Was bräuchte ein Gott oder ein Erschaffer dieser Welt Gläubige, die ihn anbeten?

...komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Kein mensch braucht katzen, wir haben kein mäuseproblem mehr, aber viele holen sich dennoch eine ins haus! Falls es sowas wie einen schöpfer gibt, sind wir für ihn vllt auch nur so ne art katzen! Lg

Wir brauchen Nahrung, Kleidung, Wohnung, und eigentlich auch einen Laptop. Ein Gott braucht das alles nicht. Menschen und Gläubige genauso wenig, wie gesagt

0
@Mahpee

Wir brauchen Nahrung, Kleidung, Wohnung, und eigentlich auch einen Laptop.

Bis auf die Nahrung ist das alles Luxus

0
@TroIIinger

Im Hochsommer eventuell. Bei spätestens minus 40 Grad hört dann der Spass auf

0
@Mahpee

Bei -40°C braucht man Kleidung. Laptop und Wohnung sind weiterhin entbehrlich, es reicht eine einfache Behausung.

0

@mahpee, du hast die aussage meiner antwort nicht begriffen!

0
@Lazybear

Vieles begreife ich nicht oder noch nicht,. Bin ja auch kein Übermensch

0

in meiner antwort ging es darum, dass wir uns dinge anschaffen, die wir nicht oder nicht mehr brauchen, wir schaffen sie uns einfach wegen der freude an den dingen an, zb haustiere (im allgemeinen, menschen die abhängig sind von nutztieren mal ausgeschlossen), das ist der einzige nutzen dran, was spricht also gegen einen schöpfer, der uns schuf, weil der nutzen eben auch nur der freude an der sache entspricht! ich bin atheist, also komm nicht auf falsche gedanken :D lg

0

Allah braucht tatsächlich die Menschen nicht, aber die Menschen brauchen Allah!

Jeder Mensch wird irgendwann in seiner Zukunft, am Tage der Auferstehung, von Allah gefragt werden, wie er seine Zeit auf dieser Erde verbracht hat. Da jeder Mensch, jede Seele, vor ihrem Auftreten auf dieser Erde schon Allah versprochen hat, ihm alleine zu dienen, muss sie sich für Alles im Leben auf Erden verantworten.

Der Mensch benötigt also das Wohlgefallen Allahs, aber Allah ist niemals auf mich oder sonst einen Menschen angewiesen. Er gibt jedem Menschen die Chance ihm allein zu dienen, wie es der Mensch schon vor seiner Geburt versprochen hatte.

Deshalb gab Allah auch jedem Menschen die Fitra(die natürliche Veranlagung) mit. Jeder Mensch kann seine Aufgaben und seine Bestimmung hier auf Erden klar erkennen, wenn er sich darum kümmert.

Das hört sich aus religiös-islamischer Sicht recht überzeugend und wahrheitsgetreu an. Nur was ist mit den Menschen, die in ihrem Leben noch nie etwas vom Islam, Christentum oder Judentum gehört, gelesen und gesehen haben? Beispielsweise Eskimos oder bestimmte Ureinwohner von Australien und Afrika? Ihre Religionen und vor allem ihre Götter, wenn sie überhaupt an irgendetwas glauben,  werden sich erheblich von dem Gott unterscheiden, von dem du sprichst. Und wie könnten diese Menschen Allah alleine dienen, wenn sie von ihm noch nie etwas erfahren haben? Das könnte nur ein Mensch einhalten, der als Moslem geboren wurde oder irgendwann später in seinem Leben zum Islam  konvertiert ist. Und so, wie du von deiner Religion überzeugt bist, so überzeugt ist z. B. der Christ oder eben der oben genannte Ureinwohner von seiner Religion

1
@Bodesurry

Ob dieser Link den Menschen im Urwald auch einleuchtet?

0
@Mahpee

@Mahpee: Ich schreibe "jeder Mensch" und meine auch jeder Mensch! Also den Inuit(sie wollen nicht Eskimo genannt werden!!) genauso wie den Ureinwohner, eben jeder Mensch

0

@AlTafsir: Deine Argumente haben weder Hand noch Fuss.

Weshalb verpflichtet Allah die Menschen, ihm zu dienen, wenn er sie nicht braucht? Weshalb bestraft er sie, wenn sie ihm nicht geben, was er nicht braucht?

Aus reiner Lust an Schikane? Das lässt auf einen Psychopathen schliessen.

Und die Unterstellung, ich hätte Allah vor meinem Auftreten auf dieser Erde irgendetwas versprochen, verbitte ich mir ganz energisch. Ich habe ganz bestimmt keine Sklavenseele, die irgendjemandem hündische Unterwerfung versprochen hat.

Genügt es euch nicht, euren Glauben auf euch selbst zu beschränken? Müsst ihr ihn auch anderen unterjubeln?

Nein danke, dein Kuckucksei kannst du behalten.

2

DA ich auch ein Mensch bin, werter AlTafsir,

möchte ich Dich hiermit ebenso höflich wie nachdrücklich bitten,

mich von dieser Vereinnahmung, ich bräuchte Allah, auszunehmen: Ich brauche Allah ungefähr so sehr wie Zahnweh!

Sollte meine Seele Allah IRGENDETWAS versprochen haben, fühle ICH mich nicht daran gebunden!

Ich SELBST habe jedenfalls NICHTS versprochen (zumindest nicht Allah:)! - obwohl ich in der Tat vorhabe, mein Leben hier zu verantworten! (...nur halt nicht vor Allah:)

SOLLTE DEIN Allah existieren (wovon ich nicht ausgehe) würde ich die großzügige Gelegenheit, ihm zu dienen, dankend ablehnen (...naja: Vielleicht würde ich auch ganz ohne jeglichen Dank ablehnen:)

Allerdings stimme ich Dir gerne zu, dass jeder Mensch seine Aufgaben und Bestimmung hier erkennen kann, wenn er sich darum kümmert! (...warum die meisten Muslime das NICHT tun, bleibt mir aber schleierhaft;)

1
@ArbeitsFreude

(...warum die meisten Muslime das NICHT tun, bleibt mir aber schleierhaft;)

Es sind halt Menschen wie du und ich! Und auf Erden darf jeder tun, was er für richtig hält. Niemand darf zu seinem Glück gezwungen werden.

Allah sagt dazu im Qur'an in Sure 2 Vers 256:

“Es gibt keinen Zwang im Glauben.  Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen.  Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Gott aber glaubt, der hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt.  Und Gott ist Allhörend, Allwissend.”

und Allah sagt im Qur'an in Sure 10 Vers 99:

“Und hätte dein Herr es gewollt, so hätten alle, die insgesamt auf der Erde sind, geglaubt.  Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubige zu werden?”

0

Eben. Ein Gott bräuchte das nicht.

Aber da die Götter der Religionen, die wir kennen, von Menschen erschaffen würden, menscheln sie halt.

Der monotheistische Gott der grossen Religionen wurde zu einer Zeit erschaffen, wo es keine Gleichheit und allgemeine Menschenwürde gab. Man war Herrscher oder Unterdrückter. Und die Menschen haben Gott nach dem Bild des Höchsten gezeichnet, das sie kannten: dem absoluten Herrscher. Und man tat damals gut daran, den zu verehren, wenn man ohne grössere Probleme durch's Leben gehen wollte. Gibt's auch heute noch - siehe Kim Jong Un.

Wer sagt, dass Gott die Anbetung will? Geht man von der Bibel aus, haben Adam und Eva ganz ohne Anbetung gelebt.

Der Mensch braucht die Anbetung. Es liegt nun mal in seiner Natur, Probleme zu haben, die er nicht lösen kann. Und da ist eben jemand, der hilft.

Ein anderes Wort für Anbetung ist anrufen. Und das passt gut in die heurige Zeit. Jeder hat die Wahl zwischen mehreren Nummern. Gott anrufen oder irgend jemand anderes.

Ist doch nett, dass sich jemand um seine Schöpfung kümmert, statt sich abzuwenden und zu sagen "Macht euren Kram doch alleine."

Er will oder braucht auch nicht welche, die an ihn glauben, war damit ebenfalls gemeint. Denn dann müsste er sich mit den Vielen herumärgern, die ihn verleugnen oder ihn sogar bekämpfen

0

@PieOhPah: "Wer sagt, dass Gott die Anbetung will?"

Nun, gewisse Religionen. Der islamische Allah zum Beispiel ist ganz süchtig danach. Er zählt die Anzahl der Anbetungen seiner Schäfchen sogar und hält Buch darüber.

1

Wer mächtig/wichtig/obersupercool sein will, braucht Anhänger, die ihm ständig bestätigen, dass sie ihn mächtig/wichtig/obersupercool finden. 

Ob Gott, Politiker oder Popsternchen ist dabei ganz egal, ohne Anhänger: Nullnummer

Wer mächtig/wichtig/obersupercool sein will, braucht Anhänger, die ihm ständig bestätigen, dass sie ihn mächtig/wichtig/obersupercool finden.

sofern man sehr unsicher ist, braucht man das.

2
@TroIIinger

Auch ein Einsiedler irgendwo auf einem einsamen Mini-Atoll kann sich Präsident oder König oder Gott nennen oder die Inselmeisterschaft im Kokosnussweitwurf gewinnen. Bringt aber nix, weil niemand außer ihm da ist. Solche Titel ergeben sich grundsätzlich nur aus dem Vergleich mit dem Umfeld, ohne Umfeld sind sie völlig nutzlos und somit uninteressant für den Titelträger. 

1

Der Blinde braucht halt seinen Stock.

0
@Mahpee

Mal sehen, wer am Ende blind war und meinte, ohne Gott auskommen zu können.

0
@Ranzino

Wir machen am Ende alle dieselbe Reise - nicht nur wir, auch die Ameise, auf der du aus Versehen trittst.

0

Der Schlüssel zu Deiner Frage ist das Wort "Liebe".

Denn das war der einzige Grund, warum Gott schöpferisch tätig wurde. Er liebte es, schöpferisch tätig zu sein. Und er liebt seine Schöpfung:

"Was uns betrifft, so lieben wir, weil er uns zuerst geliebt hat." (1. Joh. 4:19)

Seine Liebe zu den Menschen zeigte er, indem er ihnen Richtlinien auf den Weg gab, mit denen sie ewig in Glück und Frieden hätten leben können.

Selbst als die ersten Menschen diese Regeln ablehnten und in der Folge starben, hat er in seiner Liebe für einen Ausweg für uns Nachkommen gesorgt:

"Die Liebe besteht in dieser Hinsicht nicht darin, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und seinen Sohn als ein Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat." (1. Joh. 4:10)

Gott zeigt als Höchster im Universum sogar eine bemerkenswerte Demut, denn "er neigt sich herab, um auf Himmel und Erde zu schauen," (Psalm 113:6)

Er möchte uns aus Liebe helden.

Liebevolle Vorstellung

0
@Mahpee

Da "die ganze Schrift ... von Gott inspiriert" ist (2. Tim. 3:16), dürfen wir davon ausgehen, dass Gott aus Liebe zur Schöpfung tätig wurde. So hat er es niederschreiben lassen.

2

Dein Vergleich ist so als ob du sagen würdest warum muss man zur Schule oder zur Arbeit? Du musst zur Schule gehen um zu lernen und dann in den Prüfungen gute Noten schreiben um ein gutes Zeugnis zu erhalten und dich weiterbilden zu können aber wenn du sagst nein wieso denn überhaupt wenn ich doch auch Penner sein kann...Dasselbe ist hier auf dieser Welt der Fall du lebst dieses kurze Leben hier um dich vorzubereiten auf das Paradies aber wenn du sagst nein ich will nicht dann gehörst du zu den Verlierern

Dein Vergleich hinkt gewaltig. Der Mensch wie auch das Tier muss irgendwie zusehen, wie er z. B. seine Nahrung beschafft. In die Schule gehen und etwas lernen hat hauptsächlich den Zweck irgendwann später für seinen Lebensunterhalt selber sorgen zu können. Hier nein zu sagen, ich gehe in keine Schule, führt eher dazu, ein Verlierer zu sein. An ein Pardies nicht zu glauben hat keine neg. konsequenzen

1

Warum wollen wir das unsere Kinder zur Schule gehen ? Damit sie viel lernen und Erfahrungen sammeln und damit sie sich später ein gutes Leben leisten können. Genauso ist's bei Allah und uns. Allah will uns lehren und will uns im Paradies weil er will das es uns gut geht. Er ist mitfühlend und barmherzig.

Wie könntest du daran auch zweifeln? Du musst es glauben, du willst es glauben und du glaubst es sogar sehr gerne. Damit hat sich der Fall für dich erledigt

1

Er braucht die Liebe von den Menschen, die an ihm glauben und anbeten. 

Du verschenkst dein Eigentum (1.Mose 1,26-28) doch auch nicht an KInder, welche dir ins Gesicht spucken (Joh.19,6), oder ?

Die göttliche Liebe (Röm.5,5; 6,23) schenkt ewiges Leben (Ofb.21,4).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) wird dann gebunden sein (Ofb.20,2) und in das ewige Feuer kommen (Offb.20,10), in welches er uns Menschen wünscht (Offb.20,12-15).

Eine rel. selten gehörte aber erfreuliche, da intelligente Frage.

Nach unseren Berechnungen ist das Weltall 10 Milliarden Jahre alt, die Erde 4,5 Mia Jahre. Die Menschheit ca. 1,8 Millionen Jahre.

Das Christentum 2000 Jahre. Und der Islam gar 1400 Jahre!

Allein aus diesen Zeit-Abständen ergibt sich alles!

Es ist unvorstellbar, dass irgend ein Superzampano völlig unnötigerweise ein Millionen Lichtjahre großes Weltall schafft - nur um dann wieder 9,9 Milliarden Jahre in Untätigkeit zu versumpfen.

Jemand, der so mächtig ist, ein Millionen Lichtjahre großes Weltall aus dem Nichts zu zaubern, braucht kein Lob von uns winzigen Menschlein. Ein mächtiger Mensch ist auch nicht darauf angewiesen, daß eine Ameise ihn beklatscht.

Dann kurz hochschreckt, den Mensch schafft und ihn dann 1,8 Millionen Jahre allein wursteln läßt (oder alle Toten in die Hölle sperrt, da "unerlöst").

Dann 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung als jüdischer Kriegsgott in Erscheinung tritt, der alle, die nicht an Jahwe glauben, vernichten will und hündischen Gehorsam fordert.

Und dann 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung uns seinen angeblichen "Sohn" zum Totfoltern schickt. Und nach erfolgter Untat die Menschheit unendlich liebt und wieder mit ihr versöhnt ist.

Und 600 Jahre später denkt sich ein Epileptiker einen neuen Gott aus, der wieder mal auffordert, alle Nichtmoslems zu vernichten.

Wer jetzt noch Religion ernstnimmt, hat so einen Wahnwitz verdient.

Sogar 13,7 Mrd. Jahre ist es alt. Dass wir die einzigen intelligenten Wesen in diesem Weltall sind, könnte wirklich als wahnwitzig bezeichnet werden. Millionen, Abermillionen außerirdische Kulturen sind da schon wesentlich wahrscheinlicher

0
@Mahpee

@ Mahpee - so optimistisch (bzw. pessimistisch?) bin ich nicht, noch "Abermillionen außerirdische Kulturen" zu vermuten.

Aber ein paar hundertmal dürfte es schon zu höheren Tieren im Organisationsgrad einer Kuh gekommen sein.

0
@Klarmann

Ich wünsche es mir nicht und es ängstigt mich nicht. Deswegen hat es weder mit Optimismus noch mit Pessimismus etwas zu tun. Dass wir mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit durchs Universum sausen, behagt mir manchmal aber nicht

0
@Mahpee

Und wenn es in der Milchstraße nur uns gibt, kann es weitere 100 Mrd. von der "Sorte" Mensch geben, da es etwa 100 Mrd. Galaxien gibt. Lasse nur 2 hochentwickelte Kulturen pro Galaxie geben, dann staunst du wirklich. Gute Nacht allerseits!

0
@Mahpee

Da die Erde betr. der Menschheitsentwicklung einen äußerst unwahrscheinlichen Weg gegangen ist, bleibe ich bei meiner zurückhaltenden Schätzung. Ende.

0

Klarmann - Wie sieht dann dein sonstiges Weltbild aus?

Die aus deiner Sicht negativen Seiten der Religionen hast beschrieben. Man muss wirklich mehr als nur auf einem Auge blind sein, wenn man die positiven Seiten nicht sieht. 

Die Welt ohne einen Glauben an Gott sähe viel düsterer und unsozialer aus, als wir sie jetzt haben. Beispiele für Länder ohne Religonen haben wir in der Vergangenheit genügend gesehen. 

0
@Bodesurry

Unsinniges von Bodesurry.

Z.B. Tschechien ist jetzt ein modernes Land, das weitgehend religionsfrei ist - ohne daß die Leute sich gegenseitig abstechen.

In Staaten mit entwickeltem Rechtsstaat und Polizei ist es keineswegs mehr nötig, die Leute mit den mistigen Märchen von Paradies und Hölle zu verblödeln und einem Buchhaltergott, der alles sieht...

0

@Klarmann: Ich stimme deinen Ausführungen zu, bis auf eine kleine Reserve bezüglich des letzten von dir genannten "Propheten": ich halte es für unwahrscheinlich, dass er epileptisch oder sonst irgendwie psychisch krank war, dazu ist er mir zu opportunistisch. Ich tippe eher auf ein Schlitzohr.

Damit meine ich die vom Islam überlieferte Figur "Mohammed" und nicht den historischen, denn von dem weiss man nichts, nicht mal, ob er existiert hat.

1

Wieso denn "bräuchte"? Wird Dein Wollen und Handeln nur durch das bestimmt, was Du brauchst? Meines nicht.


Ich kann zwar tun, was ich will, aber niemals wollen was ich will. Kannst du das?

0
@Mahpee

Das ist zwar ein anderes Thema, aber interessant genug. Ja, auf der schlicht logischen Betrachtungsebene will ich exakt das, was ich will. Das ist eine Tautologie, nicht mehr und nicht weniger. Interessant daran ist nur die Frage, worin die eigene Identität denn besteht, und wie sie sinnvoll vom nicht-Eigenen unterschieden werden kann. Ein Teil meines Denkens und Wollens ist unbewußt, so daß ich etwas u.U. will, ohne daß mein Wachbewußtsein davon weiß. Es kann auch Zielkonflikte geben. Nicht zu wissen, was man will, ist daher eine ganz normale Erfahrung. Und es können Teile meines Willens auf Introjektion zurückgehen, d.h. auf Gedanken anderer, die mich beeinflußt haben. Die eigene Identität wahrzunehmen und sie zugleich stabil und dynamisch zu halten, darin besteht das Lebendigsein.

Jedenfalls will ich nicht nur, was ich brauche, sondern auch vieles, was ich nicht brauche. Das ist Freiheit, und die wiederum will ich auch. Gott oder einem Erschaffer dieser Welt eine beschränktere Existenzform zuzuschreiben als ich sie will und auch habe, käme mir nicht in den Sinn. Wenn Feuerbach damit Recht hat, daß der Mensch Gott nach seinem Bilde erdacht hat - was sagt das dann über Menschen aus, die sich Gott als ein Wesen vorstellen, das unfrei und von der Idee des Brauchens gesteuert ist?

1
@Franz1957

Manchmal  möchte ich einfach nur eine Tasse Kaffee, manchmal  brauche ich sie aber wirklich. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um die erste Tasse Kaffee frühmorgens. Es kann genauso spätnachmittags oder abends sein, wobei ich abends wirklich ganz selten Kaffee trinke. Rein objektiv betrachtet braucht  niemand Kaffee zu trinken oder Wein oder Bier. (Es sei denn, derjenige ist davon abhängig).  So will ich immer nur das, was ich auch brauche. Und was ich nicht brauche, das hat für mich  keinen Sinn und Zweck. Höre dir nur eine Musik an, die du nicht gebrauchen kannst. Du wirst dich langweilen und unter Umständen sogar abquälen mit ihr.

0
@Mahpee

Und hätte ein Gott nicht schon genug  Arbeit damit, allen betenden Gläubigen der Welt,  und auch noch von unterschiedlicher Religionsangehörigkeit, zeitgleich zuzuhören? Unbedingt gebrauchen können, wird er das alles wohl nicht. Wie soll er dann noch vieles andere wollen, was er wirklich nicht gebrauchen kann?

0

Er braucht keine die İhn anbeten, wir brauchen ihn und daher beten wir zu ihm!

Wozu sollten wir sowas brauchen?

0
@TroIIinger

Gläubige brauchen weniger ihren Gott. Sie lieben ihn einfach. Genauso braucht kein Mann eine Frau (oder umgekehrt). Was soll er aber sonst machen, wenn er sie liebt?

0

@Jokerstyle: Wenn wir ihn ohnehin freiwillig anbeten, weil wir ihn brauchen, könnte Gott doch darauf verzichten, uns unter wüsten Drohungen dazu zwingen zu wollen (naja, nicht alle Götter sind so. Kommt auf die Religion an).

0

Glaubt der Topf an den Töpfer?

Die Beziehung der beiden ist wenigstens offensichtlich. Wie das mit dem Schöpfer ist, ist Glaubenssache ...

0

Du willst wohl auf dem Schöpfungsmythos raus. Töpfe können sich nicht reproduzieren, deshalb müssen sie erschaffen werden.

0

Nur der Töpfer kann an den Topf glauben. Ist der Topf fertig, dann ist auch für den Töpfer die Sache erledigt.

0
@Mahpee

Doch haben Töpfer und Topf etwas höchst Gemeinsames. Beide bestehen aus Energie. Und dass der Töpfer z. b. lachen kann und der Topf nicht, spielt so eine große Rolle nun auch wieder nicht

0
@Mahpee

jedweder Materie ist nur eine Form von Energie. Das lässt den Schöpfungsmythos aber nicht wahr werden, denn Töpfe können sich nicht reproduzieren.

0

Er will Seine Herrlichkeit weitergeben an "Kinder", so wie es in unseren Familien auch "angelegt" ist (1.Mose 1,26-27).

Weil der Erzenegel Luzifer seine "Freiheit" im Denken ausgenutz hat  und auf eigene Denkweise kam (zu "Satan" wurde, "Widersacher Gottes")
und Böses tun wollte (Jes.14,12; 2.Kor.4,4), kann er nicht in Gottes Liebe bestehen und bekommt (als Geistwesen) keine "Kraft" mehr (2.Kor.11,14; Offb.12.3).

Wenn dessen Zeit um ist (Offb.17,14; 20,2), wird Jesu regieren (Offb.14,1-3; Offb.20,4).

Wer unseren ewigen Schöpfer also anbetet, genauer: "glaubt, was Er sagt" (Joh.14,6), wird gerettet...

Fazit: Gott brauch uns nicht, aber wir "Ihn"...

Was möchtest Du wissen?