Was besser: Abschieben lassen oder selbst Flug buchen?

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7 Antworten

Sollte sie vorhaben, irgendwann einmal wieder nach Deutschland zu kommen,  sollte sie der Ausreiseaufforderung freiwillig nachkommen. Also nichf auf die Ausweisungsverfuegung warten. Wird ihre Ausreise zwangsweise durchgesetzt, ist die spätere Ausstellung eines Visums unzulässig (11 AufenthG).

Was für sie "besser" wäre,  muss sie selbst entscheiden.

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Ich würde es auf mich zukommen lassen. Vielleicht wurde sie ja im Zeitraum von 20 Jahren "vergessen".

Ich weiß außerdem nicht, ob das bei jemanden, der 20 Jahre hier gewohnt hat, so einfach ist. Was macht man zum Beispiel mit dem Hab und Gut der Frau? Das würde man wohl kaum in den Flieger mit einladen.

Ich denke, sie würde so oder so eine Frist gesetzt bekommen.

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Es ist natürlich stressfreier und besser, denke ich, wenn sie selbst ihre Rückführung in die Hand nimmt. Abschiebungen kommen überraschend, sie kann sich von keinem mehr verabschieben oder ihre Sachen regeln. Wenn sie es noch nicht getan hat, dann soll sie jetzt alles in Ordnung bringen und sich selbst abmelden.

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Es ist sinnvoll der Ausreiseaufforderung zu folgen. Sie behält dann ja die Möglichkeit zu Besuch oder auch zur Arbeitsaufnahme wieder herkommen zu dürfen.

 In Fall der zwangsweisen  Abschiebung erfolgt eine Wiedereinreisesperre von 5 Jahren oder länger. Diese wird nur aufgehoben wenn die ges. Abschiebungskosten und andere Gelder (wie Verwaltungskosten, Polizei , Flug) der BRD erstattet wurden.

m.l.G. ;)h

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http://www.anwalt.de/rechtsanwalt/abschiebung.php

Zuerst sollte sie mal einen Anwalt kontaktieren, der etwas davon versteht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass nach so einer langen Zeit kein Gewohnheits.- bleiberecht entsteht, wenn nicht sogar die Möglichkeit, die Staatsbürgerschaft zu bekommen.

Das wird u.a. davon abhängig sein, ob sie hier eine Arbeit hat oder Grundsicherung in Anspruch nimmt, auch wie gut sie die Sprache beherrscht, dürfte eine Rolle spielen, ob sie schulpflichtige Kinder hat, ob sie eine chronische Krankheit hat und ob sie in ihrem Ursprungsland sicher und menschenwürdig leben und behandelt werden kann.

Es gibt Anwälte, die ehrenamtlich oder über einen entsprechenden Verein solche Fälle bearbeiten und ein erstes Beratungsgespräch kostet auch nicht die Welt. Leider habe ich keinen passenden Link, aber du kannst da sicher was ergooglen.

Weiterhin bietet sich noch Widerstand in der Nachbarschaft, Schule, Arbeitsplatz u.a. Bekannten der Frau an - bei Campact: weAct.de kann man eine Petition einstellen und Unterschriften im Ort sammeln.

Wenn das alles keinen Zweck hat, dann muss sie sich entscheiden - dass es bei Ausweisung ein Wiedereinreiseverbot gibt, ist auf jeden Fall zu bedenken.

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Kommentar von trelos
16.11.2015, 15:43

denke mir auch nach 20 jahren gehts doch nicht so einfach oder?!

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Naja, wenn man sich abschieben lässt, dürfte eine spätere Wiedereinreise, wenn auch nur zum Urlaub, stark erschwert sein...

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"Bei der letztgenannten Möglichkeit spart sie die Flugkosten",  muss sie auch bezahlen und sie darf nie wieder einreisen ,also selber buchen 

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