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Die Meiose ist Teil der geschlechtlichen Fortpflanzung.
Verschmelzung von Keimzellen  (weiblich/männlich oder +/- je nach Lebewesen) und Meiose bedingen einander: Verschmelzung verdoppelt den Chromosomensatz, Meiose halbiert ihn wieder, sonst gäbe es oben genannten Probleme.

Zweck der beiden Vorgänge: viel gründlicher und schneller als durch Mutationen kommt es zur Neukombination von Genen (Zufallsverteilung bei Meiose, Zufallszusammenkommen bei Befruchtung)---> Erhöhung der genetischen Variabilität---> schnellere Anpassung der Art=Evolutionsvorteil.

Meiose kann überall im Lebenszyklus auftreten, also nicht nur vor Befruchtung (z.B. einige Algen). Das heißt, es können danach Keimzellen (die sich nicht vermehren sondern vermindern, aus 2 mach 1) auftreten, aber auch Sporen, die ohne weitere Befruchtung gleich zu neuen Lebewesen heranwachsen.

Die Meiose ist ein spezieller Entwicklungsprozess von Keimzellen (Spermienzellen bei Männern, Eizellen bei Frauen).

Der Prozess gleicht der Mitose (Kernteilung), allerdings finden zwei Teilungen hintereinander statt. Das muss ich jetzt nicht genau erläutern; schau dir eine geeignete Abbildung an!

Sinn der Sache ist, dass am Ende Keimzellen mit einfachen Chromosomensatz vorliegen, sodass nach der Befruchtung (Verschmelzung von Spermienzelle und Eizelle) ein doppelter Satz vorliegt. Gäbe es keine Meiose, läge nach der Befruchtung ein vierfacher Satz vor, dann ein achtfacher, dann 16-fach, 32-fach, 64-fach, usw.

LG

Es kommt zur Keimzellbildung.

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