Was bedeutet Westintegration und die Wiederbewaffnung?

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2 Antworten

Hei, toiniam, der Begriff Integration ist ja heute wegen der Ausländer in aller Munde. Es ging damals Datum, ob sich die Bundesrepublik Deutschland den Westmächten anschließt, USA, Groß-Britannien, Frankreich u.s.w., ob es neutral werden sollte oder sich der Sowjetunion zuwendete (wie die DDR. "Wir wählen die Freiheit," rief damals Bundeskanzler Konrad Adenauer im Bundestag.

Deutschland hatte ja 1945 total kapituliert und durfte keine Armee haben (in der ersten Zeit sogar nicht einmal Sportgewehre), Als der "kalte Krieg" immer heißer zu werden drohten, drängten "unsere amerikanischen Freunde" die West-Deutschen, wieder eine Armee aufzustellen. Die Westmächte wollten die Verteidigung (West)Europas nicht mehr allein übernehmen. 1955 wurde daraufhin die Bundeswehr gegründet. Das war die Wiederbewaffnung. o.k.? Grüße!

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Kommentar von zehnvorzwei
26.10.2016, 10:08

Sternchens Dank!

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Nach dem 2. WK gab es das Angebot v0on Stalin, gegen Neutralität die Wiedervereinigung zu bekommen.

Die Regierung unter Adenauer wählte aber die Westintegration (Beitritt zur Montanunion, die später zur EWG/EU wurde, Beitritt zur NATO und damit auch die Gründung der Bundeswehr/Wiederbewaffnung).

Im Nachhinein können wir sehen, dass sich die Bundesrepublik unter diesen Bedingungen hervorragend entwickelt hat.

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