Was bedeutet "refinanzierungsfähige Aktiva" (im Rahmen der EZB-Geldpolitik)?

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2 Antworten

Alle Zentralbanken der Welt funktionieren nach dem selben Zinseszins Schema, wie dies funktioniert siehst du ganz untern:

Der Leitzins ist eine Richtlinie zu welchem Zinssatz echtes Geld, also Zentralbankgeld, den Geschäftsbanken zur Verfügung gestellt wird. Dazu brauchen sie refinanzierungsfähige Aktiva.

Das meiste Geld wird aber sowieso von den Geschäftsbanken herausgegenben und nicht von den Zentralbanken, Zentralbankgeld ist nur die Mindestreserve der Banken, 90 % ist ungedecktes Giralgeld.

Wie unser (Zentral-)Bankensystem funktioniert und wieso nur mehr 10 % echtes Geld im Umlauf ist, (der Rest ist Giralgeld (90%) welches von Geschäftsbanken wie Deutsche Bank, Uni Credit´, usw... herausgegeben wird, dieses virtuelle Geld kann nicht abgehoben werden und auch nicht zu einer anderen Bank transferiert werden!!!)

BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig – mit Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der allgemeinverständlichen Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sein besonderes Interesse gilt einem tieferen Verständnis lebendiger Prozesse und ihrem Verhältnis zur herrschenden Wissenschaft, Ökonomie, Technologie und Moral.

Einfach auf Videos klicken und anschauen, ist ein einfacher und aufschlussreicher Vortrag:

www.berndsenf.de

refinanzierungsfähige Aktiva (= Titel, mit denen sich die Banken bei der Zentralbank Liquidität beschaffen können)

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