was bedeutet verkerswert bei zwangsversteigerung?

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6 Antworten

Klaus:

Der Grundstückswert (Verkehrswert) wird vom Vollstreckungsgericht, nötigenfalls nach Anhörung von Sachverständigben, festgesetzt (§ 74 a Zwangsversteigerunsgesetz).

Das 

Vollstreckungsgericht veranlasst i.a.R. ein Immobilien-Wertgutachten.Es dient u.a.  dem Bietinteresenten als

Entscheidungshilfe. Es ist in mehrfacher Hinsicht nur bedingt

tauglich.

Oft verweigert der Schuldner - mit Recht, solange er

Eigentümer ist - eine Innenbesichtigung des Hauses. Der Gutachter

beschränkt sich dann nur auf eine Außenbesichtigung. Zudem vergeht

bis zum Zuschlag oft eine Menge Zeit, in der erhebliche

Wertverschlechterungen eintreten können. Der Bieter muss hierfür

einen Sicherheitsabschlag einkalkulieren.

Verschuldete vernachlässigen oftmals die Pflege, Reparatur und Renovierung, weil
das Geld fehlt und sie sich bereits emotional vom Objekt getrennt
haben. Die Ungewissheit über den tatsächlichen Zustand des Objekts
wirkt sich negativ auf das Bietinteresse und vor allem die Höhe der
Gebote aus.

Die Werte des Gutachters sind dann oftmals überholt. Der
Erwerber erwirbt buchstäblich „die Katze im Sack“.

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Anhaltspunkt für Interessenten ist oft richtig. Richtiger wWert ist allerdings dann der Wert, den der Markt hergibt. ZB im München ist VKWert 1 Mio eu und es werden 1,3 Mio gesteigert. In Hof ist er 500 T und geboten werden 200 T EUR

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Der vom Gutachter (nach festen Regeln) festgestellte Wert des Objektes.

Dieser Wert muss bei einer Versteigerung nicht unbedingt erreicht werden, kann aber auch weit überschritten werden.


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§ 74a ZVG

.....

(5) Der Grundstückswert (Verkehrswert) wird vom
Vollstreckungsgericht, nötigenfalls nach Anhörung von Sachverständigen,
festgesetzt. Der Wert der beweglichen Gegenstände, auf die sich die
Versteigerung erstreckt, ist unter Würdigung aller Verhältnisse frei zu
schätzen. Der Beschluß über die Festsetzung des Grundstückswertes ist
mit der sofortigen Beschwerde anfechtbar. Der Zuschlag oder die
Versagung des Zuschlags können mit der Begründung, daß der
Grundstückswert unrichtig festgesetzt sei, nicht angefochten werden.

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Diesen Betrag hätten die Gläubiger meist gerne, weil entsprechende Belastungen dagegenstehen.

Oft geht die Hütte aber weit günstiger über den Tisch.

Das Baugesetz sagt:


Der Verkehrswert (Marktwert) ist der Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen und den tatsächlichen Gegebenheiten sowie Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und Lage des Grundstücks (oder des Bewertungsobjektes) ohne Berücksichtigung
von persönlichen oder ungewöhlichen Verhältnissen, zu einem bestimmten Stichtag (Wertermittlungsstichtag / Qualitätsstichtag) zu erzielen wäre.


Was würde ein unbeeinflusster Marktteilnehmer für die Immobilie oder das Grundstück bezahlen? Dieser Preis stellt den Verkehrswert (Marktwert) dar.




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Der aktuelle Wert des Objekts

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