was bekomme ich an Gegenleistung für Beitragsservice ARD/ZDF (früher GEZ) oder handelt es sich bei dem Beitrag um eine Spende?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dabei handelt es sich keinesfalls um eine Spende, sondern um einen Beitrag, den jeder Haushalt zu zahlen hat. Ob Du nun einen Fernseher hast oder nicht, spielt keine Rolle.

Ja, und wie war das nun mit der Gegenleistung? (was meine Frage war) Immerhin leben wir in keiner Bananenrepublik sondern in einer Demokratie!

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@bachforelle49

Auch in einer Demokratiie kannst Du nicht alles allein bestimmen, was Du willst und was nicht. Du musst auch Steuern zahlen, auch wenn Du das nicht möchtest. Du zahlst Krankenkassenbeiträge, wovon Du wahrscheinlich nur wenig hast, zumindest bei den meisten vor allem, wenn sie jung sind.

Wenn Du den Beitrag ARD/ZDF zahlst, bist Du berechtigt, diese Programme anzusehen. Das ist doch eine super Gegenleistung.

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@Allexandra0809

Mahlzeit.. Und wieso muß dann linkerweise der Beitragsservice an die persönlichen Daten durch Abfrage beim Einwohnermeldeamt

kommen, was ja perse schon anrüchig genug ist (siehe Datensicherung, Sicherung der persönlichen Daten an Dritte, etc..),

und dieselbigen auch noch übermittelt bekommt, was der Datensicherung Hohn spricht..? Nee, da stimmt was nicht..

Außerdem zahl ich schon für Kabelanschluß

hab keine Lust mehr, mir jeden Mist reinziehen zu müssen -:(

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@bachforelle49

Du kannst beim Einwohnermeldeamt Einspruch einlegen, dass Deine Daten weitergegeben werden. Dann erfährt auch der Beitragsservice nichts davon. Hättest bei der Anmeldung darauf achten müssen

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@Allexandra0809

jetzt fehlt nur noch, daß diejenigen, die die Bürger auf diese Klausel aufmerksam machen müßten (aber nicht tun..), Provision für jede Weiterleitung kriegen, und alle Merkmale einer Bananenrepublik sind erfüllt... Warum zum Beispiel fügt man dem Anmeldeformular nicht

einen Durchschlag speziell für den Beitragsservice bei? Dann würde man gleich 3 Fliegen mit einer Klappe schlagen: 1. man spart Papier (siehe Extraanmeldung) 2. man schafft Gerechtigkeit.. und 3. man nimmt damit den Nimbus des Verfassungswidrigen, etcc..

" DER FISCH STINKT VOM KOPFE HER "

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@basai46

Bei uns im Bürgerbüro wird man gefragt, ob die Adresse weitergegeben darf oder nicht. Wenn das bei Dir nicht so war, kann keiner außer den Angestellten was dafür.

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@Allexandra0809

Du kannst beim Einwohnermeldeamt Einspruch einlegen, dass Deine Daten weitergegeben werden. Dann erfährt auch der Beitragsservice nichts davon

Das ist falsch. Man kann seine Daten sperren lassen, diese Sperre gilt aber weder für den Beitragsservice noch für Behörden.

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Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag dafür geschuldet, dass man in der eigenen Wohnung Rundfunk (=Rundfunk und Fernsehen) empfangen kann. Und zwar nicht nur alle öffentlich-rechtlichen, sondern auch alle privaten Programme. Das ist die Gegenleistung. Der Rundfunkbeitrag beruht auf einer gesetzlichen Grundlage, dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, den alle Länder untereinander abgeschlossen haben und der dann von allen Landesparlamenten als ordentliches Gesetz beschlossen wurde. Die bisherigen Entscheidungen der Verfassungsgerichte von Bayern und Rheinland-Pfalz haben den Rundfunkbeitrag für verfassungsgemäß erklärt. Insofern liegt gerade eine legale und demokratisch zustande gekommene Rechtsgrundlage für die Zahlungspflicht vor. Mit dem Rundfunkbeitrag wird vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert, davon gehen aber auch 1,9 % an die Landesmedienanstalten, damit sie ihrer Aufsichtspflicht über den privaten Rundfunk nachkommen können. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist durch die langjährige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zwingend erforderlich, damit einerseits eine unabhängige, von Werbung unabhängige Berichterstattung ermöglicht wird und andererseits überhaupt privater Rundfunk zulässig ist. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss über den Rundfunkbeitrag finanziert werden, weil er kaum Werbung machen darf. Diese ist bei ARD und ZDF gesetzlich auf 20 Minuten pro Werktag vor 20 Uhr in den beiden Hauptprogrammen beschränkt, alle anderen öffentlich-rechtlichen Programme wie z.B. Arte, 3Sat, ARD-Alpha und alle Dritten Programme sind bereits werbefrei. Damit soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei der Werbung keine zu große Konkurrenz für die Privaten sein, die sich bis zu 20% über die ganze Sendezeit aus Werbung finanzieren; andererseits kann durch die Werbeeinnahmen der Rundfunkbeitrag um etwa 1,25 € niedriger ausfallen. Das Bundesverfassungsgericht hat ausdrücklich diese sog. Mischfinanzierung für zulässig angesehen. Der Rundfunkbeitrag wurde zum 1.4.2015 um 0,48 € auf 17,50 € gesenkt, weil die Einnahmen durch den neuen Rundfunkbeitrag höher als erwartet ausfielen.

zum einen gibt es einen Rundfunkstaatsvertrag. Die Rundfunkgebühren sind also gesetzlich geregelt. So, wie Steuern auch. Welche Gegenleistung bekommst Du dafür, daß Du für jedes Produkt Mehrwertsteuer zahlst?

Die Leistung von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und deren weiteren Sender ist:

- qualitativ hochwertige Berichterstattung (Tagesschau vs. Pro7-Nachrichten auf Bildzeitungsniveau)

- gute Sendungen im politischen Bereich

- hochwertige Reportagen

- weniger Werbung

Sendungen wie Frontal21, aspekte, Politbarometer, WiSo, Monitor, Marktcheck, HeuteShow etc. gibt's nicht auf den Privatsendern.

Klar, für einfache Gemüter reicht "Bauer sucht Frau" und "Frauentausch" aus - die öffentlich-Rechtlichen Sender haben aber auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Und auch wenn Du keinen Fernseher hast: ein Radio hast Du ja sicher und einen Computer bzw. internetfähiges Handy ganz offensichtlich ja ebenfalls.

und was ist, wenn ich das alles nicht will? Wer will denn das alles,

was du da an hochwertig und gut bezeichnest, überhaupt sehen, wenn er Kabelfernsehen hat. Bei Servus laufen Dokumentarfilme

und bei Kabel Krimis, wen interessiert da ARD und ZDF? Ob ich Bauer sucht Frau gucken muß, bleibt doch mir überlassen?!

Es soll ja Menschen geben, die wollen nicht bezahlen und verzichten dann dankend auf den Service vom Beitragsservice..!? Das nennt man Demokratie und andersrum Diktatur..

So, wie du schreibst, arbeitest du beim Beitragsservice WDR, sonst

kann ich mir das Plädoyer für den Halunkenverein nicht erklären

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@basai46

weit gefehlt....

ich "möchte" auch keine Lohnsteuer zahlen, weil ich da keinen Sinn drin sehe, dafür zu zahlen, dass ich Geld verdient habe. Das ist doch dann auch Diktatur.

Ich "möchte" auch nicht, daß von meinen Steuergeldern Atom- und Braunkohlekraftwerke subventioniert werden.

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@meini77

Lohnsteuer, die je nach Klasse individuell abgeführt wird, hat im übertragenen Sinne schon Kaiser Augustus erhoben.. (Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist..) und kommt der Allgemeinheit in Form von Steuergeld zugute..! Was hat denn jetzt bitte Beitragsservice mit Lohnsteuer zu tun? Nochmal: Beitragsservice wird in weit ausufernden Beträgen einzig und allein für diese Protagonisten bezahlt, die sich mit Small Talk und anderen Langweilern für unentbehrlich halten und sich ihre Seriösität gut bis sehr gut bezahlen lassen!

Ich seh`da keine Gemeinsamkeiten, die einen Vergleich mit Lohnsteuer rechtfertigen! Hilf mir bitte mal weiter, ohne immer abzugleiten in komischen Vergleichen..

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