Was bringt eine Ehe?

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6 Antworten

Für mich persönlich sind Sachen wie Steuervorteile nicht der Hauptgrund zu heiraten. Für mich wäre es einfach nochmal was symbolisches, um jedem zu zeigen "Ja wir sind zusammen und wollen das auch immer sein". Klar gibt es viele Scheidungen aber das spielt keine Rolle. Neja einen praktischen Grund gibt es schon. Man muss verheiratet sein, um Kinder adoptieren zu können. Am Freitag entscheidet der Bundestag ja über die Eheöffnung und ich freue mich sehr und hoffe, dass es klappt.

Für die Ehe fallen mir vier mögliche Gründe ein. Zwei hast du genannt.

  • Geldwerte Vorteile, rechtliche Vorteile
  • Liebesbeweis (Gegenseitige Anerkennung)
  • Pflege von Traditionen (Anerkennung im Umfeld)
  • Anerkennung vor Gott

Will man wirklich mit jemanden zusammen sein, den man seine Liebe erst beweisen muss?

Ich wüsste nicht, weshalb ich mich da bei anderen einmischen sollte. Sie werden schon wissen, was sie wollen.

Radof 28.06.2017, 18:00

Danke, an die Tradition hab ich noch garnicht gedacht. Ganz nach dem Motto: man machts halt, weil mans macht... Naja jedem das Seine ^^

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Suboptimierer 28.06.2017, 18:06
@Radof

Man kann natürlich alles als unwichtig deklarieren. Zum Beispiel gibt es auch einige, die Weihnachten nicht feiern, weil ihnen das zuviel Kommerz ist.

Muss halt jeder selber wissen. Wie du sagst: "jedem das Seine"

Genauso kann man nämlich etwas als wichtig deklarieren.

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Radof 28.06.2017, 18:14
@Suboptimierer

Nein, also als unwichtig würde ich das nie bezeichnen. Mich interessiert die Motivation um zu heiraten. An den Gefühlen wird sich ja wohl nichts ändern, nur weil man plötzlichen eine Zettel von Standesamt in der Hand hat.

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Suboptimierer 28.06.2017, 18:16
@Radof

Man trägt zum Beispiel von da an den gleichen Namen. Man präsentiert sich als zusammen gehörend. 

Aber wem alles nichts bedeutet, dem kann man 1000 Gründe nennen und er wird daran nichts Überzeugendes finden.

Es ist vielleicht auch eine gute Motivation, sich in schlechten Zeiten zusammenzuraufen, wenn es mal nicht so gut läuft und sich darauf zu besinnen, was man sich geschworen hat.

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Radof 28.06.2017, 18:28
@Suboptimierer

Die rechtlichen Gründe und Privilegien, die eine Ehe mit sich bringen sind durchaus überzeugend. Ich dachte früher nur immer die Ehe ist so eine romantische Geschichte und die Vorteile sind nur so eine Art Dreingabe.

Man liebt sich so oder so - mit oder ohne Ehe. Es geht also, darum seinen rechtlichen Status zu ändern und zu Symbolisieren, was vollkommen ok ist. Nur frage ich mich warum man z.B. bei einem Heiratsantrag immer darum bemüht ist, dass es möglichst romatisch ist oder so. Ist ja am Ende des Tages nur ein Verwaltungsakt.

Ich will die Ehe nicht schlecht reden. Es ist toll wenn Menschen zusammenfinden.

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Suboptimierer 28.06.2017, 18:34
@Radof

Die Ehe ist doch nicht das romantischste bei dem Vorgang, sondern die Heirat selbst.

Romantik ist doch immer etwas Schönes, für das es sich lohnt, sich Mühe zu geben und die Heirat ist ein sehr bedeutsames Ereignis im Leben, weil man sich offiziell verkündend festlegt. Man ist für einen Tag als Paar das Zentrum. Es dreht sich alles nur um das Paar. 

Wenn man einmal besonders romantisch sein möchte, wobei würde es sich mehr lohnen, als bei der Heirat, bzw. dem Antrag?
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Was ich da eher schon kritisieren möchte, ist das Abgekartete. Beide besprechen quasi schon vorher ab, dass sie bereit sind, zu heiraten und der Antrag ist dann nur noch ein Schauspiel auf der Bühne mit oder ohne Zuschauer. Die Freude ist nicht unbedingt gespielt, aber das Überraschtsein. Zwar ist ist die Form des Antrags eine Überraschung aber nicht der Inhalt des Antrags.

Die Frage "Willst du mich heiraten!" wird zu einer rhetorischen.

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Radof 28.06.2017, 18:54
@Suboptimierer

Ja diese "gestellten" Anträge wirken schon immer sehr eigenartig. Als würden sie es machen, weil es von ihnen erwartet wird, obwohl eh schon alles klar ist.

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Wenn mein Mann stirbt bin ich abgesichert. Ohne meinen Mann würde ich später mal kaum Rente bekommen. Sollte mein Mann mal ins Koma fallen darf ich ihn besuchen und notfalls auch wichtige Entscheidungen treffen. Will man Kinder adoptieren muss man auch heiraten. Liebe ist natürlich auch sehr wichtig.

Radof 28.06.2017, 17:56

Also hauptsächlich praktische Gründe? Ich meine die Liebe kanns ja eigentlich nicht sein. Man liebt sich ja auch im unverheirateten Zustand.

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Peppi26 28.06.2017, 18:00

doch Liebe ist auch sehr wichtig,ansonsten wäre ich ja nicht mit ihm zusammen. die Ehe ist dann nur das krönchen drauf.

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Radof 28.06.2017, 18:07
@Peppi26

Ja klar - ich versteh was Du sagen willst. Aber ich mein was Anderes.

Eure Liebe hat ja nicht erst mit der Ehe begonnen. Ihr hab euch ja schon vorher geliebt. Und nur weil auf einem Dokument steht "verheiratet" liebt man den anderen doch nicht plötzliche mehr/weniger/anders. Oder doch?

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Peppi26 28.06.2017, 18:09

Nein,wir heiraten nächstes Jahr aus praktischen gründen,das gebe ich zu. an unserer Liebe ändert das nichts,die ist und bleibt hoffentlich beständig.

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Radof 28.06.2017, 18:29
@Peppi26

Ich wünsche euch alles Gute und viel Glück :)

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Peppi26 28.06.2017, 18:35

danke

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ein großer Aspekt für mich wäre "Tradition"

Und es ist bestimmt ein schöner Tag / ein schönes Erlebnis
(Es einfach mal gemacht zu haben im Leben *lach*)

Radof 28.06.2017, 17:52

Einen schönen Tag/tolles Erlebnis kann man auch billiger haben ^^

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MrHuman 28.06.2017, 18:08
@Radof

Einen schönen Tag/tolles Erlebnis kann man auch teurer haben ^^

Das ist Ansichtssache, viele sind schon mit dem zufrieden was sie bekommen können. Für andere ist nur das Beste gerade gut genug.

Und wenn man Heiraten möchte, dann sollte man bereit sein dafür auch etwas zu investieren. Es ist schließlich kein Kinobesuch sondern eine Hochzeit... Ich nehme an Sie feiern z.B. einen 30./40./50. Geburtstag auch in größerem Kreis als den 34./43./52. ;D

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Eigentlich so gut wie gar nichts außer Steuervorteile. Die Ehe ist nichts als ein von den Menschen erfundenes Ritual.  Monogamie ist sogar unnatürlich für Menschen. Diese ewige auch so harmonische Ehe und ewige Liebe wie in Liebesschnulzen und Liebesromanen existiert in der Realität so gut wie gar nicht.

Mythos Monogamie - Warum Paarbeziehungen unglücklich machen ...

Es verbindet einfach nochmal ein bisschen mehr.

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