Was berechtigt zur Abstandzahlung?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Abstandszahlungen sind üblich für vom Vormieter - zu dessen eigenen Kosten - beschaffte und in der freigezogenen Wohnung belassene Ausstattung. Da es hier um eine Vereinbarung eigentlich zwischen ziehendem und zuziehendem Mieter geht, stellt sich die Frage einer Zustimmung des Vermieters nur dahingehend, den Vermieter in Kenntnis zu versetzen, daß diese Einrichtung bei Übergab/Übernahme der Wohnung eben so bestand. Haftungsseitig geht den Vermieter degkleichen nicht an. Er kann und sollte ledglich seine Zustimmung verweigern (bzw. zum Entfernen und Wiederherstellen des ursprünglichen Zustands den ziehenden Mieter noch bewegen), wenn aus der belassenen Einrichtung Gefahren oder andere Kostenrisiken entstehen. Das heißt: der Nachmieter entscheidet sich im Rahmnen einer solchen Abstandsvereinbarung eigentlich zur Übernahme jeglichen Haftungsrisikos aus der übernommenen Einrichtung des Vormieters, die ihrem Werte nach nocht nicht abgwohnt wurde. Man geht bei größeren Investitionen zur Wohnwertverbesserung (aus Mietermodernisierungsmaßnahmen) regelmäßig von 8 Jahren zu gestattender Abwohndauer aus. Das heißt: der Mieter genießt für diesen Zeitraum dann auch gesonderten Kündigungsschutz. Es macht also durchaus Sinn, es sich schön zu machen in der Mietwohnung, wenn sie auch nicht Eigentum ist, sondern nur Besitz des Mieters für die Verweildauer. Aber die ist ja selbst in unserem Leben endlich, und: das letzte Hemd hat keine Taschen!

Sie haben etwas Neues erfunden! Was soll das sein, eine gesetzliche Abstandszahlung? Wenn irgendwelche Zahlungen vereinbart werden, dann geschieht dies auf rein freiwilliger Basis und ist Sache zwischen den jeweiligen Vertragspartnern eines solchen Handels! Im Übrigen herrscht völlige Vertragsfreiheit!

Abstandzahlungen, für was auch immer, sind eine völlig freiwillige Sache zwischen ausziehendem und einziehendem Mieter.

Weder hat Ersterer ein Anrecht darauf noch ist Zweiterer dazu verpflichtet.

Wer Dir was anderes erzählt ist schlichtweg ein Lügner und versucht einen auf Dummenfang.

Wenn Einbauten (Küche), Bodenbeläge oder Möbel vom Nachmieter übernommen werden, ist eine angemessene Abstandszahlung gerechtfertigt. Er kann ja nicht verlangen, dass er diese Dinge geschenkt bekommt.

"Er kann ja nicht verlangen, dass er diese Dinge geschenkt bekommt."

Er (der Nochmieter) kann aber auch nicht verlangen das der Nachmieter die Sachen nehmen muß.

0

man, nimm einfach ne andere wohnung, wenn der vormieter geld haben will, ich gäbe es ihm nicht ums verrecken....

man außerdem ist es nur zulässig, in dem sinne, das es nicht verboten ist, es ist keine pflicht oder ein recht, es ist einfach möglich, wenn du nein sagst, hat er einfach pech, aber ich denke, er gewährt dir auch irgendwas dafür, das er geld will, also lass ihn doch einfach machen, was er will und du gibst ihm dafür kein geld

Vergiss das einfach - da versucht jemand dich abzuzocken.

Mach mit dem Vermieter einen stinknormalen Mietvertrag und lass den Vormieter außen vor, der hat da gar nichts zu sagen

ich kenne das mietrecht eigendlich sehr gut. in welchem gesetz soll das verankert sein?

Was möchtest Du wissen?