Was bedeutet Natrium-Ion in einem guten Trinkwasser?

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Hallo Lilitt, vergiß die Ausage, es sei eingutes Wasser. Natrium oder Natriumionen gehören nicht ins Wasser. Wasser sollte frei von allen Mineralien sein. Diese sind in den meisten Fällen anorganisch, können somit vom körper nicht verarbeitet werden. Lies bitte den Artikel, den ich auf folgender Internetseite gefunden habe: www.gesundheitstrends.de/service/

Nierensteine und Ablagerungen im Körper durch Trinkwasser? Nierensteine und andere Degenerationskrankheiten, hervorgerufen durch Ablagerungen von Mineralien im menschlichen Körper, sind erstens die Folge der gestiegenen Belastung des Trinkwassers mit Mineralien und anderen Stoffen. Zweitens die Folge einer Überlastung der menschlichen Ausscheidungsorgane wegen erhöhter Salzaufnahme durch den Konsum stark gesalzener Speisen und konservierter Lebensmittel. Drittens drohen Nierensteine aufgrund der weiteren Verschlechterung des Trinkwassers durch Ionentauscher zur Wasserenthärtung. Nierensteine und die Verschlackung des menschlichen Körpers sind in Gegenden mit hartem, belastetem Trinkwasser weiter verbreitet als in Gegenden mit weichem, reinem Wasser. Die Erklärung hierfür ist einfach. Weiches, reines Wasser ist ungesättigt und somit in der Lage, sich im Körper zu sättigen, das heißt Stoffe wie z.B. Mineralien, Salze, Schwermetalle, Umweltgifte und Medikamentenreste aufzunehmen. Der Körper hat so die Möglichkeit, diese über die Nieren auszuscheiden. Hartes, belastetes Wasser ist gesättigt mit den oben aufgeführten Stoffen und bringt diese zusätzlich in den Körper. Der Körper beginnt diese Stoffe, die er weder verstoffwechseln noch ausscheiden kann, abzulagern. Die Folgen sind eingangs beschrieben. Der Mensch entwickelt je nach Konstitution unterschiedliche Symptome, die allgemein als Zivilisationskrankheiten bezeichnet werden. Um diese reversiblen (umkehrbar) Vorgänge zu stoppen, muß der Betroffene hochohmiges, reines Wasser trinken. In der Fachliteratur wird hierfür Trinkwasser mit einem möglichst hohen Widerstand gefordert. Ein Wasser, das den Körper entschlacken kann, muß mindestens 8300 Ohm haben. Dies entspricht 5 Grad deutscher Härte. (Je höher der Widerstand, desto niedriger die Härte.) Die Änderung der menschlichen Ernährung durch den steigenden Wohlstand hat eine Abkehr vom natürlichen, selbst zubereiteten Lebensmittel hin zum industriell verarbeiteten Nahrungsmittel gebracht. Diese Nahrungsmittel sind z.B. durch Konservierung mit zu viel Salz belastet. Außerdem sind Reste von Dünge-, Insekten- und Unkrautvernichtungsmitteln in der Nahrung. Medikamente und Hormone aus der Massentierhaltung kommen ebenfalls beim Menschen, als Endglied der Nahrungskette, an. Es passiert dasselbe wie bei zu hartem, belastetem Wasser. Die Stoffe, die der Körper nicht ausscheiden oder verstoffwechseln kann, werden eingelagert. Hier kann der Verbraucher entgegensteuern, indem er seine Ernährung umstellt, das heißt darauf achtet, dass tierische Produkte aus artgerechter Haltung und daß pflanzliche Produkte aus naturnahem Anbau stammen. Fertigprodukte sollten nur einen Teil des Speiseplanes ausmachen. Ein weiterer Punkt der Verschlechterung der Trinkwasserqualität ist die weite Verbreitung der sogenannten Ionentauscher zur Wasserenthärtung, um das Rohrleitungsnetz und daran angeschlossene Aggregate vor Verkalkung zu schützen. Bei diesem Prozeß werden die im Wasser befindlichen Kalzium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht. Hierdurch wird dem Wasser oft weit mehr Natrium zugeführt, als von der Trinkwasserverordnung her zulässig ist. Außerdem wird, um Rostkorrosion zu verhindern, Phosphat zugesetzt, was das Wasser zusätzlich sättigt. Nebenbei sei bemerkt, daß dieses Verfahren einen idealen Brutofen für Keime darstellt, und das Abwasser übermäßig belastet. Für einen Menschen, der unter den anfangs beschriebenen Symptomen leidet, verbietet sich der Genuß eines solchen Wassers. Auch ist ein derart behandeltes Wasser nach Ansicht des Autors nicht mehr als Trinkwasser zu bezeichnen. Als sinnvolle und gesundheitsfördernde Alternative bietet sich hier die physikalische Wasserbehandlung an. Dieses bringt keine Stoffe in das Wasser, sondern durch Durchstörmen eines elektrischen Wechselfeldes mit niedriger Leistung wird bewirkt, daß sich Kristallisationskeime bilden, die dafür sorgen, daß die Kalkkristalle nicht an der Rohrleitung anhaften, sondern in Wasser schwebend verbleiben. Außerdem wird bereits abgelagerter Kalk wieder gelöst und durch das Rohrleitungssystem transportiert. Das heißt, dieses Wasser verhält sich wie ein weiches Wasser, obwohl es von den physikalischen Kenngrößen hart sein kann. Ein anderer Effekt dieses Verfahrens verhindert bzw. stoppt die Rohrleitungskorrosion. Dieses Verfahren beläßt das von den Wasserwerken bereitgestellte Wasser also in seiner ursprünglichen Zusammensetzung. Zusammenfassend sei gesagt, daß Nierensteine und Degenerationskrankheiten durch Ablagerungen von Mineralien und anderen Stoffen im menschlichen Körper auf eine Ursache zurückzuführen sind, nämlich steigende Belastung des Körpers durch Stoffe, die weder im Wasser noch in der Nahrung sein sollten, sowie mangelnde Reinigung des Körpers durch hartes bzw. gesättigtes Wasser. Fazit: Reines Wasser ist die wichtigste Voraussetzung

Ostkurve hat die Frage schon korrekt beantwortet. Natrium liegt in gelöster Form vor, als eigentlich sind es immer Natriumionen. Wie man das auf die Flasche druckt ist halt jedem Hersteller freigestellt.

Gerade beim Natriumgehalt ist es gefährlich zu pauschalisieren, weil die ärztliche Empfehlung hier vom Wetter abhängt. Wenn es kalt ist sollte man eher natriumarmes Wasser trinken (im Winter ist von allzuviel natriumreichen "Heilwasser" also eher abzuraten). Nur im Sommer wenn es heiss ist ist natriumreiches Wasser gesünder, weil der Körper dadurch mehr Wasser speichern kann (sehr vereinfacht gesagt, ein Mediziner kann das genauer ausführen).

die Antwort von schickwolfram beinhaltet aufgrund ihrer Länge neben einigen richtigen Hinweisen (Wasser wird oft zu viel oder falsch aufbereitet) leider auch viel Unsinn, weil da einiges an Begrifflichkeiten völlig durcheinandergeworfen wird.

hartes Wasser ist keineswegs schlechter oder ungesünder als weiches Wasser. hart und weich hat überhaupt nichts mit gut/schlecht oder gar rein/unrein zu tun! Im Gegenteil wird ja gerade hartes Wasser als "Heilwasser" verkauft, weil Leute die in Gegenden wohnen wo das herkommt immer gesünder waren als anderswo (zB ist Magnesium sehr wünschenswert, weil da bei uns heute eher Mangel herrscht). der Härtegrad hängt ursprünglich lediglich von der Gegend ab aus der das Wasser kommt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserh%C3%A4rte

In dem Ort in dem ich wohne ist das Leitungswasser extrem hart und extrem gut (kommt fast ohne Aufbereitung direkt ins Leitungssystem). Wäre hartes Wasser schlechter, müssten ja alle Leute die in Gegenden wohnen, wo der Untergrund vorwiegend aus Sand oder Kalkgestein besteht schon immer ungesünder sein. Das ist offensichtlich Unsinn.

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noch ein kleiner Hinweis zum Thema Härte:

(jeweils gleiche Einheit - mmol/l)

Frankreich:

weich bis 0,7

mittel 0,7-1,5

hart über 1,5

Deutschland:

weich bis 1,5

mittel 1,5-2,5

hart über 2,5

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Ist völlig egal. Ob du jetzt billiges Mineralwasser oder teures trinkst oder ob Leitungswasser.

Die Inhaltsstoffe sind im Endeffekt völlig wurst, da wir alles über die Nahrung mehr als genug aufnehmen.

Welche Stoffe verdampfen schneller als Wasser?

Es geht um die Wasserdampfdestillation als Trinkwasser.

Destillation - gründliche Reinigung, Stoffe die schneller verdampfen als Wasser bleiben allerdings erhalten.

Ich finde nirgendwo im Internet diese Stoffe, die nach der Destillation im Wasser erhalten bleiben. Fand nur Alkohol, sollte schneller verdampfen als Wasser.

Es würde mich sehr interessieren, weil ich seit 2 Monaten destilliertes Wasser trinke.

Grüße Rudolf

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Ich habe heute meine Chemie-LEK zurückerhalten. Eine LEK ist so etwas wie eine Kurzarbeit.

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Im Folgenden die Aufgabe sowie meine Lösung, kursiv das Unterkringelte.


Aufgabe

Erläutere am Beispiel der Essigsäure den Brönstedschen Säure-Base-Begriff! (Was ist nach Brönsted eine Säure, eine Base und eine Reaktion der beiden Stoffe? Stelle entsprechende Reaktionsgleichungen auf.)

Lösung

  • Base: Protonenakzeptor
  • Säure: Protonendonator
  • Neutralisation:
    CH3COOH + NaOH -> Na(+)C3COO(-) + H2O
    Säure + Lauge -> Salz + Wasser

Im Beispiel ist die Essigsäure die Säure, da sie ein Proton abgeben kann. Bei der Neutralisation nimmt das OH(-)-Ion das H(+)-Ion der Essigsäure auf, wodurch ein Acetat-Ion und ein Natrium-Ion sowie Wasser entstehen. Die Ionen liegen im Wasser gelöst vor, beim Eindampfen des Wassers entsteht das Natriumacetat genannte Salz.


Ich verstehe nicht ganz, was da jetzt falsch dran ist...mit ihm sprechen kann ich eigentlich nicht mehr, am Freitag ist Notenschluss und erst nächsten Montag habe ich wieder Chemie...

lg ShD

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