Was benutzt man bei Fußbodenheizung als Laminatunterlage?

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2 Antworten

Nimm eine Trittschalldämmung mit einem möglichst geringen Wärmedurchlasswiderstand und einer hohen Druckstabilität. Von einer weichen PE Schaumfolie würde ich persönlich absehen. Diese ist zwar billig, ist aber recht schnell zusammengedrückt ist und hat dann keine Wirkung mehr (besonders an Stellen mit hohem Druck auf dem Boden wie z. Bettpfosten oder Schränken.

Der Wärmedurchlasswiderstand wird dann wichtig wenn das Heizungssystem mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen funktionieren soll. Wenn diese zu gut dämmt, schränkst du die Leistung der FBH ein. Der Heizungsbauer / Planer müsste diesen Wärmedurchlasswiderstand und den des Laminats sehr streng genommen beim hydraulischen Abgleich berücksichtigen. 

Achte beim Verlegen des Trittschalls darauf dass der Estrich richtig sauber ist und keine Dreckkörner oder kleine Pickel im Estrich vorhanden sind. Diese könnten sich durch den Trittschall drücken.

Die Trittschalldämmung decke mit einer PE Folie ab und verklebe eventuelle Stöße sorgfältig – dies ist besonders wichtig wenn der Estrich frisch ist.

Wenn der Estrich noch frisch ist, warte möglichst lange mit dem Anbringen der Randleisten. Hier herrscht Schimmel- Gefahr. Ich war zu voreilig und habe alle Randleisten an den Außenwänden nochmal abgebaut und eingelagert.

Ich persönlich habe eine Polystorolschaum Parkettunterlage mit einem Wärmedurchlasswider-stand 0,063 m² K/W und einer Druckstabilität bis zu 4,5 To/qm verwendet und bin sowohl von der Trittschalldämmung als auch von Funktion der Heizungsanlage zufrieden. Falls Interesse an den Hersteller und Typ besteht, bitte per PN nachfragen.

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