Was bringt eine Anzeige wegen Rufmord?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

je mehr du dich drüber ärgerst desto mehr "spaß" hat er daran dass rumzuerzählen.. auch wenn es schwer fällt, ignorier es.. die die dich wirklich kennen werden dir schon glauben und der rest kann dir egal sein, wer etwas auf rumerzähltes gibt, ohne dich wirklich zu kennen, den wirst du eh nicht umstimmen können und die können dir doch herzlich egal sein.. es gibt immer und überall leute die nicht genug an eignen problemen haben und über andre herziehen müssen.. das wird dir noch oft im leben begegnen.. wenn du drauf angesprochen wirst sagst du einfach "ja das hätte er vermutlich gern gehabt, nur mit der wahrheit hat er es nicht so".. und entweder sie glauben dir oder nicht.. steh drüber, der hat die aufmerksamkeit nicht verdient.. denke eine anzeige bringt wenig, denn wie willst du beweisen dass du recht hast?!

Du kannst ihn schon anzeigen.

Es kommt dann typischerweise zu einem Termin beim Schiedsmann - wo er dann versprechen muß, es nicht wieder zu erzählen (wenn es denn auch gar nicht stimmt). Wenn er dagegen dann verstößt, wird er rechtlich zur Verantwortung gezogen (vermutlich mit Geldbuße oder so was).

Du solltest ihm zumindest einmal eine Strafanzeige androhen. Ob es bei einem Ermittlungsverfahren dann letztlich zur Eröffnung eines Verfahrens und gar zu einer Verurteilung käme, ist allerdings nicht sicher. Schließlich steht dein Wort gegen seines und Zeugen, die lückenlos belegen könnten, dass so etwas zwischen euch nie stattgefunden hat, die gibt es ja nicht.

Hallo,

die Straftat "Rufmord" gibt es nicht. Es gibt lediglich Verleumdung, Üble Nachrede oder Beleidigung.

Bei dir wäre sicherlich Verleumdung zu prüfen.

Die Vorschrift stellt darauf ab, dass absichtlich unwahre Tatsachen behauptet werden und dass diese geeignet sind, denjenigen herabzuwürdigen oder verächtlich zu machen.

Die Frage die du dir selbst stellen musst, ist also, ob die Behauptung deines Ex-Freundes dich verächtlich macht. Das kann man von hier aus kaum beurteilen, da es nicht nur auf die falsche Behauptung, sondern auch auf die Art und Weise der "Präsentation" derselben ankommt.
Eine Strafanzeige mit Strafantrag wäre m.E. durchaus ok und hätte einige Erfolgsaussichten.

mfG Dabbel

Stimmt es denn, was er behauptet?

Ich frage deshalb, weil genau das den Unterschied zwischen Strafbarkeit und Nicht-Strafbarkeit von Behauptungen ausmacht, die geeignet sind, jemand anderen herabzuwürdigen.

selbstverständlich stimmt das nicht! das ist ja das schlimme! ich lebe dazu noch in einer festen beziehung und habe zwei kinder die auch darunter leiden.

0

Wenn Dich jemand darauf anspricht, sage einfach: "Das kann doch gar nicht sein. Der steht doch auf Pferde."

Wenn du es beweisen kannst wird er dich sicher dafür entschädigen müssen!

na klasse wie kann ich das beweisen? das ist unmöglich! :(

0

den Unwahrheitsbeweis muss nicht der Verleumdete, der Täter muss den Wahrheitsbeweis erbringen.

0

Das bringt nichts.

Ignorieren und nicht ärgern, das wiederrum ärgert ihn am meisten

Was möchtest Du wissen?