Was bringt denn eig ein FSJ? Ist es nicht sinnvoller sofort etwas ,,richtiges'' zu machen?

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6 Antworten

Auf diese Frage gibt es pauschal KEINE Antwort. Das muss jede/r für sich selbst entscheiden, ob es für ihn "sinnvoll" ist oder nicht.

  • Wer erstmal Abstand von Schule und Weiterbildung haben möchte und / oder sich zunächst einfach mal praktisch ausprobieren will, für den ist ein FSJ einfach ideal. Meiner Ansicht nach ist es völlig legitim und auch SINNVOLL, wenn sich jemand diese Art von "Lehranstalten-Pause" mal gönnt, um anschließend mit neuem Elan und vielleicht neuen Perspektiven in die weitere Ausbildung / ins Studium zu starten.

  • Vor allem die Leute, die noch so gar nicht wissen, wo sie mal hinmöchten, evtl. aber den Sozialen Bereich interessant finden, haben im FSJ ideale Bedingungen, praktisch herauszufinden, ob dieser Bereich etwas für sie ist. Innerhalb der Seminare lernen sie zudem weitere Bereiche, Aspekte und Themen der Sozialen Arbeit kennen und schauen somit weiter über den Tellerrand, als wenn sie nur ein Praktikum machen.

  • Auch wer keine Ausbildungsstelle oder einen Studienplatz bekommen hat, kann ein FSJ als sinnvolle Zwischenlösung machen.

  • Besonders ist zu erwähnen, dass das FSJ nicht nur einfach ein Jahr "Arbeit", sondern vor allem auch ein Bildungsjahr ist, indem junge Menschen sich praktisch, aber auch theoretisch (z.B. innerhalb der Seminare) persönlich weiterbilden oder Zukunftspläne machen können. Das wird gerne übersehen, wenn es um Kritik am FSJ geht. Ein FSJ dient nicht nur den Einsatzstellen, sondern praktisch + bildungsbezogen vor allem auch den jungen Menschen selbst.

Und das können unendlich viele ehemalige FSJler gerne bezeugen. :)

Wenn Du schon genau weißt, welche Ausbildung oder welches Studium Du aufnehmen möchtest und damit so früh wie möglich anfangen willst, ist ein FSJ vielleicht nicht so interessant für Dich.

Wenn Dir das Taschengeld im FSJ definitiv nicht reicht und Du lieber etwas machen möchtest, wo Du mehr verdienen kannst, dann solltest Du Dir eine andere Stelle (400-800 Euro-Job z.B.) suchen. Hier würde dann natürlich der Bildungsaspekt weitaus geringer ausfallen und auch eine feste pädagogische Begleitung würde in diesem Fall wegfallen.

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Naja wenn man noch nicht genau weiß was man machn will. Oder man schnuppert durch das FSJ erstmal in den Beruf ohne gleich ne abgebrochene Ausbildung zu haben. Gründe dafür und dagegen gibts viele.

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Auf jeden Fall ist was richtiges zu machen sinnvoller .Die meisten haben nur Probleme das sinnvolle zu finden

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die meisten die ich kenne haben damit die zeit bis zum anfang des wintersemesters überbrückt und haben einen auf sani gemacht.

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Unterschätz FSJ nicht.

Es kann durchaus sehr anstrengend sein ^^

Du hast dadurch bessere chancen auf einen Ausbildungsplatz und ich denke einige machen das auch, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr haben, weil sie zB keien Ausbildung finden.

Andere widerum machen es weil sie den Tätigkeitsbereich ersteinmal näher kennen lrnen wollen, um sich am ende schlüssig zu sein was sie werden wollen.

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Das sollte man abschaffen, so wie die Leute da Lohngedumpt werden.

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Kommentar von Zahnluecke
13.10.2011, 13:03

Gibt es für Deine Behauptung auch Nachweise? Und weißt Du, was ein FSJ eigentlich ist und wozu es da ist?

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