Was besagt die Stringtheorie und welche weiteren Methoden gibt es?

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1 Antwort

Tja, das ist gar nicht so einfach. Also ich versuchs mal nur in ganz banalen Grundzügen zu erläutern. Bei der Stringtheorie wird davon ausgegangen, dass unser komplettes Universum bzw. die Raumzeit aus einem Geflecht eindimensionaler, dynamischer "Fäden" besteht, die sich auf Quantenebene befinden. Also wirklich sehr klein. Quasi als Ersatz für die in der Regel statischen Quanten. Ihre geometrischen Eigenschaften müssten gemäß ihrer Ebene auf das Minimum begrenzt, aber dennoch definiert sein. Sprich ginge es um Längenmaße in etwa der Plancklänge (ca. 10^-35m). Die Breite/der Durchmesser wäre eben als eindimensional zu verstehen. Im kosmischen Maßstab sind Strings also zweidimensional. Länge und Zeit, mehr nicht. Zusätzlich sollten Strings eine mögliche Erklärung für unsere vier fundamentalen Wechselwirkungen darstellen oder sie auch vereinen. Es gibt potentielle Erweiterungen, die sich dann etwa mit einer 11-Dimensionen-Welt bzw. M-Theorie, Branen etc. befassen. Das ist aber bisher alles hypothetisch und besitzt soweit noch keinerlei endschlüssige Plausibilität. Ich kann dir versichern, diese Theorie ist weitaus umfassender als viele denken und ist erst mit fortgeschrittenen Kenntnissen über die Quantenmechanik in den Griff zu bekommen. Wie du siehst ist es sogar für mich eine Herausforderung diese Theorie (wie gesagt eigentlich Hypothese) halbwegs vernünftig in wenig Worte zu fassen. Eine halbe Stunde hab ich für diese bemühte Erklärung benötigt und muss trotzdem hoffen, dass es mehr oder weniger verständlich ist ;) 

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