was bedeutet übersteigendes ek durch die muk

2 Antworten

Dein Kind / Kinder,haben so viel Einkommen ( ohne Kindergeld ) das es / sie,ihren Bedarf aus eigenem Einkommen decken können !!! Deshalb wird das Kindergeld ganz oder teilweise auf deinen Bedarf angerechnet,das ist vom Gesetz so vorgesehen und die einzige Ausnahme an Anrechnung vom Einkommen der Kinder,die auf den Bedarf der Eltern angerechnet werden darf.

Aber doch nicht nach den gesetz von 2008 oder lieg ich da falsch

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@kleinanne89

Das Gesetz besagt doch nur,dass das Kindergeld nicht mehr auf den Bedarf der Eltern angerechnet werden darf,wenn die Eltern es beziehen !!! Es darf auch dann,nur auf den Bedarf des Kindes angerechnet werden,für dass das Kindergeld bezogen wird.Das Kindergeld ist aber dazu da,um den Unterhalt des Kindes mit absichern zu können.Da das den Kindern auch ohne dem Kindergeld möglich ist,darf es bei dir auf deinen Bedarf angerechnet werden.

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Und meine kinder sind doch mir nich unterhaltsverpflichtet?

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@kleinanne89

Natürlich sind Kinder auch den Eltern gegenüber zum Unterhalt verpflichtet,nicht nur Eltern ihren Kindern,wenn ein gewisser Selbstbehalt überschritten wird,wenn die Eltern Hilfebedürftig sind !!! Da es sich beim Kindergeld um eine Staatliche Leistung handelt und deine Kinder ihren Lebensunterhalt ohne das Kindergeld sichern können,darf es auf deinen Bedarf angerechnet werden.

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@isomatte

Alles sehr kompliziert. ....in dem Urteil steht das kinder nicht ihren eltern Unterhaltsverpflichtet sind...weis echt nich was da nun stimmt. ..nagut ich werd bei der arge mal einen überprüfungsantrag stellen...trotzdem danke für eure schnellen antworten

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@kleinanne89

Ich kenne das Urteil ja nicht,welches du hier meinst !!! Im Prinzip hast du ja auch recht,zumindest trifft das zu,wenn ALG - 2 bezogen wird.Sobald aber das Sozialamt ins Spiel kommt,besteht in gerader Linie der Verwandschaft,Unterhaltspflicht,wenn ein bestimmter Selbstbehalt überschritten wird.Der liegt ab 2013 bei min. 1600 € Nettoeinkommen,andere notwendige Ausgaben,wie Raten für einen Haus Kredit usw.sind zusätzlich absetzbar.Im ALG - 2 ist es halt so,das Kinder,die im Haushalt der Eltern leben,mit ihrem Einkommen den Eltern gegenüber,nicht zum Unterhalt verpflichtet sind.Das Einkommen der Kinder,darf nur auf den Bedarf des jeweiligen Kindes angerechnet werden.Die einzige Ausnahme ist halt das Kindergeld !!! Wenn das Kind Einkommen erzielt und hat nach dem Abzug der Freibeträge,die dem Kind auf dessen Bruttoeinkommen zustehen und dann vom Nettoeinkommen abgezogen werden,ohne dem Kindergeld,so viel anrechenbares Einkommen,das es über seinem eigenen Bedarf liegt,fällt es aus der Berechnung der BG - heraus.Das übersteigende Einkommen,darf nicht auf den Bedarf der Eltern angerechnet werden,aber halt das Kindergeld,welches für den Bedarf des Kindes nicht mehr benötigt wird.Ich gebe dir mal ein Beispiel : Du würdest mit deinem Kind alleine in einer Wohnung leben,das Kind ist unter 25 Jahre alt,macht eine Ausbildung und bekommt Ausbildungsvergütung,600 € Brutto / 500 € Netto,dazu noch 300 € Unterhalt vom Vater + 184 € Kindergeld.Das würden zusammen 984 € Einkommen sein.Auf diese 600 € Bruttoeinkommen,hat das Kind Freibeträge,insgesamt 200 €,diese werden von den 500 € Nettoeinkommen abgezogen.Somit bleibt ein anrechenbares Einkommen von 300 € vom Nettoeinkommen übrig,dazu kämen die 300 € Unterhalt vom Vater,macht zusammen ein anrechenbares Einkommen von 600 €.Der Regelsatz vom Kind,beträgt 306 € im Monat,dazu kommen angenommen 250 € Anteil an den Unterkunft und Heizkosten ( da euch jeden 50 % der angemessenen Kosten der Unterkunft und Heizung zustehen würden ) macht also insgesamt einen Bedarf von 306€ Regelsatz + 250 € Anteil der Unterkunft und Heizung,gesamt also 556 € im Monat.Da das Kind aber nach dem Abzug der Freibeträge immer noch 600 € anrechenbares Einkommen hat und der Bedarf des Kindes aber nur bei 556 € liegt,hat das Kind schon seinen Bedarf aus eigenem Einkommen decken können.Somit wird das Kindergeld,welches ja eigentlich den Eltern zusteht um den Unterhalt des Kindes mit abdecken zu können,nicht mehr benötigt und deshalb darf es auf deinen Bedarf angerechnet werden,dadurch verringert sich die dir zustehende Leistung vom Jobcenter.Die übersteigenden 44 €,aus dem anrechenbarem Einkommen des Kindes,darf nicht auf den Bedarf der Eltern angerechnet werden.

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@isomatte

Natürlich sind Kinder auch den Eltern gegenüber zum Unterhalt verpflichtet

Nicht beim ALG2/ im SGB II-Rechtsbereich ;) Da darf das Einkommen des Kindes nur auf seinen eigenen Bedarf angerechnet werden - nicht auf die Bedarfe der anderen BG-Mitglieder. Einzige Ausnahme ist der (hier gegebene) eigenbedarfsüberschreitende Kindergeldüberhang. Der Übertrag wird vorgenommen - und gegen den müsste man sich ggf. erstmal im Widerspruchs-/ Klageverfahren bis ganz nach oben hochklagen -> http://hartz.info/index.php?topic=39425.0

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@Larah10

Das habe ich ja auch gar nicht behauptet,liebe Larah 10 !!! Ich habe ja extra geschrieben,das eine Unterhaltspflicht nur bei Sozialhilfe besteht,wenn der Selbstbehalt überschritten wird und das nur das übersteigende Kindergeld,welches zur Deckung des Bedarfs vom Kind nicht benötigt wird,beim ALG - 2 Bedarf der Mutter angerechnet werden darf.Also genau das,was du auch geschrieben hast,nur etwas ausführlicher beschrieben.

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Jaja, der Aküfi des Jobcenters!

EK heisst Einkommen MUK heisst minderjähriges, unverheiratetes Kind

Warum wird das geld meiner kinder bei mir angerechnet? 2 von ihnen erhalten nur kdu da sie zu viel Einkommen haben kg und uvg..nach dem gesetz von 2008 ist das doch nicht rechtens oder?

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@kleinanne89

Doch. Das "übersteigende" Kindergeld wird bei dir angerechnet. So ist die Gesetzgebung, leider...

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@Dea2010

Kindergeld bei SGB II

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Kindergeld zu unrecht angerechnet

Jobcenter rechnen das Kindergeld als Einkommen der Eltern an. Dies ist nicht zulässig, da es allein den Kindern zusteht.07.10.2011 11:42hKindergeld wird oft als Einkommen mit angerechnetHartz IV-Empfänger bekommen häufig das Kindergeld ihres Nachwuchses mit angerechnet, wenn das Kindergeld nicht zur Deckung des Bedarfs des Kindes benötigt wird. Diese Praxis wird nach wie vor von den Jobcentern praktiziert, ist aber eigentlich unzulässig.Kindergeld darf nicht zum Einkommen gerechnet werden Das Kindergeld darf nicht miteinbezogen werden, weil es nur als Einkommen des Kindes berücksichtigt werden darf, denn ein Kind hat weder seinen Geschwistern noch seinen Eltern gegenüber eine Unterhaltspflicht. Kindergeld darf darüber hinaus nicht als Unterhalt angerechnet werden, da der Betrag viel zu gering ist. Die Summe, die vom Kind tatsächlich als Bedarf benötigt wird, darf lediglich als Einkommen des Kindes angerechnet werden, jedoch nicht eines anderen Familienmitglieds. Weshalb rechnen Jobcenter Kindergeld an? Bis 2007 galt die Rechtssprechung, dass das Kindergeld als Einkommen des Elternteils galt, der das Kindergeld bekam. Seit dem 1. Januar 2008 hat sich das Gesetz jedoch geändert. Nach dem „Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts“ wird das Kindergeld nun als Einkommen des Kindes angesehen, dass den Bedarf des Kindes decken soll. Deshalb ist es nicht mehr zulässig, das Kindergeld bei einem anderen Familienmitglied als Einkommen anzurechnen.

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@kleinanne89

Genau so ist es auch !!! Aber das Kindergeld,was für die Deckung des Unterhalts des Kindes,nicht benötigt wird,darf auf den Bedarf der Eltern angerechnet werden .

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