Was beinhaltet die Prozeskostenhilfe? wer bekommt sie? bereits bezahlte honorare an den anwalt?

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Über die Prozesskostenhilfe (PKH) (früher als „Armenrecht“ bezeichnet) kann gem. §§ 114 ff. ZPO einkommensschwachen Personen eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Gerichtsverfahren gewährt werden. Prozesskostenhilfe kommt in Verfahren vor den Zivil-, Verwaltungs-, Arbeits- und Sozialgerichten in Betracht, wenn eine Verfahrenspartei nicht in der Lage ist, die Anwalts- und Gerichtskosten für den Prozess aufzubringen. Die Prozesskostenhilfe trägt der Staat. Sie ist eine spezialgesetzlich geregelte Einrichtung der Sozialhilfe im Bereich der Rechtspflege und dient der Umsetzung der Rechtsschutzgleichheit. In bestimmten Verfahren nach dem FamFG wird die Prozesskostenhilfe als Verfahrenskostenhilfe (VKH) bezeichnet. Ich bin aber der Meinung, dass bereits verauslagte Prozesskosten nicht erstattet werden, da ja Kapital vorhanden war. Ob es nur geliehen war, ist in diesem Fall unerheblich. Meiner Meinung nach, hat der Anwalt falsch reagiert, er hätte erst den Antrag auf Prozesskostenhilfe stellen sollen, oder das hättest du auch bei deinem zuständigen Gericht machen können.

Danke und Gruß aus Südamerika.

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MEIN Anwalt belügt mich?!

Guten Tag liebe Community!

Folgender Vorfall. Ich sollte Schmerzensgeld bekommen, weil ein Typ mir einen Zahn rausgeschlagen hat. Der Täter wurde verurteilt und somit ging es nur noch um die höhe des Schmerzensgeldes. Kurz zusammen gefasst, mein Anwalt hat die Sache komplett verkackt, es ist nichtmal zum Gericht gekommen, die Prozesskostenhilfe wurde 3 mal abgelehnt. Ich habe nur einen Teil des Schmerzensgeldes bekommen. Ich bin mehr als unzufrieden mit dem Anwalt, alles halb so wild, wenn ich das Geld behalten könnte.. Jedoch gibts 2 Probleme dabei.

  1. Mein Anwalt sollte am Ende meiner Zahnbehandlung, also nach 1,5 Jahren, einen abschließenden Brief an die Gegenpartei schicken. Was er aber nicht gemacht hat. Mir hat er aber immer gesagt er hätte das getan, und als ich ihn nach einer Kopie fragte, was ja üblich ist, sagte er immer ich bekomme die in einer Woche. Fazit ich habe es seit EINEM Jahr angesprochen und nichts bekommen. Als ich ihn höfflich das letzte mal drauf ansprach, schrieh er mich an und meinte, wenn ich ihn "weiterhin unter Druck setze" kündigt er das Verhältnis. Fazit: Alle 3 Anträge & Beschwerden wurden abgelehnt, weil das vorgehen als "mutwillig" bezeichnet wurde, da der Anwalt der Gegenpartei schrieb, er hätte keinen Abschließenden Brief bekommen, wie vereinbart und das Ich sofort klagen wollte. Sprich mein Anwalt hat mich einfach eiskalt angelogen...

  2. Die gegenpartei hat unter anderem eine "Teilsumme" überwiesen, diese ist seit 12.06 auf dem Konto meines Anwalts, ich habe es immernoch nicht bekommen. Er selbst hat mich nicht drauf angesprochen, ich habe es herausgefunden, da der Anwalt der Gegenpartei die Überweisung in seiner Argumentation ewähnt hatte. Mein Anwalt meinte er wüsste nichts davon. Und hat dann auch nichts von gesagt. ich wusste garnicht dass mir dann das geld sofort zusteht, hab ihn auch öfters drauf angesprochen er meinte er klärt das, jedoch meinte ich zu ihm dass er doch garnicht meine Kontodaten hat. Letztens hab ich ihm sie nochmal schriftlich eingereicht, jedoch bis heute kein Geld...

Was für einen rat hättet ihr? Wie sollte ich verfahren.?? Mein problem ist, das von dem Geld, er sein Honorar abzieht, und ich dann mit garnichts da stehe... Das ist doch nicht oke, dass er mich einfach anlügt und klagt um mehr Kohle zu verdienen, oder ?

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Welche Kosten beinhaltet Verfahrenskostenhilfe?

Moin!

Mir wurde Verfahrenskostenhilfe für die 1. Instanz ohne monatl. Ratenzahlung für das anstehende Scheidungsverfahren bewilligt. Ich arbeite Vollzeit, aber verdiene leider halt nicht so viel, mein Noch-Ehemann hat keinen Anwalt genommen, weil es einvernehmlich läuft.

Ich höre nun unterschiedliche Aussagen über den Umfang der Kosten. Person A sagt, - und so hatte ich es auch gedacht, bzw. erhofft -, dass damit die Gerichtskosten und meine Kosten für den Anwalt gedeckt sind, sprich: die Rechnung vom Anwalt für Ausfüllen der Unterlagen, Einreichen der Scheidung, Ausfüllung und Beratung der Formulare geht nicht an mich, sondern wird auch von der Staatskasse übernommen.

Person B sagt, es werden die Kosten für das Gerichtsverfahren übernommen, meinen Anwalt muss ich selbst zahlen.

Person C sagt, Gerichtskosten werden übernommen, Anwalt und evtl. gegnerischen Anwalt (fällt hier ja weg) müsste ich nur zahlen, wenn ich den Prozess verlieren würde. Da ich ja um nichts klage und es einvernehmlich ist, fällt diese Aussage schonmal weg.

Im Internet stehen zu 99% übereinkommende Info's mit der Aussage von Person A, in Foren liest man aber häufig, dass die Anwälte teilweise Rechnungen geschrieben haben, da ging es aber meistens auch um Unterhalt. Darauf habe ich verzichtet, will von dem gar nichts mehr haben :-)

Was ist denn nun richtig?

Danke!

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