Was bin ich (anders als alle anderen)?

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14 Antworten

Jeder ist anders als alle anderen, je nachdem, wie genau man hinschaut. Natürlich gibt es auf etwas Gröberem Maßstab Kategorien, in die man Menschen einteilen kann (mit Vorteilen wegen der Denkerleichterung durch die Generalisierung einerseits, Nachteilen wegen den Ungenauigkeiten und Fehlern wegen der mangelnden Diskriminierung).

Soooo anders als ALLE anderen bist du nicht. Natürlich hinreichend anders als die paar Leute, die du kennst. Hervorstechend ist deine Neigung eine Liste zu machen und alles akribisch aufzuzählen. Das tun viele Menschen, natürlich nicht alle. Und du neigst zu Gedanken und Verhalten, das man im weitesten Sinne unter dem Stichwort Zwangsgedanken oder zwanghaftes Denken einordnen würde. Das kommt bei vielen Menschen vor, vermutlich hat jeder in der Kindheit mal eine zwanghafte Phase. Es ist also normal, zumindest weitverbreitet. Bei den allermeisten Menschen ist das aber nicht so hervorstechend wie bei anderen. Solange du dein Leben halbwegs geregelt kriegst, kannst du solche Spleens (Listen und anankastische Gedanken) unbeschadet haben. Wenn dich das in deinen Lebensäußerungen und in der Fähigkeit, das Leben zu geniessen stört, könntest du einen Arzt befragen, ob der Handlungsbedarf sieht. Viele der Dinge, die du aufzählst, sind darüber hinaus charakteristisch für die (blöde) Zeit der Pubertät.

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Therapeut ist einfach das empfehlenswerteste.

Entweder dir ist in deiner Kindheit was sehr schlimmes passiert. Oder du bist eventuell auf dem Autismus Spektrum.

Das wäre mein so erster Eindruck.

Was sich vor allem herauszuprägen scheint ist die Angst. Und Unsicherheit. Das ganze wird wahrscheinlich von der Pubertät verstärkt ich bezweifle aber das sie der Auslöser ist.

Zwangshandlungen dienen oft dem Kontroll Verlust  vorzubeugen.

Was das gehör angeht. Das ist normal. Das gehör spielt einem oft streiche.

Wenn ich mich drauf konzentriere habe ich ein dauerhaftes leises fielen welches sich in der Tonhöhe etc ständig verändert. Meist wird es aber ausgeblendet. Wenn ich krank bin kann es mal mehr sein.

Meine erste Vermutung ist dadurch geprägt das Angst so stark vertreten ist. Aber auch asexualität. eventuell lag da mal ein sexueller Missbrauch vor.

Die zweite weil Informationen bei dir anscheinend weniger gefiltert werden als bei anderen. Was eines der Merkmale fürs Spektrum ist. 

Genaues können dir aber nur Profis sagen.

Also: geh bitte zu jemanden der Ahnung von diesen Sachen hat und rede mit dem. Therapie ist nichts schlimmes.

Wenn du z.b. ein Instrument lernen willst gehste ja auch zu jemanden der Ahnung hat. Ne Therapie ist nichts anderes nur in bezug auf psyche.

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Greenherz 04.10.2017, 10:52

Ich weiß ... aber wie soll ich das meinen Eltern erklären? Sie wollen mir nicht wirklich zuhören, einmal habe ich es versucht und sie wollten mir nicht glauben, sondern haben mir irgendwelche "Beweise" aus dem Internet vorgehalten. Kann man so etwas seine Lehrer fragen? Ich weiß nicht, ich glaube, sie wollen mir auch nicht zuhören ...

Aber wieso sollte ich mich dann nicht daran erinnern? Ich kann mich an so vieles erinnern ... und an so etwas eben gar nicht ... wieso?

Danke auf jeden Fall ...

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FouLou 04.10.2017, 11:17
@Greenherz

Entweder es ist wirklich nichts oder es ist halt tief begraben und man bemerkt bloß die Auswirkungen und es braucht nen Auslöser von aussen.

Beweise wofür? Oder für was?

Du kannst dich mit deinen Problemen an Vertrauenslehrer wenden. Oder ihr habt vielleicht nen schulpsychologen.

Wobei du nicht mit nen vorgefertigten Meinung kommen solltest sondern eher deine Probleme und Dinge die dich stören kommen solltest.

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Greenherz 04.10.2017, 13:12
@FouLou

"Beweise" im Sinne von: Wir zeigen dir den Wikipedia-Artikel zu irgendeiner Art von Autismus (es war das Kanner-Syndrom) und deshalb kannst du jetzt nicht das Asperger-Syndrom haben.

Aber danke ... du hast mir wirklich geholfen.

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Hallo Greenherz,

beim Lesen deiner Auflistung kam mir als erstes der Gedanke, dass ganz viel von dem sicher der Pubertät geschuldet ist. Zudem stellst du wohl sehr hohe Ansprüche an dich selbst und vielleicht auch an deine Umwelt. Ggf. resultieren daraus auch die wenigen Freundschaften?

Warum kannst du nicht zu einem Therapeuten, wenn dich all das so sehr belastet? Wer sagt, dass du dort nicht hingehen kannst?

Wenn du auch sonst niemanden zum Reden hast, würde dir ja ansonsten "nur" abwarten bleiben - abwarten, und schauen, was davon tatsächlich pubertätsbedingt ist und somit auch von allein irgendwann wieder verschwinden könnte. Aber willst du wirklich so lange warten? Und die Dinge, die nicht von alleine verschwinden, werden ja in dieser Zeit eher stärker, denke ich mir.

Suche dir rechtzeitig Hilfe - denn mitunter sind gute Therapeuten auch schwer zu finden und haben lange Listen...

Alles Gute!

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Greenherz 04.10.2017, 10:45

Danke ... Ich kann nicht zum Therapeuten gehen, weil ich dann zuerst mit meinen Eltern reden müsste, ich bin ja noch nicht volljährig, und meine Eltern hören mir nicht zu, ich denke, sie wollen es einfach gar nicht so haben. Als ich es einmal versucht habe, haben sie mich unterbrochen, angemotzt und mir irgendwelche "Beweise" aus dem Internet vorgehalten.

Kann man seine Lehrer so etwas fragen? Aber wie? Ich habe keine Ahnung in so etwas.

Aber auf jeden Fall danke...

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Allyluna 04.10.2017, 10:57
@Greenherz

Klar kannst du damit auch zu einem Lehrer! Das wäre auch mein nächster Vorschlag, wenn du bei deinen Eltern kein Gehör findest.

Habt ihr einen Vertrauenslehrer an der Schule? Ansonsten ist natürlich auch jeder geeignet, dem du dein Vertrauen schenkst und von dem du glaubst, dass er in dieser Situation helfen könnte.

Du könntest auch zu deinem Hausarzt / Kinderarzt und dort das Problem schildern. Dazu brauchst du deine Eltern nicht. Und wenn du dort eine Überweisung für eine Therapie bekommst, werden deine Eltern ggf. erkennen, dass ihre "Lösung" doch nicht ganz so einfach war, wie gedacht. Vielleicht haben deine Eltern ja auch Sorge, dass etwas auf sie zurückfallen könnte, dass sie irgendwo "versagt" haben? Das wäre jedenfalls etwas, das auch durch Ignorieren nicht besser würde.

Deine Eltern müssten "nur" eine Unterschrift leisten auf dem Antrag zur Übernahme der Kosten an die Krankenkasse - bei allem weiteren wären sie raus. Wenn sie diese Unterschrift verweigern, könnte ggf. das Jugendamt diese ersatzweise leisten, soweit ich informiert bin...

Oder du wendest dich an die Nummer gegen Kummer ( https://www.nummergegenkummer.de/ ). Auch hier kann dir geholfen werden. 

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, wo du dir erstmal Hilfe holen kannst. Deine Eltern kommen dabei erst später ins Spiel.

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Du tust mir sehr leid.. was manche Leute hier schreiben die verstehen dich nicht, einfach unverschämt. Was du hast kann ich dir leider auch nicht sagen, hört sich für mich aber auch ein bisschen nach Autismus an. Wenn du nicht mit deinen Eltern reden willst, dann geh erstmal zum Hausarzt und erzähle es ihm. Ich bin mir nicht sicher ob du das mit deinen Eltern absprechen musst, denn es wird ja in deinem Fall bestimmt von der Krankenkasse bezahlt. Versuch das erstmal ich denke der kann dir da am besten helfen.

Liebe Grüße 

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Greenherz 04.10.2017, 11:00

Okay ... danke auf jeden Fall.

Kann man so etwas auch seine Lehrer fragen? Sie sind die einzigen, denen ich das noch einigermaßen vertrauen würde. Aber ich glaube, es interessiert sie nicht ...

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Tja jetzt hast du einen ellenlangen Text geschrieben und was erwartest du? Deine Frage kann ein Therapeut nach langer Therapie vielleicht genau beantworten, aber sicher niemand in einem Laienforum.

Ich könnte jetzt ein paar psychiatrische Diagnosen auflisten, die ggf. in Frage kommen könnten, einschließlich diverser Mischformen, nur bringt das dich nicht weiter, weil nur graue Theorie.

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Zwangshandlungen, Zwangsneurosen und Ticks kommen häufig vor bei hoch intelligenten Menschen.
Daher wohl auch der Spruch, Genie und Wahnsinn liegt oft zusammen. Du bist nicht wahnsinnig, aber eine Art von Autismus könnte dabei sein.
Du brauchst unbedingt jemand, dem du vertraust und der dich an die Hand nimmt um zu einem Neurologen zu gehen
Was du da geschildert hast ist schon krass
Aber es ist ein Anfang, dass du dir Hilfe suchst

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Hallo. Vielleicht authistische Züge?
Hypersensibilität?
Auf jeden Fall scheinst du ein sehr bewusstes Wesen zu sein, was durchaus als Stärke zu sehen ist.

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Hört sich sehr nach Autismus an. Vor allem die Reizüberflutungen und deine Zwänge. paranoide Züge hast du anscheinend auch, wenn du ständig Angst vor einer Entführung hast. Ich würde dir raten, mit deinen Eltern/Vertrauenspersonen darüber zu reden und das dennoch mit einem Psychologen abzuklären. Vielleicht gehst du erstmal zum Hausarzt, dann fällt dir der Gang zum Psychologen sicher einfacher.

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Greenherz 04.10.2017, 10:42

Ich hatte schon einmal versucht, es meinen Eltern zu erklären - aber ich hatte das Gefühl, dass sie mir nicht zuhören wollen, weil sie es nicht verstehen / nicht so haben wollen, sie haben sofort abgeblockt und mir irgendwelche (nicht einmal zutreffenden) Diagnose-Kriterien aus dem Internet vorgehalten und mich immer unterbrochen, als ich es ihnen sagen wollte. (Die Angst vor der Entführung hatte ich einmal, ist allerdings nach 2-3 Jahren wieder verschwunden.)

Kann man so etwas seine Lehrer fragen? Und wie? Ich habe keine Ahnung in so etwas ...

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alexxxflash 04.10.2017, 11:00

Du kannst zu eurem Vertrauenslehrer oder Schulpsychologen gehen und mit diesem reden. Als meine Schwester ihre Depressionen in schlimmen Phasen hatte, wurde sie auch von einer Lehrerin "weitergeleitet" an professionelle Hilfe.

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und was ist deine Frage?

Meine Antwort aber ist, dass es für diese Fragen, die du hast, eine bessere SEite gibt als Gute Frage.net.

geh mal dahin:

www.bke-jugendberatung.de

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Drück die Liste aus und frage dann deinen Haus oder Kinderarzt was du tun könntest!

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Du bist also 14 bis 17 Jahre alt. Interessant. Und warum kannst du nicht zu einem Therapeuten gehen? Was übrigens ganz dringend angebracht wäre!

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Greenherz 04.10.2017, 10:34

Weil ich es dann meinen Eltern, die mir nicht glauben / nicht vorhandenen Freunden / Lehrern, die mir nicht zuhören wollen erzählen müsste...

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Pubertät... geh einfach mal zum Therapeuten.

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Greenherz 04.10.2017, 10:32

Aber ich habe doch gesagt, ich habe dazu keine Möglichkeit ...

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Glueckskeks01 04.10.2017, 10:34
@Greenherz

Dann musst du wohl mit dir klarkommen. Wer sich nicht helfen lassen will, dem kann nicht geholfen werden.

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7 habe viele intellektuelle Hobbies
12 habe keine Freunde, fühle mich nur mit wenigen, älteren Leuten auf einer Wellenlänge.

7 Was meinst du mit intellektuell? Philosphisch/Mathematisch/Politisch veranlasst? 
12 Was defnierst du als Freund?

Will einfach ein wenig Klarheit verschaffen, da ich im selben Alter bin und gewisse Punkte mir bekannt sind.

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Greenherz 04.10.2017, 13:04

Mit "intellektuell" meine ich so etwas wie Kryptologie, Trigonometrie, Sprachen, Philosophie, Geschichte, Mythologie und so weiter.

Und als "Freund" definiere ich jemanden, der auch nur in irgendeiner Hinsicht ein bisschen so ist wie ich, was Interessen, Hobbies etc. betrifft), mit dem ich mich gern treffe und der mich auch Dinge fragt bzw. sich dafür interessiert, was ich denke. (Die Begrenzung der Fragezeichen liegt bei nur 3000 Zeichen (?), ich hatte nicht genug Platz, es zu erklären ...)

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Refizul6660 04.10.2017, 14:13
@Greenherz

Kann ich beides nachvollziehen, da ich jene Probleme auch besitze. Bist du in eher "nachteilhaften" Umständen aufgewachsen? Z.b. übertrieben religiös oder anderes, was dich zum Hinterfragen angespornt hat?

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Greenherz 04.10.2017, 15:20
@Refizul6660

Ganz normal, so weit ich mich erinnere. Das heißt, ich sollte auch immer ganz normal sein.

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Zuerst sollten Sie sich mit dem Therapeuten auf Ihr Geburtsjahr einigen.

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Greenherz 04.10.2017, 10:35

Hahaha. Nein, ich habe es so geschrieben, damit mich niemand findet, was ich nicht möchte.

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Vollendung2 04.10.2017, 10:46

Aha. Benutzte auch was, um deine IP abzudecken? Was schiebst du für Filme, kann man nicht ernst nehmen.

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