was bedeutet stellungskrieg? bitte kurz erklärt xD

5 Antworten

Eine Stellung ist im militärischen Zusammenhang ein befestigter Geländeabschnitt, der Truppen Schutz bietet und als Grundlage für eine standhafte Verteidigung dienen kann. Die Stellung kann aus natürlicher Deckung (z. B. steile Felsen), angelegten Gräben, Unterständen,Verschanzungen, Bunkern, Festungen, Sperren (z. B. Stacheldrahtverhaue) und Ähnlichem bestehen.

Ein Stellungskrieg ist ein Krieg, in dem sich die Gegner in befestigten Stellungen gegenüberstehen und die Front in einer oft über lange Zeit festgefahrenen Lage an der gleichen oder fast der gleichen Stelle verläuft. Es kommt zu keiner offenen Feldschlacht.

Im Ersten Weltkrieg gab es einen langen Stellungskrieg an der Westfront, weil aufgrund der technischen Entwicklungen damals die Verteidigung in einer verhältnismäßig starken Lage war. Es gab Absichten zum Angriff, aber die unternommenen Versuche führten zu hohen Verlusten für die Angreifer und es wurden kaum Geländegewinne dabei erzielt.

Das Gegenteil zu Stellungskrieg ist Bewegungskrieg. Im Bewegungskrieg kommt es zu häufigen Veränderungen des Frontverlaufs, die Truppen unternehmen Vormärsche und Rückzüge, auch über größere Strecken in verhältnismäßig kurzer Zeit.

Hi, das was SPD und CDU in NRW gerade machen. Gruß Osmond http://www.welt.de/politik/nrw-wahl/article7558315/In-NRW-beginnt-der-Stellungskrieg-um-Mehrheiten.html
Zitat: In NRW beginnt der Stellungskrieg um Mehrheiten

Nach der Landtagswahl in NRW liegen die Sozialdemokraten auf Platz zwei hinter der CDU. Trotzdem sehen Spitzenkandidatin Kraft und Andrea Nahles den "klaren Führungsanspruch" bei der SPD. CDU-Generalsekretär Gröhe plädiert für eine große Koalition. Die SPD solle "Extremisten" von der Regierung fernhalten.

Solange vor dem Computer sitzen und nach dem Begriff suchen, bis Tante wiki oder Onkel googel ihn ausgeworfen hat. Im Krieg, die sich an dem von dir eroberten Fleck einbuddeln und festsetzen, daß der Gegner, der die meist mehr oder weniger nah gegenüber eingebuddelt ist, dich nicht von deinem Platz verdrängen kann. Du ihn aber leider auch nicht. Stellungskriege enden meist mit hohen Verlusten an Menschen, ohne nennenwerte Erfolge bzgl. landgewinn oder so. Oft wird das Ende durch mangelnden Nachschub für eine Partei, durch überraschend erfolgreiche Friedensverhandlungen oder schlicht entnervter Abzug einer Kriegstruppe herbeigeführt.

Stammt aus der Zeit vor der Erfindung der Luftwaffe. Man graebt sich ein (Schuetzengraeben) und schiesst in regelmaessigen Abstaenden mit der Artillerie in die Richtung des Gegners. Das fuehrte zu enormen Verlusten im 1. WK, weil die anstuermenden Gegner erst von den Granaten zerrissen wurden und die Ueberlebenden vom Karabiner und Maschinengewehr Feuer der Graeben getroffen wurde.

Heutzutage wuerde die Luftwaffe einfach die Stellungen zerstoeren bzw. war es bereits im 2. WK komplizierter, da die recht grossen Panzer ohne direkte Treffer nicht so einfach zu stoppen waren...

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