Was bringt dich dazu an Gott zu glauben?

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21 Antworten

obwohl es nicht mal Beweise für die Existens Gottes gibt.

Dir ist aber der Unterschied zwischen Glaube (innere Überzeugung) und Wissen (äußere Belege) schon bewusst?

Es wird deshalb niemals Beweise geben, da wir an Gott mit Herz, Liebe, tiefster Überzeugung glauben sollen, und nicht aufgrund irgendwelcher Beweise und Belege, bei denen dann gegeben ist, dass aus Eigennutz, Willkür, Angst etc. an Gott geglaubt wird...

Mir wäre das nämlich mit der Zeit zu blöd, immer Regeln befolgen zu müssen

Es gibt überall Regeln, an die man sich zu halten hat: In der Schule, im Berufsleben, im Sportverein, im Familienkreis etc. pp. Wie verhältst Du Dich in diesen Situationen, wenn Dir das Einhalten von Regeln zu blöd erscheint?

Andererseits ist der Glaube an Gott nicht von einer Konfession abhängig, da der Allmächtige Gott nichts mit den Religionen zu schaffen hat, da Religionen von Menschen (Priesterkasten) erdacht worden sind....

Aber ich möchte mal wissen, was euch dazu treibt, daran zu glauben.

Ich für meine Person kann Dir das nicht vermitteln, was ich empfinde, was ich wahrnehme, was ich erlebt habe, aber die Beziehung zu Gott war schon immer da; sie wurde nur im Laufe der Zeit intensiver, verfeinerter, spiritueller...

Gruß Fantho

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Kommentar von NochSonNutzer
31.12.2015, 06:17

Danke für die tolle Antwort Fantho!

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Heute denke ich, daß der Weg zum Glauben bei mir vielen glücklichen Lebensumständen zu verdanken ist: Hineingeboren in unsere Glaubenskultur, aufgewachsen in einem gläubigen Elternhaus, später mit viel Glück den Glaubenskern trotz geistlicher Irrwege nicht verloren usw. Es braucht scheinbar schon mal einen Impuls wie bei Ihnen durch Ihren besten Freund etwa, wodurch in Ihnen etwas zu vibrieren beginnt. Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt für Sie als Atheist, Gott regelrecht auf die Probe zu stellen. Auch ohne zu glauben können Sie an Gott herantreten und sinngemäß sagen: "So großer Gott! Du giltst angeblich als real und allmächtig. Dann siehst du auch mich, meine Lebensumstände und meinen Nicht-Glauben. Ja, ich glaube einfach nicht, daß es dich gibt! Sollte das anders sein, so tue in oder an mir ein wundergleiches Erlebnis, das mich daran hindern würde, dich weiterhin in Frage zu stellen!" Natürlich in Ihren eigenen Worten.

Sie merken vielleicht schon: es gibt keine Regeln! Sie haben völlig Recht: man würde sich blöd fühlen, wenn man den Allmächtigen und Schöpfer allen Seins lediglich mit der Befolgung "blöder Regeln" bestechen könnte. Zu glauben kann niemals befohlen werden, Glaube beruht immer auf Erfahrung. Wer das Wagnis eingehen und den Weg beschreiten möchte, sich mit Gott etwa anhand der Bibel (Neues Testament!) auseinander zu setzen, wird irgendwann befreit feststellen, daß es gar keine Regeln des Glaubens gibt!!!! Regeln sind Bestandteile von Religion und Religion ist menschengemacht! Und menschengemachtes dient im günstigsten Fall der Erbauung, in den meisten Fällen aber der Erzeugung von Abhängigkeiten. Eine meiner frappierendsten Erkenntisse war die Feststellung offensichtlicher und bewußter Fehlinterpretationen von Bibelaussagen durch die katholischen Kirche. Können Sie sich vorstellen, dass Papst, Zölibat, Sakaramente, Ablehnung von Schwangerschaftsverhütung, Marien- und Heiligenanbetung, Kirchenbau, sonntäglicher Kirchgang, Taufe Beichte - um nur einige zu nennen - nirgendswo in Gottes Wort thematisiert werden, bewußt umgedeutet werden oder sogar in krassem Widerspruch zu Gottes Wort stehen???

Insbesondere DIESE daraus resultierenden Regeln sind es, die den Menschen das Glaubensleben vergällen! Es soll den Menschen weisgemacht werden, daß sie was zu leisten hätten, um von Gott anerkannt zu werden. Gerade das Gegenteil ist der Fall! Wir sind allein von SEINER Gnade abhängig und erst wenn ein Mensch sich vor Jesus Christus bekennt, dann steht er in direkter Verbindung zum himmlischen Vater und braucht all das nebensächliche, weltliche "Gedöns" nicht mehr. Schauen Sie als Atheist mal bei diesen glasklaren Seiten vorbei und behalten Sie sich Ihren kritischen Geist dabei: http://www.keine-tricks-nur-jesus.de/

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es gibt aber auch Menschen, die nicht in die Kirche gehen, weil die Kirche so langweilig gestaltet ist und jede Woche das Gleiche abgeht und jede Woche der gleiche Mensch irgendwas labbert, das kein Mensch versteht

bei uns in der Kirche sind auch Jugendliche involviert. und Jugendliche wissen was andere Jugendliche wollen und bringen uns so viel über Gott bei, sodass das auch spannend und interessant ist

jetzt warum ich glaube, dass es ein Gott gibt...Ich habe schon viele Wunder erlebt und war auch dabei. Zum Beispiel es war schon ein Wunder, das mein Bruder auf die Welt gekommen ist. Als er im Bauch war, hatte er mehr als 3 Tage keine Nahrung und so bekommen, weil die Verbindung zu meiner Mom getrennt war...aber er lebt und ist auch gesund...und das war jeden Falls ein Wunder und nicht Glück.

es gibt tage, da denkt man "Warum macht das Gott? Warum lässt er das zu? er will doch, dass ich glücklich bin?" und weitere Fragen. Aber Gott hat für jeden ein Plan und will den verwirklichen, aber das lässt nicht jeder Mensch zu. Ein paar wollen es zulassen, aber machen es unbewusst nicht. Es gibt Menschen, die haben es zugelassen und da geht echt Grosses ab o.O. es gibt Menschen, die es gar nicht wissen

bei mir zum Beispiel hiess es, dass ich eines Tages in Südkorea ein grosses Konzert machen werde und so viele Menschen zu Gott bringen werde. und ich bin erst 16, das heisst schon lange nicht dass meine Mom weil es Gott will mich Südkorea schicken wird. Ich werde hier zuerst mal alles abschliessen und Gott wird dann die Türen aufmachen, wenn ich nach Südkorea muss. bei meinem 1. Geburtstag hatten sie mir mal prophezeit, dass ich für die Menschen, die um mich sind eine Brücke sein werde. und das merke ich. es kommen viele Menschen zu mir und fragen mich nach Rat und es ist wie eine Bestätigung, dass Gott mit mir was vor hat

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Kommentar von 666Phoenix
30.12.2015, 14:32

wolfgirl

Alles, was Du als "Wunder" bezeichnet, kann Dir ein halbwegs intelligenter Gymnasiast erklären, und zwar ohne auch nur einmal von irgendeinem Gott zu reden!

Viel Spaß in Südkorea! Versuche aber zunächst, ein wenig besseres Deutsch zu lernen! Das folgende Zitat von Dir ist kein Deutsch:

das heisst schon lange nicht dass meine Mom weil es Gott will mich Südkorea schicken wird.

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Nachdem ich alle diese Antworten gelesen habe..

ich zB. bin Christin. Und meine Eltern auch. Meine Grossmutter zum Beispiel ist aber durch meine Eltern und meinen Onkel und Tanten, Christin geworden. Warum? weil sie ein Wunder gesehen hat. Sie war am Anfang auch dagegen das wir alle Christen waren und hat uns schon so akzeptiert, aber hat es nie verstanden.

aber als meine Grossmutter im Spital war und es um Leben und Tod ging, da haben wir für sie gebetet und am Schluss hat sie gebetet. sie hatte nicht viel Glaube, aber hatte die Hoffnung, dass da jemand war, das sie heilen kann. Und sie lebt jetzt immer noch und zwar gesund.

warum ich Christin bin? Meine Eltern sind Christen, darum bin ich auch Christ. so war es auch am Anfang aber mit der Zeit denkst du selber nach, warum du jeden Sonntag in die Kirche gehst. Warum man singt (ihn zuloben, weil wir ihm danken wollen)...eben mit der Zeit stellst du auch viele Fragen. das ist auch gut so, weil du den Grund wissen willst und warum du das machst.

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Ich bin auch nicht gläubig, kann mir aber schon gut erklären warum viele gläubig sind. Das Thema hier ausführlich zu schildern würde wohl den Rahmen sprengen- im Rahmen der Soziologie und Psychologie gibt es unzählige Untersuchungen zum Thema Glauben und Religion und deren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen. Wenn du das Ganze also tatsächlich nachvollziehen willst musst du insbesondere im Netz mal nach den soziologischen Erkenntnissen suchen.

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Regeln befolgt man nicht auf Grund der Existenz eines wie auch immer genannten höheren Wesens.- sondern angesichts der strafrechtlichen Verfolgung von der Gesellschaft. Wenn man sich von den Gedankenmustern der Kirche befreit, kann ein anderer Glaube entstehen .

Es ist merkwürdig je älter man wird desto logischer ist die Existenz und somit der Glaube an einen "Gott".

Alles ist Energie - (Siehe Einsteins Formel) gehe davon aus das ein "Energiefunke" auch in Dir ist. 

Also, warum fürchten wir uns vor uns selbst ? 

Das ist das Geheimnis der Macht  wir müssen nur entscheiden zu welcher Seite wir tendieren, zur hellen oder dunklen Seite. Die Frage nach der Existenz ist dann eh unbedeutend weil wir wissen, dass es sie gibt - die Macht ist mit uns......

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Zur Existenz Gottes: Es gilt für alle Zeit der Satz Calvins: „Finitum non capax infinitum“ (Das Endliche vermag das Unendliche nicht zu fassen); das bedeutet: ein wissenschaftlicher Beweis der Existenz Gottes (mit rationaler Begründung) ist unmöglich. Ich nehme zu deinen Gunsten an, dass du ein Agnostiker bist. Denn die echten Atheisten, die einfach behaupten, es gibt keinen Gott – zu denen hat schon Schopenhauer gesagt: sie vertreten eine Philosophie der Barbiergesellen und Apothekergehilfen! Denn sie ignorieren einfach gewisse Phänomene, die nicht zu erklären sind: Warum hat die Zeit keinen Anfang? Woher kommen die Naturgesetze? Woher kommt die Lebensenergie (weshalb wir uns also bewegen, denken, fühlen usw.)? Was war vor unserer Geburt, was kommt nach unserem Tod? Hier einfach zu behaupten: Nach dem Tode kommt nichts (wie man von den Atheisten immer wieder gesagt bekommt), ist reine Vermessenheit. All dieses Unerklärliche veranlasst mich, an eine übergeordnete Macht zu glauben. -

Ungläubige, Atheisten (Agnostiker) dagegen fragen (und man muss Verständnis dafür haben), warum Gott, der in der Unendlichkeit existiert, noch nie zu den Menschen gesprochen oder sich sonst wie vernehmbar gemacht hat. Diese Tatsache lässt sie halt an der Existenz Gottes zweifeln. Die Gläubigen (Christen) haben mit diesem (angeblichen) Schweigen Gottes keine Probleme. Sie sagen, Gott hat durch Jesus Christus zu den Menschen gesprochen, indem er selbst Mensch geworden ist. Durch die Geburt des Gottessohnes sind Endliches und Unendliches zusammenkommen. Der Schöpfer des Universums kann halt anders nicht zu den Menschen sprechen, sie könnten ihn wegen des ungeheuren Unterschieds der Dimensionen (hier die kleine Menschenwelt – dort das gigantische Universum bzw. das Reich Gottes) nicht verstehen. Doch das Leben Jesu wird von Rationalisten nicht als das Leben des Mensch gewordenen Gottes anerkannt. Sie können (als Rationalisten) mit den Geschichten, welche die Bibel erzählt (Jungfrauengeburt, Wundertaten des Predigers Jesus von Nazareth, leibliche Auferstehung des gekreuzigten Jesus bzw. dessen Himmelfahrt), nichts anfangen, sie halten sie für total unrealistisch. Außerdem fragen sie (die Rationalisten), warum ein allmächtiger Gott sich nicht auf andere Weise bemerkbar machen kann, sagen wir – wäre bei einem allmächtigen Gott doch möglich – durch „Reden mit Donnerstimme vom Himmel herab“. Da so etwas noch nie geschehen ist, zweifeln eben die (ungläubigen) Rationalisten die Existenz eines allmächtigen Gottes an.
Eine Erklärung hierzu gibt Kant: Man sollte solche Fragen wie Gottes Existenz, Unsterblichkeit der Seele, Unendlichkeit des Reiches Gottes gar nicht zu erklären versuchen; tut man es doch, dreht man sich nur im Kreise. Denn der Mensch kann nur über etwas urteilen, was zu seinem Erfahrungsbereich gehört. Das Übersinnliche, Metaphysische ist ihm total verschlossen. Deshalb hat es keinen Sinn, diese „jenseitigen“ Bereiche mit Worten und Begriffen zu umschreiben, die nur in der irdischen Welt und aufgrund der Erfahrungsmöglichkeiten des Menschen einen Sinn haben.

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Ich bin Muslim, weil der Koran wissenschaftliche Kenntnisse besitzt, die die Wissenschaft vor Jahrzehnten erst nachweisen konnte. Dabei ist der Koran über 1400 Jahre alt und beinhaltet wissen, welches ohne wissenschaftliche bzw. elektronische Geräte nicht "entdeckt" werden konnte. Dazu hat er auch noch Prophezeiungen wovon keine bis jetzt falsch war. Als ob das nicht schon genug wäre, ist der Koran ein Wegweiser fürs Leben um ein glückliches, diszipliniertes und problemfreies leben zu führen.

Vom IS halte ich nix, denn sie nutzen den Islam einfach nur aus für ihre eigenen Zwecke. Und ganz ehrlich, sogar die Aufrufe zur Gewalt interpretiert der IS falsch. Die meisten gewalttätigen stellen klären sich von selbst, wenn man die Kontexte liest und der Rest gilt zB für Kriegsfälle. Denn das töten von unschuldigen Menschen ist im Islam verboten. Genauso ist der Zwang zum Glauben eine Sünde und vom unterdrücken, der Frau ist im Koran auch nirgendwo die Rede. Also ist alles was im Süden passiert, nicht unbedingt die Schuld von Islam. Wenn man das alles in Betracht zieht, ist der Islam eine relativ friedliche Religion und wenn es anders wäre, wäre ich auch kein Muslim.

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Kommentar von jurgensnuppy
30.12.2015, 09:48

Matthäus 7,12-16

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Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

 

13 

Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen.

 

14 

Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!

 

15 

Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

 

16 

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 

Nun, welche Früchte trägt denn der Koran, wenn man sich die Gebiete ansieht in denen man ihn praktiziert?

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Kommentar von Geansehaut
30.12.2015, 09:58

Ich versteh nicht genau was du meinst.

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Kommentar von LuluAz
30.12.2015, 12:25

Sehr schön gesagt geansehaut! Barak allahu fik!

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Kommentar von kalippo314
30.12.2015, 13:53

und vom unterdrücken, der Frau ist im Koran auch nirgendwo die Rede.

Sure 2, Vers 223: Die Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu diesem eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt!

Das ist einfach schon auf Seite 3. Hättest du den Koran mal gelesen statt ihn immer nur daraus zu predigen, Geansehaut, dann wüsstest du das.

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Kommentar von Geansehaut
30.12.2015, 16:36

Es kommt darauf an wie man es interpretiert. Ich sehe da nix unterdrückendes.

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Ich bin Christ. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Schauen Sie dannach doch mal im Internet.

Auch glaube ich nicht, dass die ganze durchdachte Welt aus Zufall entstanden ist. Kennen Sie die erfüllten Prophezeihungen der Bibel? Ich habe auch selbst Sachen erlebt, die mich glauben lassen. Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken.

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Kommentar von pilot350
30.12.2015, 07:14

Diese Jünger wie auch Jesus selbst haben durch ihre Predigten ihren Lebensunterhalt verdient und wurden mit Essen und Getränken bezahlt. Jesus wie auch die Jünger wurden getötet von der damaligen Regierungen weil sie das Volk gegen die Regierung aufgehetzt haben und sich das Volk von den Jüngern hat aufhetzen lassen. Um Revolten zu unterbinden wurden die Aufrührer getötet und das waren nicht nur Jünger.

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Kommentar von FooBar1
30.12.2015, 07:50

Bitte glaube nicht alles was irgendwo im Internet steht nur weil es in den Weltbild passt. Du findest immer auch gegenteiliges

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Mein Glaube an ein ewiges Dasein bringt mich dazu, schlussendlich auch an Gott zu glauben, und mein Glaube daran, mich an geistig früher erlebte Leben und an das ewige Dasein erinnern zu können bringt mich dazu, an dieses ewige Dasein zu glauben.

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Was mich bringt, an Gott zu glauben:

1. der Verstand

Zu glauben, dass sich alles aus sich selbst entwickelt und organisiert hat, ohne dass eine planende Intelligenz dahintersteht, scheint mir gewagter als an einen Schöpfer zu glauben.

2. die Erfahrung

Als ich so um die 30 war, habe ich mich für ein Leben mit einer Beziehung zu Gott entschieden, und bis heute fühle ich mich jeden Tag mit ihm verbunden. In entscheidenden Momenten meines Lebens hat er mir spürbar und eindeutig (und liebevoll) geholfen.

Mögen möglichst viele dieselbe Erfahrung machen, einfach nur die Antenne ausfahren!

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Kommentar von NochSonNutzer
31.12.2015, 12:07

Nein danke, ich bleib trotzdem Atheist. Aber interessante Meinung.

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Ich kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Ein sehr empfehlenswerter Artikel, der sich mit der Frage beschäftigt, ob die Bibel Recht hat bzw. Gründe dafür aufführt, ist nach meiner Meinung folgender: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Für einen Gläubigen ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit seines Glaubens so wie die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Liebe für einen verliebten und/oder einen Liebenden. Auch die Liebe kann man nicht sehen und das Verständnis von jemanden der schreibt, "ihm sei das mit der Zeit zu blöd" hält sich in gewisse Grenzen.

Wer Gott sucht, kann ihn finden.

Wer Gott nicht sucht, kann ihn auch finden. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, was du wirklich von uns willst. 

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Was meinst du mit Regeln befolgen? Du musst nicht die Messe besuchen, um an Gott zu glauben.

Für mich gibt es einen schönen Satz, der zu meinem Glaubensgefühl passt: "Von guten Mächten wunderbar geborgen".  Es ist ein gutes Gefühl, sich beborgen zu fühlen. Schade, wenn du das nicht hast.

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Kommentar von NochSonNutzer
30.12.2015, 06:50

Ich fühl mich geborgen bei meinen Freunden und bei der Familie, ich brauche dafür keinen Gott.

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Kommentar von pilot350
30.12.2015, 07:09

wer ist diese Macht? Wo ist diese Macht? Was will diese Macht? Woher soll ich durch etwas unexistentes Geborgenheit empfinden können. Das ist doch nur Selbsthypnose irgend einem Prediger hinterher zu rennen der dann ohne Nachweise dafür zu haben Dinge verbreitet um seine eigene Existenz zu sichern. Das tun nicht einmal Staubsaugerverkäufer denn die können ihr Gerät ja vorführen.

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Nichts.

Denn nicht Gott hat den Menschen erschaffen, sondern der Mensch hat Gott ( die Götter) in seiner unerschöpflichen Fantasie erschaffen, um sich für die damalige Zeit, unerklärbares, erklärbar zu machen.

Welche von den über 2000 Religionen und Glaubensrichtungen und deren Götter, soll den nun die richtige sein?

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Ich bin selbst nicht streng gläubig, heißt ich gehe nicht in die Kirche oder bete jeden Abend aber ich finde das muss man auch nicht sein. Jeder hat in seinem Leben doch irgendwann etwas erlebt das in irgendeiner Art übersinnlich war, sei es jemanden zu treffen mit dem man sich verbunden fühlt, Vorahnungen von schlechten Dingen die eintreffen oder einfach Momente wo man dachte "Gott sei Dank habe ich auf mein Gefühl gehört und dadurch ist das oder das nicht passiert". Ich habe selbst schon oft diese Art innere Stimme gehabt die mir aus schlimmen Situationen, die auch hätten fatal enden können geholfen hat. Nun kann man sagen das es intuition ist aber ich finde wer an garnichts glaubt der ist eher zu bemitleiden. Es ist doch soviel schöner wen man das Gefühl hat nicht ganz allein zu sein und selbst wen es nicht bewiesen ist ob da ein Schutzengel ist oder nicht.

Außerdem ist es ein gutes Gefühl wen man weiß das man in irgendeinem Sinne für gute Taten belohnt wird und das Menschen die schlechtes tun dafür bestraft werden selbst wen das Justizsystem versagt. Also lass deine Freunde glauben, wichtig ist nur das man ein guter Mensch ist der sich an gewisse Regeln hält die aber eigentlich sowieso menschlich sein sollten.

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Kommentar von pilot350
30.12.2015, 07:05

das hat nichts mit einem Gott zu tun, und wer sollte einen toten Körper belohnen, einen Körper der im Zustand der Verwesung ist nützt keine Belohnung mehr, denn dieser Körper kann keine Belohnng mehr empfinden.

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Kommentar von Fantho
31.12.2015, 16:46

Außerdem ist es ein gutes Gefühl wen man weiß [...] das Menschen die schlechtes tun dafür bestraft

Worin liegt hier ein gutes Gefühl dabei, dass Menschen bestraft werden?

Der Allmächtige Gott wird auf der einen Seite als Allliebe und Allgüte bezeichnet, aber auch der anderen Seite soll Gott wertend, verurteilen und strafend sein. Wie soll das zusammen passen?

Im Jenseits gibt es keine Strafen und auch keine Belohnungen. Es geschieht nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung (das Gesetz des Karmas), und eine Seele zieht (mit Hilfe betsimmter Geistwesen) aus ihrem/ihren Leben eine Bilanz und übernimmt daraus selbst die Konsequenzen, wie weiter verfahren werden soll...

Um das verstehen zu können, sollte man von dem dualistischen Gedanken 'Belohnung - Strafe' absehen, denn sonst stellt man Gott auf eine menschliche Stufe, welcher wertet und auswertet, belohnt und bestraft. Aber die Allgüte und Allliebe wertet nicht, bestraft nicht, verurteilt nicht...

Gruß Fantho

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Fragen dieser Art kommen fast täglich, so dass es langsam nervt, immer das Gleiche zu schreiben, zumal es einfacherweise eine Suchfunktion gibt.

Ein Grund für Gott besteht schon darin, dass seine Leugner offenbar von ihm nicht loskommen, sonst würden sie Ihn nicht tagtäglich zum Thema machen bzw. Anstoß am Glauben anderer nehmen.

Beweise gibt es durch die Auferstehung Jesu Christi und Seine Wundertaten damals wie heute sowie die Glaubenszeugen durch die Jahrhunderte. Christen glauben daran und erfahren den lebendigen Jesus auch in ihrem Leben, Atheisten glauben nicht daran und haben alle möglichen Gründe der Ablehnung für alles und jedes.

Die einzige Regel, die es für Christen gibt, ist in einem Wort zusammengefasst:" Liebe Gott und tue, was du willst." Gemeint ist damit nicht, dass man alles machen kann, was man will, sondern dass jemand, der in der Gesinnung der Liebe lebt, auch zur rechten Tat geführt wird.





 

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Kommentar von kalippo314
30.12.2015, 13:56

bzw. Anstoß am Glauben anderer nehmen.

Es ist schwierig keinen Anstoß am Glauben zu nehmen, liebe Raubkatze45, da dieser durch und durch die Welt beherrscht und terrorisiert.

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Guten Morgen NochSonNutzer

An Gott glauben ist für die friedlichen Religionen gedacht,weil sie am besten verstehen was so läuft in der Welt.

Was mich bewegt ist meine Willenskraft und alles was  damit verbunden ist 

etwas zu schaffen was nicht nur mich weiterbringt.

Dazu gehören auch Regeln die Anpassungsfähig sind.

Gruß Ralf

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Der glaube an Gott/höhere Mächte ist sehr breit gefechert, es gibt nicht nur klare Regeln und Weltreligion.

Dass etwas höheres existiert, ist wahr.

Auf Fragen, wie ob es nach dem Tod weitergeht, kannst du anhand Aussagen anderer nicht beweisen, du musst es für dich selbst herausfinden.

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Kommentar von pilot350
30.12.2015, 07:06

Bitte beweise mir dass es etwas höheres gibt, wenn es wie Du schreibst wahr sein soll.

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Naja der erste Beweis ist die Bibel und ausserdem gehört Gott zur Christlichen Kultur. Man glaubt an ihn weil man ohne ihn nicht klar komme würde. Es gibt Menschen die nur Gott vertrauen und Gott als einzigen Freund haben weil er uns am nächsten ist.

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Kommentar von NochSonNutzer
30.12.2015, 06:38

Klar, sie halten sich an ihm fest.

Ich würde aber die Bibel nicht als Beweis sehen, eher als Indiz.

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Kommentar von ninamann1
30.12.2015, 06:42

Die Bibel ist kein Beweis ,  sonst wäre auch Schneewittchen echt 

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Kommentar von FooBar1
30.12.2015, 07:49

Es kommen verdammt viele Menschen ohne Gott verdammt gut klar. Bitte stell keine haltlosen Behauptungen als Wahrheit in den Raum.

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