Was bedeutet, wenn die Sonne bezüglich der Erde eine Zenitstellung hat?

3 Antworten

Ich wohne in Mexiko Stadt un habe gerade mit einem Besenstiel, der oben an einem Querbalken an einem Faden hängt und unten wieder durch einem Faden von einem Kegel, deren Spitze fast auf den Boden ruht, einen senkrechten Stab gefertigt, der einen Schatten in Form eines Kreises auf meine Terrasse werfen soll, wenn demnächst die Sonne über der Stadt Mexiko im Zenit steht. Da ich bisher keine mathematische Formel für den gegebenen Moment (Tag und Uhrzeit) gefunden habe, messe ich täglich die Länge des Schattens auf den Boden, der übrigens um 12:48 Uhr am kürzesten ist. Das ist um 12:00 Uhr nach dem Höchststand der Sonne, nicht nach der "offiziellen Zeit". Indem ich an diesem Experiment bastelte, erzählte ich meiner Mutter, was ich von der Deutschen Schule Alexander von Humboldt erinnerte. Sie aber protestierte ständig. "Wieso sagst du, daß jetzt am 22. März in Deutschland der Tag genau so lang ist, wie die Nacht? Deutschland liegt doch im Norden!" "Mutti", sagte ich, "weltweit ist der Tag genauso lang wie die Nacht, am 21. (oder 22.) März! Wann wäre denn sonst der Übergang von der längsten Winternacht zum längsten Sommertag?" Ich erklärte dann weiter, daß, obwohl die Sonne im Sommer auf dem Nordpol nie untergeht (Mitternachtssonne), das Eis deshalb nicht wegschmilzt! Wäre die Erdachse nicht leicht geneigt (23 1/2°) würden die Sonnenstrahlen waagerecht auf meinem Körper fallen, und auf den Nordpol! So schmilzt das Eis nicht! Abgesehen von der Bewegung um die Sonne im Laufe des Jahres, würde ich mich in 24 Stunden um meine Achse drehen. Dabei würde ich mich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit auf einem Kreis (R=3600 km) rund um die Erdachse rasen, wäre ich auf dem Äquator. Weil die Erdachse leicht geneigt ist (23 1/2°) Steht die Sonne zweimal im Jahr auf jedem geographischem Punkt, der sich zwischen den beiden Wendekreisen befindet am Zenit. Da der 21. März schon vorbei ist, und Mexiko Stadt sich "unter" dem nördlichen Wendekreis befindet, muß vor dem 21. Juni der erwartete Tag eintreten. Im Moment wird um 12:48 Uhr, offizieller Zeit (12:00 Uhr "natürlicher" Zeit) der Schatten Tag für Tag immer kürzer. Ich mache Grafiken auf einem Millimeter-Blatt um mir den Tag rechtzeitig auszurechnen. Ich sage Euch bescheid, wenn hier die Sonne endlich demnächst im Zenit steht!

Jup hat mit dem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen zu tun. Wenn die Sonne im Zenit steht, stehten die Sonnenstrahlen im 90° Winkel auf der Erde. Hast also keinen Schatten. ;) Ist Eigentlich nur genau oder ganz nah am Äquator der Fall.

@kaesspaetzle:

Ist Eigentlich nur genau oder ganz nah am Äquator der Fall

Das stimmt so nicht, denn die Sonne steht je nach Jahreszeit zwischen 23°44' N und 23°44' S im Zenith.

Das ist immerhin ein Bereich von mehr als 47°!

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Es sieht doch so aus, daß die Sonne einen Bogen macht: geht auf, steigt immer höher und wandert dann langsam wieder runter.

Der Zenith ist nichts Anderes als der höchste Stand der Sonne (also mittags).

hallo gri1su, leider muß ich dir widersprechen. Wenn die Sonne im Zenit steht treffen die Sonnenstrahlen in einem Winkel von 90° auf die Erde, d.h. wie kaesspaetzle schon richtig sagt das es in unseren Breitengraden nicht vorkommt sondern nur am Äquator

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@Lola60

hab auch grad festgestellt, daß meine Antwort Müll ist. Fälschlicherweise wird es immer so ausgelegt, wie ich es beschrieben habe. Die Antwort von kaesspaetzle ist vollkommen richtig, und meine vollkommen daneben. Also, löschen bitte.

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@gri1su

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung :-))

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@Lola60

Dass das nur am Äquator vorkommt, ist aber genauso falsch, liebe Lola. Bekanntlich ist die Erde zur Sonne im Laufe eines Jahres unterschiedlich geneigt, deshalb auch die Jahreszeiten ;-) Richtig ist, dass die Sonne zwischen dem nördl. und südl. Wendekreis den Zenit erreicht.

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@Lola60

grinsegrins

siehste Lola, nun sind wir zwei Dummerle

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