Was bringt eine Untersuchung beim Neurologen und MRT bei psychischen Problemen?

7 Antworten

Man möchte Ursachen am Körper ausschließen, wozu man dann bildgebende Verfahren einsetzt und unter Umständen weitere neurologische Untersuchungen.

Sprich: Man möchte abklären, ob die Symptome / Beschwerden wirklich psychosomatisch sind oder nicht.

lg


Sind körperliche Ursachen aber nicht extrem selten?

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"Sie wollte die Therapie", aber eine eingehende Untersuchung nicht?

Das klingt sehr wie die sogenannten Depressionen der minderjährigen Gören, die hier auf gutefrage.net täglich gefühlt zehntausendmal herumquengeln und sich einbilden, eine Therapie ohne Diagnose abzocken zu können - damit sie vor ihren Freundinnen mit ihren als ernsthaftes Leiden verkannten Einbildungen prahlen können.

Dank dieser unreifen Gören sind Depressionen mittlerweile so sehr in Mißkredit geraten, daß Patienten, die tatsächlich an Depressionen leiden, nicht mehr ernstgenommen werden.

Wie es sich bei Deiner Bekannten verhält, weiß ich natürlich nicht. Ihre Ablehnung eine neurologischen Diagnose vor einer "Therapie" läßt meine Augenbrauen jedoch in Scheitelhöhe wandern.

Ich verstehe das vollkommen, da bei typischen psychischen Problemen oft überhaupt keine Diagnose notwendig ist. Man schaut einfach was die Symptome sind und richtet die Therapie dann auf die Symptome aus. Das wollte die Betroffene warscheinlich auch so.

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Jein...

Viele Depressionen haben keine körperlichen Defizite als Ursache.

Oft geht es um Mangel an Geborgenheit. Darum, dass man sich einsam fühlt.

Mir fällt auf deine Antwort leider ein völlig blöder Witz ein:

A: "Hallo B. Wie geht es dem werten Gatten?"

B: "Er starb vor einigen Wochen."

A: "Woran denn?"

B: "Es war eigentlich nur eine Grippe."

A: "Na, Gottseidank. Wenigstens nichts Ernstes!"

Was Depressionen sind, weiß ich nicht. 

Ich weiß, dass ich selbst betroffen bin.

Soweit könnte ich mit diesen Tatsachen auch noch echt leben.

Aber richtig pervers wird es, wenn mir im Suff einfällt, dass ich mal genau zu diesem Thema promoviert wurde.

Und definitiv weiß, dass - obwohl ich bestenfalls Ahnungen habe - ich schon rein offiziell mehr Ahnung haben darf, als viele, die genau davon leben.

Ums kurz zu sagen: NIEMAND weiß wirklich, was Depressionen sind.

Weder dein potentieller Psychiater, der dir gerne Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer anderen will, weil er möglicherweise Provision vom Hersteller dafür bekommt. 

(Kostenlose Zwischen-Diagnose: Ich will nicht behaupten, dass dein Hirn optimal tickt. Aber nach Serotonin-Mangel (verminderte und extrem verlangsamte Denkfähigkeit) wirkt deine Antwort rein spontan betrachtet nicht so echt.)

Noch.... hm... 

Ah, wer selbst depressiv ist, darf in Deutschland selbst gar nicht in dieser Branche arbeiten. (Heißt: Dich darf offiziell nur wer beraten, der dein Problem selbst gar nicht nach vollziehen darf. Ist auch der Grund, weshalb ich es nicht offiziell darf).

Die "minderjährigen Gören"....

Das stößt mir auf. 

Meinen ersten Suizid-Versuch unternahm ich mit 13.

Okay, es war kein echter Suizid-Versuch. Aber ein sehr ernstgemeinter Hilferuf.

"Unreif".... Weia....

Schädigt so etwas deinen Ruf als "vollwertiger Depri" ?

Zurück zum blöden Witz: 

"Wer ist töter?

a) der 40-jährige Bauarbeiter, der stolz auf 20 Jahre amtlich anerkannte Depression zurückblicken darf und sich dann erhängt hat.

b) Die 13-jährige Blondine, die kaum Ahnung von dieser Welt hat, aber sie trotzdem unerträglich fand und sich dann vergiftet hat."

Ich hoffe mal, du findest diesen Vergleich jetzt "ätzend".

Du hast dein Leben. Sie hat ihres.

Aber beide habt ihr nur EINES!

Willst du maximiertes Mitleid für dich und darüber streiten, wer das Etikett "echt voll depressiv" verdient?

Oder willst du Menschen helfen, die zumindest möglicherweise am selben Problem leiden?

Ich lebe trotz "extrem hoher Qualifikation" real von Nachhilfe. Festangestellt. Für Hartz-IV + Fahrtkosten. (Andere mit Doktor-Titel fahren Taxi oder arbeiten in Call-Centern.)

Mein erster Schüler heute... seine Mathe-Klausur war gestern - dann erlaube ich mir gerne mal, vom Thema, für das ich eigentlich bezahlt werde, abzuweichen... und fiese Fragen zu stellen wie "Wie fühlst du dich jetzt?".

Er (17 oder 18 Jahre alt) hat Angst vor der Schule. Und amtlich anerkannt sehr depressiv. Er will gerne Schneider werden. Ist sehr kreativ. Interessiert sich für Mode. Scheint aber gar nicht mal "schwul" zu sein. 

Was würde eine "eingehende Untersuchung" bei ihm zu Tage fördern?

Würde er nen hier amtlich anerkannten IQ-Test machen, würde rauskommen, dass er rein intelligenzmäßig zu den Top 2 Prozent der Weltbevölkerung gehört (öhm, jo, ich kenne ihn und alle hier anerkannten IQ-Tests).

Er denkt täglich über Suizid nach.

Seine Familiengeschichte... (da kenne ich nur Fragmente)...

Seine Erfahrungen in seiner frühen Kindheit... (da habe selbst ich nicht nachgefragt)...

Glaubst du echt, P. ist weniger qualifiziert als du, sich voll kaputt fühlen zu dürfen?

Willst du nen Wettbewerb?

Sorry, wenn ich jetzt so auf dich draufhaue.

Du hast ein Problem. Ich habe eines. P. hat eines. Die in der Frage genannte Freundin scheint auch eines zu haben.

Ich bin genau für diesem Punkt ganz offiziell "höchst-qualifiziert".

Aber ich kann nicht beurteilen, welche Neigung dazu, eigentlich gar nicht leben zu wollen, die meisten Punkte verdient, um sich erfolgreich für die nächste RTL-Show  "Super Depressive" bewerben zu können.

Manchmal denke ich, dass WIR ALLE einfach "kaputte Viecher" sind. Eigentlich völlig gestört.

Und kapieren könnten, dass genau das unserer "Mensch-Sein" ausmacht.

Falls DU der Mensch sein sollte, der nicht kaputt ist, bitte ich dich, diesen Kommentar zu ignorieren - obwohl, nö: Bitte, du musst ein Gott sein - aber in diesem Fall: BITTE versprich mir, dass ich nie in DEINEN Himmel kommen muss. 

Falls du ein kaputter Mensch sein solltest, würde ich mich aber  über eine Freundschaftsanfrage freuen. 

Liebe Grüße,

Tanja

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