Was braucht man für einen Kurzfilm?

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3 Antworten

Als erstes braucht man einen Drehbuchautor und einen Dramaturgen - diese Realisieren (teils in Absprache mit der Regisseurin) ein Exposé aus welchem später ein Drehbuch wird. Regie, Kamera und ein Storyboard-Artist machen sich nun daran, die Geschichte in Bilder zu fassen.
Nun muss ein Budget her um das Ganze zu realisieren - der Produzent treibt das Geld für den Film ein. Stehen Budget, Shotlist und Drehbuch, kommt die Arbeit der Ausstatter, Requisiteure und Kostümbilder - diese planen die Welt in welcher der Film stattfindet. Parallel laufen oft schon Castings für die diversen Rollen - Regie und Produzent wählen hier passende Darsteller aus. Wir springen weiter ans Set: die Produktionsleitung hat den Film komplett durchgeplant und jegliche Departments organisiert welche es braucht, um zu Realisieren. Auch ist der Drehort gesichert und das Tagespensum festgelegt... nun geht es los, 5:00Uhr Lichtvorbau für das erste Bild, das Kamerateam ist auch vor Ort und Blockt mit der Regie zusammen die erste Einstellung. Der Aufnahmeleiter, Requisite, Maske und Kostüm kommen etwas später, dann kommen Darsteller und Caterer um diese mit einem Frühstücksbüffet zu versorgen... am wichtigsten sind Kontakte um an all diese Menschen zu kommen (teils auch Kostenlos). Gleiches gilt für Requisiten, Drehorte, Kamera und Licht - gestern habe ich als Beleuchter einige Szenen für ein Liebesdrama geleuchtet - meine beiden Assistentinnen waren auch dabei und jeder aus dem Team war zwar aus der Industrie aber trotzdem unbezahlt. Für uns war es ein Herzensprojekt und dennoch waren auch die Darsteller phantastisch und der Technikpark war ordentlich bestückt (C500, Summicron Primes, Sounddevices Recorder, Ambient Klappe, Kinoflows, Arri 2kws... ) - später habe ich gefragt, wie viel denn für diesen Drehtag ausgegeben wurde... 250Euro war die Antwort, da mussten alle herzlich lachen.
Du siehst an meinem Beispiel, dass es nur Kontakte braucht, um Visionen zu Bildern werden zu lassen!

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VG,
AWBARCLAY

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Freie Locations, am besten auch mit Erlaubnis dort zu drehen, falls es keine öffentliche Einrichtung ist. Für gute Qualität eventuell noch Softboxen zur Zusatzbeleuchtung und ein externes Mikrofon. Und, das ist der Kernpunkt, eine gute Kamera. Die Handykamera dann im besten Fall eher sein lassen und auf eine professionellere Variante umsteigen oder eine Spiegelreflex benutzen. Davon hat mit sicherheit einer von euch eine!

Gutes gelingen!

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Also:

Kamera + Stativ, am besten DSLR mit manuellem Fokus 18-70mm

Licht ist Tagsüber kaum nötig, ausser für Innenaufnahmen, Nachtaufnahmen sollte man am Anfang nicht machen

Ton ist sehr wichtig, am besten ein Stereo oder Richtmikrofon.

Kameraeinstellung:

1080p 24 FPS, 1/50 Sek Belichtung, ISO nach Bild Blende F9

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NebenwirkungTod 23.10.2016, 21:02

Natprlich noch Locations. Andere Personen solltwn nicht erkennbaf sein, am besten im Wald, in der Stadt beauchst du manchmal erlaubnis.

PS: Für was für ein Filmfestival? Nicht zufällig das Jugendfilmfestival (Schweiz(

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Fox1013b 23.10.2016, 21:05

Was für ein Quatsch.

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NebenwirkungTod 23.10.2016, 21:08
@Fox1013b

Na dann komm, sag mir wie dus machen würdest.

Ich hab bereits erfolgreich einige Kurzfilme produziert, was ich von dir mal bezweifle

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Luis2204 25.10.2016, 20:58
@NebenwirkungTod

Also nicht in der Schweiz bei den Bamberger Filmtagen übernächstes Jahr vermutlich wir planen schon voraus;)

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AWBarclay 26.10.2016, 13:56

Klar ist Licht tagsüber nötig - du braust starke Einheiten um gegen die Sonne zu leuchten, dein Motiv aufzuhellen oder vom Backround freizustellen. Blende 9? Also deep-focus... dafür brauchst du enorm starke Licht-Einheiten, wirst aber mit einem Look wie bei Citizen Kane belohnt. Am besten ist von DSLRs abzuraten, das sind Fotokameras und als solche nicht primär für die szenische Produktion ausgelegt.

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NebenwirkungTod 26.10.2016, 14:19
@AWBarclay

DSLR's (besser DSLM) sind bis etwa 1000 Euro weit über herkömmlichen Camcordern!

Eine solch schöne Tiefenschärfe, schönes Bokeh, der grosse Sensor und vorallem dass du Blende, Fokus und die digitalen Dinge manuell und schnell einstellen kannst sind nur ein Teil der Vorteile!

Und so viel Licht brauchste nicht... Am Tag draussen kommst du mit ISO 100, F9 und 1/60 mehr als gut weg.

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