Was bringt der DNA-Sondentest bei Parodontitis?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo. die erste Antwort von Samila ist korrekt. Allerdings ist der DNA Bakterientest nur in Verbindung mit einer geplanten systemischen Antibiotika Therapie (Einnahme bestimmter Antibiotikatabletten) sinnvoll, um das richtige Antibiotikum auswählen zu können.

Diese wiederum wird in der Regel nur nach oder im Anschluss an konventionelle Therapien eingesetzt, deren Ziel die Entfernung der Bakterien auch aus dem entzündeten Gebiet und von den anderen noch nicht betroffenen Zähnen ist .

Zur den Möglichkeiten gehören die sorgfältige Entfernung aller harten und weichen Zahnbeläge sowohl oberhalb als auch unterhalb des Zahnfleischsaums (also in den Taschen) mechanisch (Scaling) und ggf. anschließend mit Laser oder sogenannter photodynamischer Therapie (die zur weiteren Desinfektion der Taschen eingesetzt werden kann). In besonders fortgeschrittenen und schweren Fällen kann eine chirurgische Maßnahme erforderlich sein um an die tief gelegenen Stellen heranzukommen.

Weitere begleitende Möglichkeiten sind lokale antibakterielle Behandlungen mit Chlorhexidin (CHX) getränkten Chips (z.B. Periochip) oder CHX Gelen (z.B. von Chlorhexamed) oder lokalen Antibiotika (z.B. Arrestin).

Alles sollte durch ausführliche orale Hygieneinstruktion und häusliche Pflege (Putzen mit elektrischer Bürste, CHX Spülkur, Mundspülungen, Zahnseide, Interdental Bürstchen, Zungenreinigung) sowie ggf. Raucherentwöhnung begleitet werden. Ohne Mitarbeit des Patienten ist alle Mühe auf Dauer zwecklos.

Ob eine Therapie erfolgreich war kann nach etwa zwei Monaten mit speziellen Entzündungsmarker Tests (aMMP-8 Test) überprüft werden.

Parodontitis ist leider keine Bagatelle. Durch das entzündete Gewebe können Bakterien vom Mund in den Körper gelangen und dort eine Reihe von Krankheiten begünstigen oder mit verursachen. Bekannt sind die gegenseitige Beeinflussung von Diabetes und Parodontitis sowie Rheuma und Parodontitis, die Erhöhung des Risikos von Herz-Kreislauferkrankungen (Parodontitis ist ein anerkannter Risikofaktor für Herzinfarkt) und die Erhöhung des Risikos von Frühgeburten bei an Parodontitis erkrankten Schwangeren.

Es ist also wichtig der Sache gründlich nachzugehen und auch nach einer Sanierung regelmäßig = alle 3 Monate zur professionellen Reinigung zu gehen, die im Übrigen die beste Vorsorge ist. 2 x im Jahr kostet zwar Geld aber bewahrt vor möglichen großen Problemen nicht nur für die Zähne sondern für den gesamten Organismus. Leicht zu recherchieren z.B. über idi-paro odercdg-paro

PS.: Ich bin kein Zahnarzt oder Mediziner. Die obigen Angaben und Tipps entsprechen meiner persönlichen Meinung und Erfahrung.

das wird gemacht um ein speziell auf deinen vater abgestimmtest medikament zu verabreichen. dabei wird eine sterile papierspitze in die zahnfleischtasche gegeben und in ein labor geschickt. nach der auswertung weiss der zahnarzt welche bakterien am meissten vorkommen und kann deinen vater gezielt behandeln.

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