Was bewirkt RITALIN?

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12 Antworten

Ich bin auch eine Mutter, deren Kind mit Ritalin behandelt werden "musste", damit es vor allem unserem schulischen Leistungskonzept entsprechen konnte. Damals hat man es noch POS genannt. Mein Sohn ist jetzt 20 Jahre alt. Die Einnahme war von der 2. Grundschulklasse bis zur 10. Klasse. Danach war Schluss mit der Einnahme auf eigenes Drängeln von meinem Sohn. Aus Gesprächen mit ihm habe ich mittlerweile mitbekommen, dass er lt. eigener Aussage sich als ein Junge fühlt, der in der Seele "seine Jugend" nicht kennt und nicht weiß, ob sein Verhalten jetzt sein eigentliches, bislang unterdrücktes ICH ist oder nicht, da er früher nicht er selbst war. (Er hat ein Lied darüber geschrieben und als ich das hörte, hat es mich fast umgehauen, sehr sehr betroffen, nachdenklich und auch ein bisschen schuldig ihm gegenüber gemacht, weil ich früher so naiv auf die Fachärzte und Lehrer gehört habe) Das waren/sind dort heftige Worte und ich wünsche jedem Elternteil oder dem betroffenen Kind, dass es von Ritalin verschont bleibt. Es ändert die Psyche, also das eigene ICH. Das sind meine Ergebnisse meiner Langzeitstudie "Eigenes Kind". Nie wieder würde ich meinem Kind seine Jugend stehlen wollen. Übrigens: Welche Hürden, Vorwürfe und Maßregelungen durch Schule und den "Kampf" auf Verständnis seitens der Schulen , das Umfeld, das ganze sachliche Unverständnis etc. habe ich alles durchlebt und zwar in einer Zeit, in der Ritalin noch nicht ein gängiges Medikament war wie heute, sondern man über Psychologen, Fachärzte und vielen vielen Tests und Untersuchungen usw. die "Diagnose" bekam. Angesichts der mittlerweile bestätigten Veränderung der eigenen Persönlichkeit würde ich jedem empfehlen, gut abzuwägen, ob man sein Kind - meistens den schulischen Zwängen- anpasst oder den Kampf aufnimmt und sein Kind ohne diese Droge REIFEN lässt. Mein Sohn hat es aber überstanden. Er ist mir nicht böse, aber er litt doch sehr unter seinen nicht von ihm selbst gesteuerten durch Ritalin manipulierten Verhalten und auch unter den sog. Rebound-Effekten. Er ist von Beruf Erzieher geworden, und zwar ein sehr guter - wie mir die Eltern und Kinder bestätigen-, der liebevoll, besonnen und ruhig, aber auch bestimmt und konsequent mit den Kindern umgeht, auch mit den sog. Verhaltensauffälligen. Vielleicht kann ER etwas bewegen, denn nur mein Sohn kann wirklich das Erlebte beurteilen und weitergeben und dann vielleicht wirkliche Hilfe leisten.

Dazu ein Text von Ritalin-Gegnern:

Wie wirkt Ritalin?

Ritalin führt zu einer Überstimulation und damit Desensibilisierung der Noradrenalin-, Dopamin- und Serotoninrezeptoren im Gehirn. Das heißt, es kommt zu euphorischen Stimmungen, die unabhängig sind von den realen Erlebnissen des Menschen, Hungergefühl und Wachstum werden gehemmt und die körperliche Ausdauer und Konzentration nehmen zu. Das Medikament unterdrückt dadurch kreative, spontane und selbständige Aktivitäten, die Kinder sind weniger aufsässig, gehorsamer und genügsamer für routinemäßige, 'langweilige' Aufgaben, wie Schularbeiten im Klassenraum und zu Hause.

Setzt man Ritalin ab, führt das nun natürlich zu gedrückten bis depressiven Stimmungen, da die Rezeptoren so überreizt sind, das sie eine normale Neurotransmitterausschüttung, wie sie durch reale Erlebnisse zustande kommt, nicht mehr genügend stimulieren kann. Ritalin macht also, ähnlich wie das Kokain, süchtig. Nach Absetzen von Ritalin kann es außerdem sein, dass die ADS-Symptome erst einmal massiver auftreten als vor Beginn der Medikation.

Gehirn-Scans an Versuchstieren zeigten, dass Ritalin - chemisch verwandt mit der Droge Speed - den Blutstrom in alle Hirnbereiche um zwanzig bis dreißig Prozent senkt. Das ist eine sehr beunruhigende Erkenntnis, weil sie auf eine Schädigung des Gehirns hinweist. Die Droge Kokain verursacht eine ähnlich starke Hemmung des Blutstroms.

Ritalin verursacht gravierende Fehlfunktionen im kindlichen Gehirn. Es gibt in der Forschung Beweise durch einige kontrollierte wissenschaftliche Studien, dass Ritalin eine Atrophie oder ein Schrumpfen des Gehirn oder andere permanente physische Abnormitäten im Gehirn verursachen kann. Auch das Wachstum von Kindern kann durch Ritalin verzögert werden, indem es die Zyklen der Wachstumshormone stört, die von der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet werden.

1996 deckte ein preisgekrönter Femsehreport auf, dass die größte amerikanische Non-Profit-Organisation, die sich mit ADS auseinandersetzt und Informationskampagnen an Schulen, öffentlichen Veranstaltungen und in den Medien betreibt, im geheimen vom Ritalin-Hersteller Ciba-Geigy (heute Novartis) in Millionenhöhe gesponsort wurde. Es versteht sich wohl von selbst, dass diese Organisation Ritalin als bestes Mittel gegen Hyperaktivität preist.

http://www.wahrheitssuche.org/ritalin.html

gibt es ein gegenmittel zu Ritalin oder Medikinet was hyperaktiev macht??? Ich selber war einst selber ADHS krank! doch durch die zu hohe dosis ist es jetzt komplett weg gegangen und ich bin zu schwach gewirden! gibt es eine Möglichkeit seine hyperaktivität für immer in vollster Stärke widerzuerlangen??? Ich bin nun erwac

erwachsener und möchte in meinem Urlaub einen Test durchführen ob ich wider rückfällig werden will! ich will mein altes leben wider aus meiner Kindheit! binn allen antworten dankbar!

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Ritalin soll nach Herstellerangaben Kindern mit "hyperkinetischen Verhaltensstörungen im Rahmen einer Gesamttherapie" verordnet werden. Es ist kein Heilmittel, sondern unterdrückt lediglich Symptome und muß daher kontinuierlich eingenommen werden. Ob Ritalin abhängig macht, ist umstritten.

Wirkungen nach Rätsch (1998):

* stimmungsaufhellend und euphorisierend
* vermittelt ein Gefühl erhöhter Energie
* steigert die Aufmerksamkeit, Wachheitsgrad und Leistungsfähigkeit
* senkt den Appetit
* vertreibt Müdigkeit
* Blutdruck und Puls steigen
* die Pupillen erweitern sich
* die Muskulatur wird stärker durchblutet
* Sauerstoff- und Glucosekonzentration im Blut steigen an
* Zum Teil können auch empathogene und halluzinogene Effekte auftreten.

Quelle:

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/Ritalin.shtml

Ritalin ist ein Amphetaminderivat und fällt in der BRD unter das Betäubungsmittelgesetz;ich finde es wird leichtfertig eingesetzt,ohne an die Folgeerscheinungen zu denken.Wer gibt seinem Kind schon Speed?Gibt auch alternative Behandlungsmethoden.L.G.

ja....DH

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Vielleicht sollte die Ursache behandelt werden und nicht das Symptom?

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Ritalin kann folgende Nebenwirkungen haben:

  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Blutdruckstörungen
  • Schwindel
  • Erschöpfung
  • Depressionen
  • Ängste
  • Verdauungsstörungen
  • Wachstumsverzögerungen
  • Schlaflosigkeit

http://www.das-gesundheitsportal.com/sites/ritalin.html

Wachstumsstörungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Haarausfall, juckende Haut, Nervosität, Schlaflosigkeit, erhöhter Blutdruck

http://de.wikipedia.org/wiki/Ritalin

und dann wird nachdem medikament gefragt,armes Kind

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diese frage müsste dir eigentlich der kinderarzt beantwortet haben....grob gesprochen soll es ads-kinder wieder einigermaßen in die spur bringen

Wird viel zu schnell verabreicht bei Kindern mit ADHS Syndrom!

ja, finde ich auch, aber es ist doch soooooo einfach ein paar Pillen einzuwerfen und schon scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein und man/frau hat keine Probleme mehr....DH

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DH!

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@helpmedoch

Kids on Speed? Wieso wird ein Kind ruhig wenn es auf Speed ist? Ist doch irgendwie anders.... die Wirkung.

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@Wishder

Die Wirkung beruht auf dem sogenannten "paradoxen Effekt".

Ritalin als eigentlich stimulierendes Medikament wirkt unter bestimmten Voraussetzungen dämpfend.

Soweit die Antwort auf Ihre Frage in einem Satz ... ... Details sollte da wirklich der Kinderarzt bzw. besser Kinderpsychologe mit Ihnen ausführlich besprechen. Oder Ihr Apotheker vor Ort.

Die Gabe von Ritalin ist nicht unumstritten, weil man eine Reihe von Langzeitfolgen noch nicht kennt - und die Diagnosen werden viel zu häufig unsauber gestellt. Häufig, zu häufig wird Ritalin auch falsch eingesetzt. Wenn aber die Diagnose korrekt erarbeitet wurde, dann sollten Sie sich auch von so flachen Aussagen wie "Fehler in der Erziehung" nicht verunsichern lassen, weil dann Ritalin unter Umständen schlichtweg notwendig ist.

Nochmal, weil ganz wichtig: Konsequente Begleitung durch einen fähigen Arzt ist notwendig - der wird dann auch über Dosierung und eventuelle Auslassversuche entscheiden !

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kommt mir bekannt vor. war das bei den simpsons?

nach dir wurde in einer Frage gefrägt! Komisch wa?

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nicht ganz :-)

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War nicht bei den Simpsons, sondern bei Southpark und das Gegenmittel nennt sich Ritalout

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@Pinguin

ja keine Ahnung. War gefrägt worden. Dann isser gesperrt worden. ???? Tür lieber mal zusperren! Fischer sind schon unterwegs :-)

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Du stellst das Kind von Highspeed um auf extreme Zeitlupe...

http://de.wikipedia.org/wiki/Ritalin

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