was braucht man um glücklich zu sein

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26 Antworten

Das muss jeder selbst herausfinden. So macht dich zum Beispiel ein guter Freund glücklich, während andere schon froh sind wenn sie nur ein Dach über dem Kopf haben.

Nun ja, jeder sollte damit zufrieden sein, dass er Leben kann, sprich die Grundbedürfnisse erfüllt sind, wie du schon sagtes. Leider geben sich damit viele nicht zufrieden, sind Größenwahnsinnig: Sie müssen sich ein Teures Auto kaufen, ein Boot, viel essen, ständig in den Urlaub... Somit stellen sie ihre eigenen Bedürfnisse über das Leben anderer (ich kann mich da auch nicht 100%ig ausschließen).

Auto(fahren): Umweltverschmutzung; viel essen: manche haben gar nix; eigenes Boot: teuer Geld, was anderswo sicherlich eher gebraucht wird.

Jemanden, mit dem er seine Gefühle, sein Leben und sein Sein, teilen kann. Für jeden ist glück etwas anderes, aber eigentlich ist glück immer das, was wir nicht haben, denn egal was wir tun, wir selbst werden damit nie zufrieden sein, irgendwo gibt es immer etwas, was anders sein könnte. Glücklich ist man, wenn man sich selbst akzeptiert und keine Ansprüche mehr stellt. Der einzige Moment in dem man glücklich sein kann, für mich ist, wenn man der Person die man liebt in die Augen schaut, sodass man alles ringsrum vergisst und die Zeit und der Tod keine Rolle spielt!

-- Das Glück bedeutet für JEDEN etwas Individuelles, demzufolge ist Glück schwer zu definieren.

-- Es ist also nicht objektiv messbar, sondern etwas, das nur jeder für sich selbst einschätzen kann. Die Glücksforschung hat eine einfache und treffende Definition für Glück gefunden:

Glücklich ist, wer zufrieden ist und mehr angenehme als unangenehme Gefühle hat.

Annähernd jeder Philosoph hat seine eigene Theorie dazu - Ich geb dir ein paar Beispiele:

Diogenes von Sinope: Bedürfnislosigkeit ist Glückseligkeit (wenn du an nichts bedarfst bist du glücklich), also verzichte auf alles was nicht unbedingt notwendig ist.

Epikur: Wäge mit Hilfe deines Verstandes nach dem Lustprinzip (Was macht mehr Lust, was macht weniger Lust?) ab. Philosophie. Konsumiere qualitativ wie quantitativ nur das was du auch in den schlechten Zeiten konsumieren und gönne dir nur gelegntlich etwas was große Lust erzeugt.

Stoiker (Seneca; Epiktet): Leben möglichst Bedürfnislos (nicht so stark wie bei Diogenes). Versuche nur das zu beeinflussen was auch in deiner Macht steht. Folge dem Logos der Welt.

Kant: Glück ist eine zufällige Gabe, die einen haben es die anderen nicht. Du darfst aber darauf hoffen Glück zu erhalten, wenn du dich dem Glück würdig erweist.

Und noch viele andere.

Alles Theorien sehr verkürzt

Herausforderungen und Erfolg. Der Mensch ist wie jedes andere Tier (und vermutlich grundsätzlich Lebewesen) glücklich, wenn sein Unterbewusstsein der Ansicht ist, es ginge mit der Fortpflanzung aufwärts, d.h. die Chancen auf reichen Kindernachwuchs werden gerade gesteigert. Die Gene mögen es nicht, wenn der Körper und der Geist von dem sie getragen werden, glücklich ist, denn das würde ihn faul und träge machen. Die Genen treiben dich dazu an, immer mehr zu wollen, und das erreichte zu halten. Mehr Frauen, mehr Kinder, mehr Vorräte um alle auch künftig versorgen zu können, mehr soziale Anerkennung für noch mehr ... und immer so weiter. Wir sind Sklaven unserer Gene, es sei denn, wir hätten es irgendwann einmal kapiert und fangen an zu meditieren. In der Meditation kannst du Glück aus dir selbst erzeugen.

Wenn man ernsthaft erkrankt ist, dann weiß man was man eigentlich im Leben braucht um glücklich zu sein:Gesundheit und gute soziale Kontakte. Vorallem sollte man mit sich selbst im reinen sein, dann ist man auch glücklich.

Eine sehr gute Frage!

Ich glaube, das die Frage nach dem Glück für alle Menschen unterschiedlich ausfällt. Aber es gibt wohl auch Schnittstellen, die bei vielen Menschen Übereinstimmen.

So brauchen die ´Menschen: Liebe und Anerkennung ihrer Person, Beachtung und die Möglichkeit sich anderen Menschen auszudrücken. Ein Gefühl der Bestätigung in einer Gruppe, also das Gefühl von Zugehörigkeit und Akzeptanz in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen. (Familie, Freunde, Arbeit)

Für mich ist Glück im Werden zu finden. Im Beobachten der Welt und der Menschen, die auf ihr Leben. Denn dadurch lernt man und wird größer!

Den Glauben, dass der Zweifel keinen Gedanken wert ist, Vertrauen darauf, dass der Himmel zum Greifen nahe ist, und das Wissen, dass du selbst unverwundbar bist.

Nach Rousseau ist Glück " ein rein negativer Zustand", also die Abwesenheit von Leid.

ich denke, jeder mensch der mit seiner seele einig ist und dich frei fühlt ist glücklich, ich bin glücklich

Ich persönlich brauche eine Familie und Musik!

Sauerstoff und Nahrung braucht ein gesunder Mensch. Wer unbedingt mehr braucht, hat vielleicht Depressionen.

jeder mensch hat andere bedürfnisse zum glücklich sein..

Nur für mich kann ich reden. Für mich gehört auf jeden Fall dazu, jemanden zu haben dem man irgendwo etwas bedeutet und der es einemauch zu verstehen gibt.

Glücklich bist du, wenn du nichts brauchst und alles geben kannst.

Glück ist nichts, was wir erreichen können. Glück ist etwas nachdem wir streben! (nur als Hinweis)

was auch immer lebenwichtigensbedinungen heissen mag... es ist für jeden menschen eine andere voraussetzung um 'glücklich' zu sein, bzw. dies so zu empfinden

definiere doch bitte einmal den begriff

Raimund1 27.01.2011, 22:00

stell dir doch eine deine lebenwichtigensbedinungen vor und gib dann deine Meinung.

Es ist in der Natur der Sache, dass "glücklich sein" für jeden anders aussieht

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cakejane 27.01.2011, 22:03
@Raimund1

das hatte ich ja geschrieben, oder nicht? auch wenn ich immer noch nicht weiss, was

lebenwichtigensbedinungen

sind. und 'meine' sind es nicht, so was habe ich nicht *denk....

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Ich halte es da mit der Antike: Bei Leidenszuständen dafür sorgen, dass diese aufgehoben werden.

eine gut-funktionierende beziehung ;)

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