mich kurzsichtig, aber in was für einer Welt würden wir leben, wenn Kinder mit zwei Vätern aufwachsen würden? Wie gesagt habe ich nichts gegen Homosexuelle und achte deren Würde, aber das finde ich nicht okay.

Hoffentlich versteht ihr auch meine Sicht!

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Ob und wenn ja welche Auswirkungen Adoption durch homosexuelle Paare hat, wird sich herausstellen. Allerdings dauert das ein paar Jahrzehnte. Und ich bezweifle, dass, falls es Nachteile hat, diese bemerkt werden, angesichts der Schäden, die wir heute schon bei den durchschnittlichen Kindern beobachten.

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@PWolff

Also bist Du auch gegen Alleinerziehende, Scheidungskinder, die ihren einen Elternteil wg. Umzug nicht mehr sehen und Halbwaisen.

alleinerziehende mütter sind meiner subjektiven erfahrung(seh bestimmt nicht nur ich so) nach öfters überfordert,gerade bei scheidungskindern

halbwaisenkinder tun sich auch oft schwerer....

in solchen haushalten hatt man oft ziemlich ''rebellische'' kinder nenn ichs mal

ist nicht so,dass diese kinder nicht genauso erfolgreich sein können usw. sich später normal entwickeln und alles

aber beide elternteile mutter und vater sind ne ausgewogene mischung,das funktioniert am besten..vorausgesetzt beide elternteile ziehen an einem strang.

vllcht ist sogar ein (funktionierendes) homosexuelles paar günstiger für die entwicklung des kindes/der kinder

aber kinder alleine aufzuziehen ist immer ne schwierigere sache

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Der Mensch könnte der "Natur" (hier im Sinne von biologischem Leben) aber sehr viel bringen, wenn er es schafft, andere bewohnbare Planeten mit irdischem Leben zu infizieren.

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Noch anders betrachtet; tut der Mensch der Erde/ Natur gutes? Ist es nicht besser für die Natur, die Menschheit aussterben zu lassen/ zu reduzieren? Ist Homosexualität ein Schutz der Natur? Wird der "Schutz" in Zukunft weiter ausgebaut?

Alles Philosophisch ;-)

krasse antwort:)

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So hab ich das noch nie gesehen :0

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Ist nur leider keine Antwort auf die Frage...

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Besser spät als nie: ca. 40% aller Schmetterlinge sind schwul oder lesbisch. Homosexualität ist einfach etwas genauso Natürliches wie Heterosexualität. Wobei die Frage natürlich schon offen bleibt, ob Homosexualität an sich eine natürliche Maßnahme zur Erhaltung biologischer Gleichgewichte ist. Immerhin würden viele Biotope nicht mehr funktionieren, wenn alle Nachkommenschaft einer Art (z.B. der Mücken) dazu käme, sich zu vermehren. Freuen wir uns daran, dass der Lebenszweck nicht nur in Vermehrung, sondern ein Stückweit auch in Lebensfreude liegen muss.

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Vermeidung von Überbevölkerung und Leute, die sich um die Kinder anderer kümmern könne, weil sie keine eigenen haben.

Was bringen verschiedene Haarfarben oder Nasenformen? Was hat jemand davon, wenn er kurzsichtig ist oder eine Glatze hat?

Das zeigt die Variabilität der Natur, und damit hat es sich.

Die Natur verfolgt keine Absichten, auch wenn das viele glauben.

Dennoch verhält sich die Natur so, als fördere sie Individuen mit überlebensvorteilhaften Erbanlagen.

Haarfarbe wirkt sich ja nicht so sehr auf das Überleben aus, Glatze schon ein wenig mehr (Hautkrebs durch Sonnenbrand auf dem Scheitel), Kurzsichtigkeit noch mehr.

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Homosexualität ist biologisch betrachtet ein Gendefekt, bei dem der Sohn die Liebesgefühle der Mutter (Liebe zu Männern) vererbt bekommt, anstatt die Liebesgefühle des Vaters (Liebe zu Frauen). Bei Töchtern ist das umgedreht.

"Defekt"??

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@Stellwerk

Hört sich zwar hart an, aber biologisch betrachtet schon, da das bei "Gesunden" Menschen nicht so ist.

PS: nicht den Begriff "normal" verwenden, denn jeder ist für sich "normal"!

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@Stellwerk

Vielleicht auch was zu viel. (Wie bei Trisomie 21)

Nun, vermutlich handelt es sich in etlichen Fällen um eine erworbene Eigenschaft.

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@PWolff

Letztendlich sind die wenigsten Menschen zu 100% Hetero, da man von beide Leidenschaften etwas vererbt bekommmt. Daraus folgt, das circa 70 der Menschen zwar nicht ganz Bi sind, aber etwas zwischen Hetero und Bi!

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Ich weiß nicht woher du das hast, jedoch deckt es sich nicht mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Ein "Homo-Gen" gibt es nicht. Und "Liebesgefühle" kann man nicht erben. Wäre dies so, müsste der überwiegende Teil der Frauen, die zwischen einem heterosexuellen Mann und einer homosexuellen Frau hervorgehen ebenfalls homosexuell sein.

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quelle?

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@Tobias0

Hallo NoHau89,

du hast mich falsch verstanden! Es sind die Vorlieben der Eltern, die vererbt werden. Und bei Homosexuellen, wurde mehr von der Mutter als vom Vater vererbt. Damit meinte ich nicht ein Homo-Gen, sondern die Epi-Marks, die in der DNA für die Begier sorgen, aber so tief wollte ich für Laien nicht gehen. Es tut mir Leid, wenn ich mich unverständlich ausgedrückt habe. Ich zitiere vom Infoblatt (leicht gekürzt):

"...Doch die Epi-Marks können zuweilen auf dem Nachwuchs vererbt werden, anstatt im Vererbungsprozess gelöscht zu werden. Wenn der vererbte Code Gene betreffe, die an der Realisierung der Sexualität im Gehirn mitwirken, könne es zur mangelten Übereinstimmung zwischen biologischem Geschlecht und sexueller Orientierung kommen. Auf diese Weise würden Mütter ihr sexuelles Interesse an Männern auf epigenetischem Wege an ihre Kinder weitergeben. Ebenso wie die Mütter würden dann die Söhne Männer begehren. Vererbten anderseits Väter ihre sexuelle Orientierung, hätte dies Auswirkungen auf die Töchter: Sie fühlten sich, wie der Papa, zu Frauen hingezogen..."

@Tobias0: Ich habe leider keine Quellen aus dem Internet, aber wie du bestimmt gelesen hast ein Infoblatt aus der Uni, die auch ihren Zweck erfüllt.

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@fragengefragt

ok :)

also sagst du, das jeder mensch bi-sexuell geboren wird. Manche mehr, manche weniger.

ich selbst bin nämlich dieser Meinung.

So wie ich mir das immer zusammengereimt habe, formt die gesellschaft jedoch die meisten menschen heterosexuell, da die gesellschaftlichen normen homophobe menschen hervorbringen.

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@fragengefragt

Okay, ich habe es mal gegoogelt und die Sache bei den ScienceBlogs etwas breiter erklärt gefunden.

So wie du es nun formulierst könnte durchaus etwas dran sein. Tschuldige Missverständnis :)

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Was für ein Quatsch ist das denn? Alle bisherigen Thesen zur Entstehung der Homosexualität mussten bisher verworfen werden. Nimm' es einfach hin: Es gibt bisher keine Erklärung dafür.

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Homosexualität sorgt dafür das es keine Überbevölkerung auf der Welt gibt.

es ist ein notgriff der natur, um schlimmeres abzuwehren

Ich habe mal gehört, dass in der Tierwelt z.B. homosexuelle Bonobos (Affen) die Heterosexuellen fördern. Wie, weiß ich nicht. Vielleicht kümmern die Homos sich da auch mehr um Nahrungssuche und die Heten sich um die Kinder/Fortpflanzung.

Wie, weiß ich nicht.

Weiß eigentlich keiner. Man kann die Evolution ja nicht fragen. Sie macht einfach, was sie will. Und was nicht sinnvoll ist, stirbt halt aus. ;-)

Homosexuelle sterben jedenfalls nicht aus. 8-)

Vielleicht kümmern die Homos sich da auch mehr um Nahrungssuche und die Heten sich um die Kinder/Fortpflanzung.

Ich habe folgende Theorie gelesen: Die Schwulen wären eher zuhause geblieben und die Kinder hüten (das war früher allgemein eine gemeinschaftliche Aufgabe - ist heute auch noch verbreitet), gleichzeitig aber einen kräftigeren, halt männlichen Schutz der Daheimgebliebenen bei Angriffen bieten.

Aber: Nichts genaues weiß man nicht (und warum diese Theorie weiß ich leider nicht mehr - falls ein Grudn genannt wurde), und eigentlich ist es ja auch egal. :-)

PS: Die Unterscheidung zw. homo- und heterosexuell ist ohnehin eine ziemlich moderne. Los ging es eigentlich erst mit dem Christentum. Die Kirche duldete kein Abweichen von ihren Vorstellungen von Sitte und Moral. Verbote, Repressionen und Folter gehören zur Tagesordnung. Die katholische Kirche allein normiert: Was ist erlaubt, was ist "normal", was ist "anormal".

"Ab dem 4. Jhdt. dann, etwa glaube ich zur Zeit des heiligen Augustinus, hat sich die christliche Sexualmoral durchgesetzt, wurden Homosexuelle verbrannt, öffentlich hingerichtet. Also das war neu. Wie konnte das sein, wo doch vorher die Kultur so tolerant war?"
Dr. Gabriele Sorgo, Kulturhistorikerin

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viele Tiere sind sowohl schwul als auch hetero -> bi-sexuell.

homosexueller geschlechtsverkehr sorgt für entspannung, freude und frieden zwischen männern.

manchmal werden aber auch tiere schwul vergewaltigt.

schwule pinguine adoptieren sogar babies.

wenn du dich fragst, was homosexualität der natur bringt, dann frage dich auch, was materielles besitztum der natur bringt. Es macht hald spaß

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