Was bekommt man im Koma mit?

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4 Antworten

Die Meinungen hierzu sind ganz unterschiedlich, bewiesen ist soweit ich weiß aber noch nicht viel.

Es gibt Fälle, in denen Menschen, die jahrelang im Koma lagen und wieder zu sich kamen, im Nachhinein angegeben haben, dass sie mitbekommen haben wollen, wer sie besucht hat und was zum Teil in ihrem Zimmer passiert ist.
Es gibt auch immer wieder Situationen von Menschen, die im Koma liegen, die scheinen solange durchzuhalten, bis auch der letzte Angehörige da war, um sich zu verabschieden.

Im Endeffekt ist es auf jeden Fall relevant, was der Grund für das Koma ist und welche Art Koma (Koma, Wachkoma, Locked-In-Syndrom) und vorallem welche Hirnareale betroffen sind. Ist z.B. nur noch das Stammhirn intakt (zuständig für unwillkürliche Funktionen wie Atmung), ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen noch etwas mitbekommen, gleich 0 - aber auch da gilt: In der Medizin ist nichts unmöglich...

Ich für meinen Teil bin festdavon überzeugt, dass solche Menschen (wie in dem Fall deine Oma) die Anwesenheit ihrer Liebsten spüren - das ist aber abgesehen von der wissenschaftlichen Komponente auch immer eine persönliche Einstellung...

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Das ist höchst unterschiedlich: Abgesehen von den "wüsten Träumen" habe ICH MEHRFACH MITBEKOMMEN, WIE SICH Ärzte und Pflegepersonal über den Sättigungsgrad an Sauerstoff in meinem Blut unterhalten haben.  Die Versuche meine  verschleimte Lunge durch einen elektrischen Vibrator auf meinem Rücken frei zu bekommen, registrierte ich ebenso, wie die häufigen Blutentnahmen per Fingerpiekser.

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Ich hab sehr viele Menschen im Koma gesehen. Meine Meinung nach ist jede Koma verschieden. Manche Hören dich und können denken, und Zeichen geben, welche sind aber wie in einem schlaff die nichts hören. 

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Es ist GUT möglich, dass sie deinen Besuch "mitbekommen" hat: Nach meiner EIGENEN Koma-Erfahrung: Einzelne kurze Beratungen des medizinischen Personals habe ich gehört, kleine "Eingriffe" wie die Blutabnahme vom Finger (Pieks) sowie ein "Rüttelgerät" auf dem Rücken, damit ich meine Raucherlunge mal "freihusten" konnte, habe ich ebenso mitbekommen, wie gelegentliche Besuche von Verwandten. Alles das verband sich zu einem irrsinnigen Traum, mit dem ich ein ganzes Buch füllen könnte.

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