Was bedeutet wirklich mindestens haltbar?

9 Antworten

laut wiki Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein vorgeschriebenes Kennzeichnungselement, das laut harmonisiertem EU-Recht[1][2] bzw. schweizerischem Recht[3] auf Fertigpackungen anzugeben ist. Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um einMindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfalldatum handelt,[1] ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar.

Wenn die Sachen ordnunsgemäß gelagert waren, dann sind sie auch nach Ablauf des MHD in der Regel genießbar - bei manchen Lebensmitteln verändert sich auch nach Wochen nicht einmal der Geschmack. Joghurt, bei dem die Kühlkette nicht unterbrochen worden ist, kann auch noch 4 Wochen nach Ablauf MHD haltbar sein. Vollkonserven können selbst Jahre nach Ablauf MHD noch genießbar sein.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht identisch mit dem Verfallsdatum. Ein MHD muss auf allen Lebensmitteln aufgedruckt sein, ein Verfalldatum m.W. nur auf Fleich und Fisch. Lebensmittel können nach Ablauf des MHD noch verzehrt werden, wenn sie offensichtlich unverdorben sind (Geruchsprobe), nach Ablauf des Verfalldatums sollten Lebensmittel allerdings nicht mehr verzehrt werden.

na ich denke bei Fleisch und Fisch etc. würde ich das auch gleich entsorgen. Ich bin da ziemlich empfindlich und habe auch einen empfindlichen Magen auf solche komisch riechenden Sachen. Die kommen bei mir direkt in die Tonne. Nach dem Urlaub kann das dann schon mal passieren, das was abgelaufen ist.

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