Was berichtet uns die Bibel über die Hölle?

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13 Antworten

Hallo JorgeYamahaDrum,

in vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder. In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch nicht die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das Grab. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments. Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:

"  Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war; und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt]. Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen. Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen.   Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann".

Somit sind diejenigen, die im "scheol" sind, in einem Zustand des Todes, also im Grab und nicht an einem Ort der Qualen. Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird. Allein das zeigt schon, dass die Höllenlehre als solche in der Bibel nicht zu finden ist.

Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen stammt also eindeutig nicht aus Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen ihren Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird. Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde. Hier liegen die eigentlichen Ursprünge der Höllenlehre.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. In diesem Zustand werden die Toten jedoch nicht für immer verbleiben, da Gott in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes Einzelnen zu erinnern und ihn eines Tages (in der Bibel Auferstehung genannt) zum Leben zurückbringt, indem er ihn neu erschaffen wird.

Durch die Lehre von einer Feuerhölle, in der der Teufel Menschen für immer quält, hat man sich von der klaren Lehre der Bibel leider weit entfernt. Jahrhunderte lang und bis auf den heutigen Tag hat man mit dieser Lehre unter den Gläubigen Angst und Schrecken verbreitet. Kirchliche Lehrer haben sich auch keine Gedanken darüber gemacht, welches Bild von Gott sie damit ihren Anhängern vermitteln.

Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Denkst Du nicht auch, dass es viel leichter ist, an einen solchen Gott zu glauben und ihn zu lieben?

In der Bibel gibt es einige Aussagen, die den Anschein erwecken, dass es nach dem Tod doch ein Weiterleben gibt und dass dann die Bösen in irgendeiner Weise Qualen erdulden müssen. Vor allem dann, wenn man von einer wörtlichen Bedeutung der Aussagen ausgeht, kommt man zu dieser Schlussfolgerung. Welche Überlegungen sprechen jedoch dagegen?

- Durch ein wörtliches Verständnis dieser Texte gelangt man klar in Widerspruch zu andern biblischen Lehren, z.B. was den Zustand der Toten betrifft. Da die Bibel jedoch Gottes Wort ist, ist zu erwarten, dass sie frei von inneren Widersprüchen ist.

- Laut Bibel haben die Toten kein Bewusstsein mehr und infolge dessen auch kein Schmerzempfinden. Ebensowenig lehrt die Bibel nicht, dass im Menschen ein unsterblicher Teil existiert (Seele), der den Tod überdauert und irgendwo weiterexistiert. Die Bibel zeigt sehr deutlich, was mit uns Menschen nach dem Tod geschieht, wenn sie sagt: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10).

- Wenn in der Bibel an verschiedenen Stellen von Qualen oder Schmerzen gesprochen wird, dann sind diese oft sinnbildlicher Natur (siehe z.B. Lukas 16:19-31; Offenbarung 14:9-11; Offenbarung 20:10).

- Der Begriff "Feuer, Feuersee" , der an manchen Stellen in der Bibel erscheint, hat eine bildhafte Bedeutung und wird im Sinn von vollständiger Vernichtung gebraucht, also kein Höllenfeuer, das Menschen quält.

- Die Lehre von einer Feuerhölle lässt sich in keiner Weise mit der Persönlichkeit Gottes vereinbaren, denn sie macht aus ihm einen grausamen und rachsüchtigen Gott. Wie die Bibel erkennen lässt hat er noch nicht einmal Gefallen am Tod eines Bösen ( siehe Hesekiel 18:23), wieviel weniger dann daran, einen Menschen in irgendeiner Form zu quälen. Selbst wir unvollkommenen Menschen betrachten körperliche oder auch seelische Qualen (Stichwort Folter), die jemandem als Strafe für gesetzloses Verhalten zugefügt werden, als widerlich und unmoralisch und diese werden in den meisten Ländern per Gesetz auch nicht zugelassen. Einem liebevollen Gott ein solches Verhalten zu unterstellen, ist äußerst verwerflich.

Das sind nur einige wenige Punkte, die zeigen, dass die Höllenlehre nicht nur unbiblisch, sondern sogar äußerst verwerflich ist. Das sehen viele Kirchenlehrer zwar anders, doch haben sie nicht nur im Hinblick auf diese, sondern auch auf viele weitere Lehren den Boden der Bibel längst verlassen.

LG Philipp

Lieber Philipp, der Begriff Bibel ist ach so gar nicht un biblisch. Ich weiß nicht wer dir das gesagt hat, oder woher du deine Erkenntnisse hast, jedenfalls nicht aus der Bibel.

Die Hölle ist der Ort, der eigentlich für die gefallenen Engel und Satan von Gott erschaffen worden ist. Gott will nicht, dass eines seiner Geschöpfe verloren geht, aus diesem Grund sandte ER uns den Sohn unseren Herrn Jesus Christus. Nur wollen viele Menschen nicht die Gnade die uns gegeben wurde durch den Herrn Jesus annhemen und deshalbt hat Gott auch für diejenigen, die meinen, sie können aus sich selbt gut sein, als Aufbewahrungsort nach dem Tod und dem Gericht die Hölle bestimmt.

Siehe auch hier den Link: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=116

Hier Zitate aus der Bibel.

1.) Schlangen! Otternbrut! wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen? Matthäus 23.33

2.) Und wenn dein Auge dich ärgert, so wirf es weg. Es ist dir besser, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt Markus 9.47+48

3.) Und wenn dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab. Es ist dir besser, lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlisch Markus 9.45+46

4.) Und wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab. Es ist dir besser, als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen in die Hölle hinabzufahren, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Markus 9.43+44

5.) Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet. Lukas 12.5

6.)Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir.Es ist dir besser, einäugig in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden. Matthäus 18.9

7.) Und wenn deine rechte Hand dich ärgert, so haue sie ab und wirf sie von dir; denn es ist dir nütze, daß eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde.Matthäus 5.30

8.) Wenn aber dein rechtes Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir nütze, daß eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde. Matthäus 5.29

9.) Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! denn ihr durchziehet das Meer und das Trockene, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so machet ihr ihn zu einem Sohne der Hölle, zwiefältig mehr als ihr. Matthäus 23.15

10.) Und die Zunge ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge ist unter unseren Gliedern gesetzt, als die den ganzen Leib befleckt und den Lauf der Natur anzündet und von der Hölle angezündet wird.Jakobus 3.6

11.) Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle. Matthäus 10.28

12.) Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder [ohne Grund] zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber irgend zu seinem Bruder sagt: Raka! dem Synedrium verfallen sein wird; wer aber irgend sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird. Matthäus 5.22

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@MonaLizani

Hallo MonaLizani,

fast alle die von Dir angeführten Bibeltexte enthalten im Ursprungstext an der Stelle, wo in Deiner Bibelübersetzung das Wort "Hölle" erscheint, den Begriff "Gehenna". Mit "Hölle" wird jedoch nicht die richtige Bedeutung der biblischen Aussagen wiedergegeben. Um zu verstehen, was die Bibel an diesen Stellen wirklich meint, ist es notwendig, den Begriff "Gehenna" zu erklären.

Gehenna ist die griechisch-lateinische Form des hebr. Ausdrucks Gē Hinnóm, oder "Tal Hinnom", eine Kurzform von gē venē-hinnóm, übersetzt „Tal der Söhne Hinnoms“ . Diese Tal liegt im Süden und Südwesten von Jerusalem. Was aber hat es damit auf sich?

Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurden in diesem Tal heidnische Kulthandlungen durchgeführt und Kinderopfer dargebracht. U.a. deswegen sagte der Prophet Jeremia voraus, dieser Ort würde ein Hinrichtungsort für die abtrünnigen Judäer werden. In den Tagen Jesu war das "Tal Hinnom" zu einem Müllabladeplatz vor den Mauern Jerusalems geworden, auf dem mittels Schwefel ein ständiges Feuer unterhalten wurde, um dort die Abfälle, Tierkadaver und sogar die Leichen hingerichteter Verbrecher, die für ein würdiges Begräbnis nicht in Frage kamen, zu verbrennen.

Jeder der Zuhörer Jesus kannte also diesen Ort und so verwendete ihn Jesus als eine Sinnbild für die ewige Vernichtung. So sagte er beispielsweise: "Auch wenn dein Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg; es ist besser für dich, einäugig ins Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die feurige Gehẹnna geworfen zu werden" (Matthäus 18:9). Könnte das, was Jesus hier sagte, als ein Hinweis auf die "Hölle" gewertet werden? Nein, denn die buchstäbliche Gehenna, also der besagte Müllabladeplatz bei Jerusalem, war kein Ort der Qual (denn niemand wurde bei lebendigem Leib dort hineingeworfen), sondern ein Ort der Vernichtung.

Das geht auch aus der bereits erwähnten Prophezeiung Jesajas hervor. Sie lautet: "Darum siehe, Tage kommen‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚da man es nicht mehr Tọphet und das Tal des Sohnes Hịnnoms heißen wird, sondern das Tal des Tötens; und man wird im Tọphet begraben müssen, ohne dass es genug Platz gibt.   Und die Leichname dieses Volkes sollen den fliegenden Geschöpfen der Himmel und den Tieren der Erde zur Speise werden, ohne dass jemand [sie] aufschreckt" (Jeremia 7:32, 33). Wie der Prophet Jeremia hier also voraussagte, sollte das "Tal Hinnom" oder die "Gehenna" ein Ort für ein Massenbegräbnis werden. Doch mit keinem Wort wird hier erwähnt, dass an diesem Ort jemals Menschen buchstäblich gequält würden.

Das Resume, das man aus dem Gesagten ziehen kann ist, dass die Bibel an keiner Stelle lehrt, dass es einen Ort gibt, an dem Sünder für immer gequält werden. Über den eigentlichen Ursprung dieser Lehre heißt es in einem Nachschlagewerk: "Ab Mitte des 2.  Jahrhunderts  n.  Chr. verspürten Christen mit einer gewissen Vorbildung in griechischer Philosophie den Drang, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen. Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus“ (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band  25, Seite  890). Und was lehrte der Philosoph Platon diesbezüglich? "Unter den klassischen griechischen Philosophen ist Platon derjenige, der den traditionellen Gedanken von der Hölle am meisten geprägt hat"(Die Hölle: zur Geschichte einer Fiktion von Georges Minois, Seite  63). Der Gedanke einer Feuerhölle reicht sogar bis auf die babylonische und ägyptische Kultur zurück. Doch lässt er sich weder mit den Aussagen der Bibel in Einklang bringen, noch mit der Persönlichkeit Gottes, deren Haupteigenschaft ja bekanntlich die Liebe ist (siehe 1. Johannes 4:8).

LG Philipp

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Ich bin weder besonders bibelfest, noch bibelgläubig, aber ganz nett finde ich Verse, die eher auf das Gegenteil einer ewigen Hölle hinweisen könnten, wie etwa Psalm 103 Vers 8 u. 9

„Barmherzig und gnädig ist der Herr,
langsam zum Zorn und groß an Gnade“

„Er wird nicht immer rechten, nicht
ewig zürnen.“

oder ähnlich Jesaja 57 Vers 16

„Denn nicht ewig rechte ich und nicht
für immer zürne ich....“

Beides aus der revidierten Elberfelder Übersetzung, in der angeblich der Begriff „Ewige Hölle“ im Zusammenhang nicht mehr auftaucht.

Man merkt schon, dass du nicht "bibelfest" bist. :-))

Denn was nützen die von dir angeführten "netten" und aus dem Kontext gerissenen Zitate, welche man zweifellos gerne liest?  - Wenn einerseits sie in ihrem Umfeld Gültigkeit  haben, dann haben das leider andererseits auch die "unangenehmen" Stellen (siehe beispielsweise die Antwort von "Raubkatze"), welche von der Hölle reden.

Und wenn man davon ausgeht, dass Gott dann ja auch existiert, kann man schlecht annehmen, dass er launisch wie ein Mensch seine Geschöpfe unterschiedlich behandeln wird. - Man sagt, ER steht wie kein anderer verlässlich für seine Aussagen.  

Wenn es also Gott gibt, dann machst du dich schuldig, indem du mit deinem Beitrag Menschen falsche Hoffnungen machst.

LG hummel3

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@hummel3

Da ich nicht an die Hölle glaube, mache ich mich in dem Fall natürlich gern schuldig.

Grüße zurück!

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Kann dir leider aus dem kopf nichts zitieren, aber jesus benutzt die hölle in seinen gleichnissen "besser du gehst ohne auge ins himmelsreich, als das der ganze leib in die hölle geworfen werde"(gedächtnisprotokoll) darin ist die hölle ein ort der einer müllhalde entspricht! Im buch der offenbarung steht, dass alle toten erst am jüngsten tag auferstehen und wer nicht im buch des lebens ist, wird wieder vernichtet (die letzten paar seiten, daher kein zitat), naja diese stelle vernichtet die chritliche vorstellung von einer hölle in der sich menschen unmittelbar nach dem tod wiederfinden und der teufel der herscher ist! Zum einen herrscht satan über die welt, zum anderen wird er am jüngsten tag mit vernichtet, und die toten wachen erst an dem tag auf... Aber da ich nicht glaube ist mir der käse eh wurst! Lg

Hast du keine Bibel, wo du selber nachlesen kannst ?

In der Bibel wird immer wieder von der Möglichkeit der Hölle gesprochen. Beispielsweise heißt es in Mt 23,33 "Ihr Natterngezücht! Wie
wollt ihr dem Gericht der Hölle entrinnen?" In Mt. 25,46 heißt es:
"Und sie werden hingehen, diese in ewige Pein, die Gerechten aber in das
ewige Leben."

Jesus spricht öfters von der „Gehenna“ als Ort des „unauslöschlichen Feuers“ [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43–48], der für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28] und als Ort, "wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt "

In Mt. 25,41 spricht er vom "ewigen Feuer" und "ewiger Pein", in Mt 3,12 vom "unauslöschbaren" Feuer.

Jesus kündigt in ernsten Worten an, dass er „seine Engel aussenden“ wird, und dass er das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinem Anhang bereitet
ist“ (Mt 25,41). Er spricht von der ewigen Finsternis, wo Heulen und
Zähneknirschen sein wird.

Sie sind zugleich ein eindringlicher Aufruf zur Bekehrung:
„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und
der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben
führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn“ (Mt
7,13–14)

Mt 5, 29 " es ist besser für dich, eines deiner Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. "

Paulus spricht im 2 Thess 1,9: "Diese werden als Strafe
erleiden ewiges Verderben, ferne von dem Angesicht des Herrn und von der
Herrlichkeit seiner Majestät."



genau so, bist du babtist?

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@Raubkatze45 Gibt es den zweiten Tod also nicht?

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Lieber JorgeYamahaDrum, die Hölle war als Ort vorgesehen, der nur für die gefallenen Engel und Satan von Gott erschaffen worden ist. Gott will nicht, dass eines seiner Geschöpfe verloren geht, aus diesem Grund sandte ER uns den Sohn unseren Herrn Jesus Christus. Nur wollen viele Menschen nicht die Gnade die uns gegeben wurde durch den Herrn Jesus annhemen und deshalbt hat Gott auch für diejenigen, die meinen, sie können aus sich selbt gut sein, als Aufbewahrungsort nach dem Tod und dem Gericht die Hölle
bestimmt.

Siehe auch hier den Link: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=116

Hier Zitate aus der Bibel.

1.) Schlangen! Otternbrut! wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen? Matthäus 23.33

2.)

Und wenn dein Auge dich ärgert, so wirf es weg. Es ist dir besser,

einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle

des Feuers geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer

nicht erlischt Markus 9.47+48

3.) Und wenn dein Fuß dich ärgert,

so haue ihn ab. Es ist dir besser, lahm in das Leben einzugehen, als mit

zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden, in das unauslöschliche

Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlisch Markus

9.45+46

4.) Und wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab. Es

ist dir besser, als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen

in die Hölle hinabzufahren, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm

nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Markus 9.43+44

5.) Ich

will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach

dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen

fürchtet. Lukas 12.5

6.)Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiß

es aus und wirf es von dir.Es ist dir besser, einäugig in das Leben

einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu

werden. Matthäus 18.9

7.) Und wenn deine rechte Hand dich ärgert,

so haue sie ab und wirf sie von dir; denn es ist dir nütze, daß eines

deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen

werde.Matthäus 5.30

8.) Wenn aber dein rechtes Auge dich ärgert,

so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir nütze, daß eines

deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen

werde. Matthäus 5.29

9.) Wehe euch, Schriftgelehrte und

Pharisäer, Heuchler! denn ihr durchziehet das Meer und das Trockene, um

einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so machet ihr

ihn zu einem Sohne der Hölle, zwiefältig mehr als ihr. Matthäus 23.15

10.)

Und die Zunge ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge

ist unter unseren Gliedern gesetzt, als die den ganzen Leib befleckt und

den Lauf der Natur anzündet und von der Hölle angezündet wird.Jakobus

3.6

11.) Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten,

die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der

sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle. Matthäus 10.28

12.)

Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder [ohne Grund] zürnt,

dem Gericht verfallen sein wird; wer aber irgend zu seinem Bruder sagt:

Raka! dem Synedrium verfallen sein wird; wer aber irgend sagt: Du Narr!

der Hölle des Feuers verfallen sein wird. Matthäus 5.22

Hallo Lieber Fragensteller,

eigentlich sollte in keiner Bibel das Wort Hölle stehen. Der Begriff taucht nämlich erst 200 Jahre nach dem Abschluss der Bibel in Christlichen Sekten auf, die es heute nicht mehr gibt.

Viele Bibeln heutiger Konfessionen, die an einen Ort glauben, an denen Böse Menschen geqäult werden haben an den Stellen an denen GEHENNA, HADES, SCHEOL, oder TARTARUS vorkommt, durch Hölle ersetzt.

Das ist in allen Theologischen Bibeln so, wo die Autoren zur Sicherung ihrer Theologie (menschliche Thesen und Interpretation der Bibel durch eine Religionsgemeinschaft) die Bibel nicht nur revidiert sondern verfälscht haben.

Alle deutschen Bibeln mit einem Fussnotenverzeichnis von rund 1600 findest du das Wort Hölle genau mit diesen vier oder weniger Begriffen ganz hinten im Verzeichnis.

1. GEHENNA kommt im NT 12x vor. Gemeint ist ein Ort für die ungestörte Verwesung und der Zerfall eines Toten. Ursprünglich im Wildbachtal Kidron. (Jeremia 7:32, 33; 19:2, 6, 7, 10, 11)

In die Gehenna wurden die Leichname von Verbrechern, Mördern und Totkranken (Pest, Aussatz) geworfen. Außen brannte ein Feuer, dass die Toten verbrennen sollte und Geier nagten das Fleisch von Leichnamen ab, die das Feuer nicht erreichte.

Die Gehenna wird auch mit géenna (griech. Umschrift) wiedergegeben. Da Tote Körper kein Leid spüren kann mit Gehenna nicht die Hölle gemeint sein! Zwicke einen Toten und schau ob er vor Schmerzen aufspringt...

2. HADES (griechischen Wortes háidēs (sprich: hádēs) ins Deutsche übersetzt)

Der Hades ist ein Symbolischer Ort, aus dem die Toten bei der Auferstehung befreit werden. Jesus sagte, zwischen seinem Tod und seiner Auferweckung sei er im Hades gewesen. Jesus wurde von Gott aus dem Hades befreit. Und Jesu Lösegeld erweckt Gerechte aus dem Hades nach Harmagedon. (Johannes 5:21-30)

Im Hades existieren weder Körper noch Geist.

Nach der Auferstehung der Toten gibt es keinen Hades mehr...

3. Scheol von vielen Bibelübersetzern auch in Hades übersetzt, meint das "Allgemeine Grab der Menschen". Ein Grab oder eine Grabstätte ist damit aber nicht gemeint. In der Lutherbibel von 1950 erstmals durch HÖLLE ausgetauscht. Wie im Hades sind sich die Toten hier nichts bewusst.

4. TARTARUS

(1.Petrus 3:19, 20) Der Tartarus ist der Ort, an den Gott ungehorsame Engel sperrt. Da nur "Geistwesen" dorthin kommen, sind Menschen aus Fleisch und Blut außen vor. Also auch nicht die Hölle... Engel haben hier keine Kraft und Macht und können nicht fliehen.

Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abschäulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod. (Offenbarung 21:8) 

Die Hölle ist der ewige Tod.

U.A. in Lk. 12,5, wo die hinkommen, welche unserem ewigen Schöpfer immernoch missfallen (Offb.21,8).

Nichts, die Hölle ist nur eine Fehlinterpretation, die leider nie korregiert wurde.

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