Was benötigt man, um ein Vereinskonto zu eröffnen?

6 Antworten

Was Du brauchst: Zunächst einmal einen Verein. Das ist nicht ganz so einfach. Kennst Du die Seite:

http://www.vereinsknowhow.de/

Da steht alles sehr gut über die Gründung drin. Das Konto bekommst Du, wenn der verein rechtskräftig besteht, mit dem Registerauszug.

Das ist nicht so leicht mit dem Lastschrifteinzug. Dazu musst du absolut solvent sein. D.h. du musst volljährig sein,  brauchst einen Job... Für eine Bank bzw. Sparkasse ist es ein hohes Risiko mit dem Einzug von Lastschriften. 

Wie soll ich es denn sonst machen? Jeder Verein zieht seine Mitgliedsbeiträge per Lastschrift ein.

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@BVB565

per Überweisung, für die Bank ist es halt ein sehr großes Risiko. Das ist eine Kreditgewährung die die da machen und das muss genau geprüft werden. 

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wirst erst mal eine satzung nach vorschriften, dann einen müssen die gründungsmitglieder(alle >18j.) zum notar, dann vereinsregister erst dann kannst zur bank gehen?

alles ganzu einfach?


Eine Satzung habe ich mir mit Hilfe eines Generators erstellt und diese dann schön abgetippt. Was würde mich denn der ganze Spaß kosten, wenn ich zum Notar muss und den Verein im Register eintragen lassen muss? Welche Kosten kommen auf mich zu?

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@BVB565

das weis ich nicht aber du must zuerst mal auf das finazamt damit die gemeinnüzigkeit anderkannt wird.

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Ich will einen normalen Fanclub errichten. Damit möchte ich die Möglichkeit bekommen, an Karten für den Signal-Iduna-Park zu kommen. Als Fanclub hat man eher Chancen, an Tickets für Heimspiele zu kommen.

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Kündigung des Kontos durch die Sparkasse?

Hallo...

unsere Mutter ist vor 3 Jahren verstorben. Mein Bruder und ich sind in die Vertragsverhältnisse der bestehenden Konten unserer Mutter bei der Sparkasse eingetreten mit Erben-Legitimationen. Da wir u.a. auch noch eine Immobilie verkaufen müssen, haben wir das Giro-Konto unserer Mutter als Nachlasskonto weiter genutzt und bisher die notwendigen Überweisungen darüber veranlasst.

AGB der Sparkasse:

Die Voraussetzungen der Kündigung eines Girokontos durch die Bank richten sich nach § 675 h BGB sowie den AGB´s der jeweiligen Bank. Die Bank kann ein Girokonto nur kündigen, wenn das Konto auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde und ein Kündigungsrecht vertraglich vorgesehen wurde. Letzteres ist wohl laut AGB gegeben. (siehe Bild im Anhang)

Ein Sonderkündigungsrecht nach dem Tod des Kontoinhabers ist gesetzlich nicht vorgesehen. Auch ein gesetzlich geregelter Anspruch der Bank auf Auseinandersetzung/Auflösung des Kontos gegenüber der Erbengemeinschaft existiert nicht.

Jetzt nach 3 Jahren fordert und die Sparkasse, dass das Konto geschlossen werden muss. "Ein Girokonto einer Toten kann man nach 3 Jahren nicht mehr weiterführen...3 Jahre sind mehr als genug, damit die Nachlass-Angelegenheiten bis dahin geregelt sein sollten. Das Konto muss geschlossen werden...wir könnten dann ja ein neues Konto für die Erb-Angelegenheiten eröffnen...."

Problem: Das neue Konto wäre dann aber kein Nachlasskonto mehr, nachdem die Erbgesetze ihre Anwendung finden und durchgesetzt werden können.

Schlussendlich die Frage:

Darf die Sparkasse das von uns verlangen (verlangen kann man ja viel...!) und darf oder kann sie das Konto kündigen...!!!

Vielen Dank für hilfreiche Antworten!!!

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