Was bringen sehr gute Noten während der Schulzeit eigentlich?

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6 Antworten

Klar würde das reichen.

Aber überleg mal, wie die Noten zustande kommen: Weil man was weis. Und vieles baut ja auf den Grundfähigkeiten auf: WEnn du in Mathe nicht richtig dividieren kannst, wirst du später mal große Probleme bekommen. Wenn du in der 5 Klasse noch massig Rechtschreibfehler machst, wirst du das in 5 Jahren auch nicht besser machen.

Und die reinen Lernfächer? Gut, da braucht man manches später nicht mehr, aber man lernt wie man lernt, das ist auch wichtig.

Ich glaube du siehst etwas falsch! Noten sind doch Schall und Rauch und geben einen Anhaltspunkt, ob du ein gutes Leistungsniveau hast. Nict auf das Wissen kommt es im Leben an, sondern ob du das Wissen auch umsetzen kannst, also dein KÖNNEN! Du kannst es vielleicht schon selber einschätzen, nämlich wenn du nicht so viel lernen musst und es trotzdem bringst! Das ist Können! Und ich sage dir, wenn du nur ein durchschnittliches (3) Wissen hast, wirst du das Abi mit schlechter 3 abschließen, weil dort das Niveau stark ansteigt!

In den unteren Stufen lernst Du die Grundlagen. Vielleicht reicht es Dir ja, wenn Du mittelmäßig in der Prozentrechnung, der Rechtschreibung & Co. bist. Doch später kann es sehr wohl im Berufsleben auffallen, wenn Du diese Grundlagen nur mittelmäßig bis ausreichend beherrscht. Denn es gibt sehr wohl recht viele Berufe, in denen Du gerade diese Grundlagen recht gut beherrschen solltest. Ansonsten eben nix gute Jobs .....

Wenn die Lehrer dich als sehr guten Schüler kennen werden sie dir später auch eher bessere Noten geben, selbst wenn deine Leistungen etwas nachlassen sollten.

Wenn die Grundlagen fehlen wird es wohl eher schwierig in der Oberstufe auf einmal nur noch Einsen zu schreiben.

Aber man kann doch einfach alles einigermaßen gut lernen, aber nicht 100% in den Arbeiten geben ?

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@Isdochsuper

Naja, wenn Du alles kannst und dann einfach nur schlampig die Arbeit schreibst, sparst Du nicht wirklich etwas an Aufwand ein und weißt danach nicht, ob Du wirklich alles gewusst hättest.

Ich würde es eher so sehen: Wenn mal eine Note vor der Oberstufe daneben geht, hat das keine schlimmen Auswirkungen. Aber gezielt mit einer laschen Einstellung ranzugehen und zu hoffen, dass sich das ganz plötzlich ändert, wenn die Noten eine Rolle spielen, halte ich nicht für einen guten Plan.

Quelle: Eigene Erfahrung mit Mathe, wo ich bis zum letzten Jahr richtig schlecht war - es war viel Arbeit, die Grundlagen nachzuholen und ohne die wird es hart: Wenn Du ewig brauchst um bspw. eine binomische Formel aufzulösen, dann kann man Aufgaben kaum verstehen, bei denen dies als Lösungsweg benötigt wird.

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Also von wegen "wenn die Leistungen etwas nachlassen geben sie dir trotzdem die bessere Note"😑
Bei mir war dass so... ich hatte in meiner Letzten RW Klausur eine 4... bei den anderen Tests immer einen 1er und einen 2er... meine Mitarbeit (die ja soooo viel zählt😑) könnte gar nicht besser sein und trotzdem krieg ich in dieses Zeugnis eine 3😤
Ich hatte bisher noch nie eine 3 und gehe jetzt in die 10. Klasse... Langsam frage ich mich wirklich ob es sooo viel bringt wenn man nur einsen und zweien auf Schularbeiten Tests etc. Schreibt... im endeffekt haben es schüler zwischen z. B. 4 und 5 fast lejchter... diese lernen nämlich genau auf eine Prüfung schreiben eine4 undxam Ende haben sie eine 4 im Zeugnis... 😑 Titaler Bullshit ist das ganze... bach so viel dass es ganz gut ist aber nicht zu viel... dass kostet einen ja nur did wertvolle Freizeit... sorry übrigens für den langen Text😆

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