Was bedeutet Objektivität?

4 Antworten

Wenn man nicht persönlich betroffen ist, kann man Geschichte besser beurteilen, Situationen schildern etc. Wobei "persönlich betroffen" eben bedeuten kann; durch Religionszugehörigkeit, durch Nationalität, durch persönliches Schicksal (Kriegs-und Vertreigungserlebnisse etc.) Beispiel; wenn ein Deutscher und ein Pole /oder Russe über den letzten Krieg berichten würden, kämen sehr subjektive Schilderungen von geschichtlichen Ereignissen dabei heraus. Ein Bericht eines Asiaten oder Amerikaners würde etwas neutraler ausfallen, - aber ; ganz objektiv ist niemand. Denn in irgendeiner Form ist man immer Teil der Geschichte der Menschheit. Und nie ganz objektiv.

Ich verstehe dass so, dass es darum geht, ob man in der Geschichte versucht, die reinen Fakten zu verwenden (also objektiv zu sein), oder ob jemand von Früher erzählt, wie er es persönlich empfunden hat.

Ohhh danke :)) jetzt hab ichs wenigstens schonmal halbwegs verstanden :D

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Objektivität gib es nicht! In den Geistes- und Sozialwissenschaften ebenso wenig wie in den Naturwissenschaften: bezgl. der letzteren hat Karl Popper schon den Neo-Empiristen bewiesen, dass es keine theoriefreien Basissätze (übersetzen wir es mit "Beobachtungen") gibt.

Es amüsiert mich, dass Leute den Unterschied mit "Fakten" (was soll das sein?) oder der Dichotomie "Historiker" vs. "Zeitzeugen" versuchen zu erklären! Es gibt diesen Gegensatz nicht! Ein Zeitzeuge kann objektiver beschreiben als ein Historiker! Der Maßstab ist eine undefinierte Skale zwischen den beiden Polen.

Nach unserer verbreiteten Logik ist der je mehr objektiv: - der am meisten Beifall findet - dessen Meinung nützlicher ist

Doch google hilft Dir! google zu Nietzsche, Popper, Max Weber, Thomas Kuhn in Kombination mit "Objektivität"! Insbesondere schau nach Max Webers "Wissenschaft als Beruf"

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