Was braucht man alles in einer Bewerbung (an persönlichen Daten) zu schreiben?

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3 Antworten

In einer Bewerbung gilt: "Alles kann - nichts muss"

Die Persönlichen Daten: 

Die folgenden Informationen kannst du freiwillig hinzufügen. Laut dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) ist es Arbeitgebern verboten anhand von Kriterien wie Alter, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Anzahl der Kinder oder Konfession zu selektieren. Daher können diese Angaben auch weggelassen werden.

Hinweis: Einige dieser Informationen sollten trotzdem hinzugefügt, da sie zur gängigen Bewerbungspraxis gehören. Ansonsten könnte die Bewerbung negativer bewertet werden.

Geburtsdatum/-ort: Kein Bewerber darf wegen seines Alters diskriminiert werden, daher kann man sogar auf das Geburtsdatum verzichten. Da es aber zur üblichen Bewerbungspraxis gehört, sein Alter zu nennen ist es empfehlenswert das auch zu tun.

Staatsangehörigkeit: (Auch Staatsbürgerschaft genannt) Es kann hilfreich sein, hier Angaben zu machen. Zum Beispiel haben es Bewerber eines europäischen Landes häufig einfacher einen Arbeitsplatz zu finden, da besonders für kleinere Unternehmen die bürokratischen Hürden oftmals zu groß sind, um Bewerber aus dem nichteuropäischen Ausland einzustellen.

Tipp: Wenn der Eindruck entstehen könnte, dass du keinen Pass eines europäischen Landes besitzt, gehe auf Nummer sicher und gebe deine Staatsangehörigkeit an.

Familienstand: Unterschieden wird zwischen „ledig“ (unverheiratet) und „verheiratet“. Dem Familienstand kann auch die Angabe von Kinderzahl und Alter der Kinder folgen.

Konfession, Parteizugehörigkeiten, etc.: Eine Angabe ist nur bei Bewerbungen in entsprechenden Bereichen sinnvoll, wie z.B. bei kirchlichen Trägern.

Bei Minderjährigen Bewerbern:

Name der Eltern: Bei minderjährigen Azubis können die Namen der Eltern gleich dem Lebenslauf entnommen werden und der Ausbildungsvertrag kann schneller ausgefüllt werden, da die Eltern den Vertrag unterschreiben müssen.

Der Bewerber bewirbt sich mit seinem Namen und nicht mit dem Namen seiner Eltern. Bewerber, deren Eltern beispielsweise geschieden sind und daher verschiedene Nachnamen haben, könnten benachteiligt werden.

Aufgrund der Regelungen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz(AGG), die jede potenzielle Benachteiligung verhindern, empfehlen wir die Namen der Eltern nicht zu nennen, da es um dich als Bewerber und nicht um deine Eltern geht.

Beruf der Eltern: Der Beruf der Eltern kann ein interessantes Detail in deiner Bewerbung sein, z.B. wenn ein Elternteil einen ähnlichen Beruf erlernt hat oder in derselben Branche tätig ist.

Wenn ein oder beide Elternteile arbeitssuchend oder als Hausfrau bzw. Hausmann zuhause sind, dann könnte der Bewerber benachteiligt werden. Auch wenn ein Bewerber aus „gutem Elternhaus“ stammt, weil z.B. seine Mutter Anwältin ist und ein anderer Bewerber mit der gleichen Qualifikation angibt, dass seine Mutter Hausfrau ist, könnte dies zu einer Bevorzugung des einen bzw. einer Benachteiligung des anderen führen.

Auch hier empfehlen wir, den Beruf der Eltern nicht anzugeben, da es um dich und deine Fähigkeiten in der Bewerbung und nicht um die deiner Eltern geht.

Geschwister: Die Angabe deiner Geschwister könnte darauf hinweisen, dass du dich durchsetzen und mit anderen zusammenarbeiten kannst.

Allerdings sind dies nur Vorurteile, denn nicht jeder, der Geschwister hat, kann sich durchsetzen und nicht jeder, der keine Geschwister hat, arbeitet schlecht im Team.

Lass deine Geschwister weg und beschreibe lieber deine Stärken wie Durchsetzungsfähigkeit oder Teamfähigkeit im Bewerbungsanschreiben.

Deinen Vollständigen Namen schreibst Du oben im Briefkopf

Deine Kontaktdaten schreibst du in der Fußzeile am Ende: Adresse, Telefon-Nummer, Handy-Nr., eMail-Adresse

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Kommentar von Mogol108
08.12.2016, 08:14

kein problem ;)

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Dein name alter deine schule wan du mit der schule fertig bist und das du offen und kontaktfreundlich bist deine praktikas
für eine ausbikdung bei ihnen hab ich mich entschieden weil... bla bla bla
und halt der schluss das du dich freust für einen vorstellungsgespräch

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