Was bedeutet Lehrzeitverkürzung?

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6 Antworten

In der Berufschule wird im letzten Lehrjahr unterschieden nach Verkürzung und nach Normal. Bei der Verkürzung wird der Stoff schneller bearbeitet. (Hab von 32 Jahren selber verkürzt meine Lehre zur Steuerfachgehilfin beendet)

Und hast Du es bereut?Mein Sohn ist handwerklich nicht so bnegabt und er hat sein Fachabi im Wirtschaftszweig gemacht. er hat auch schon mehrere Praktika gemacht und freut sich jetzt riesig.

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Ich kann aus Erfahrung sagen, das er das letzte halbe Jahr Schulstoff sich selbst erarbeiten muss. In der Prüfung wird nämlich alles gefragt. Und das er verkürzen kann, weil er den Stoff schon kennt, wie oben behauptet wird ist totaler blödsinn. Er muss sich wirklich richtig reinhängen um die Theorie aus dem letzten halben Jahr wirklich intus zu haben. Da steckt ne Menge arbeit dahinter, aber wenn die Prüfung geschafft ist ist man superstolz auf sich. Viel Erfolg Deinem Sohn.

Hallo. Es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder er bekommt 1 oder 1/2 Jahr angerechnet,das heißt er beginnt auf Grund seiner Vorbildung die Lehre zb.im 2 Lehrjahr,dann hat er den Lehrstoff in der Schule gelernt,das ist in der Regel kein Problem. Das steht dann auch im Lehrvertrag.

Oder er stellt wärend der Ausbildung einen Antrag bei der IHK auf Lehrzeitverkürzung. Dann muß er den Lehrstoff vom letzten 1/2 Jahr vorher lernen. Da aber im letzten 1/2 Jahr meißtens Wiederholungen im Unterrichtsplan sind,muß er den Stoff vorher lernen. Bei einem guten Schüler ist das kein Problem.

In Deutschland besteht je nach Bundesland 12/13 Jahre Schulpflicht. Wie Shira schon schreibt, hat er durch das Fachabi eine wesentlich höhere Schulbildung als z.B. ein Realschüler. Er wird also nach 2 1/2 Jahren seine Prüfung machen und sie hoffentlich bestehen und damit endet der Ausbildungsvertrag und auch die Berufsschulpflicht. Mach Dir keine Sorgen, das er etwas versäumt, was ihm später im Beruf fehlt. Das lernt er schon in den 2 1/2 Jahren bzw. hat er schon im Gymnasium gelernt. Wenn er dann zu Höherem strebt (vereid. Buchprüfer, Steuerberater) muss er sowieso wieder zur Schule gehen, je nach finanziellen Möglichkeiten Tages- oder Abendschule.

Das ist sein Ziel : Steuerberater.Er will es über die Lehre machen,denn beim Studium müsste er auf sehr viel verzichten und mit fast 20 will er endlich eigenes Geld verdienen.Danke für die Antwort.

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@Blondi

Dann kann man nur empfehlen, das er vielleicht nebenbei in Abendschule ein BWL-Studium macht, so kommt er schneller zum Steuerberater. Meine Tochter strebt das Gleiche an, nur da ging es eben auch um´s Geldverdienen und Papa muss sich jetzt im Internet schlau machen wie sie nach Ende der Ausbildung am schnellsten ihre Fortbildung machen kann. Sie hat schon die Zusage vom Ausbildungsbetrieb, dass sie übernommen wird und auch Zuschüsse zu Fortbildungsmassnahmen bekommt.

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Nun er kann die Gehilfenprüfung ein halbes Jahr eher machen und Geld verdienen.

Ja,soweit war mir das schon klar,aber wie sieht denn das dann in der Berufsschule aus.Die anderen gehen 3 Jahre hin und er nur 2 1/2.Da fehlt ihm dann doch was am ende? Er fängt doch auch nicht später mit der berufschule an?

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Dein Sohn ist durch das Fachabi, den anderen Schulabgängern in der schulischen Ausbildung vorraus. Deshalb die verkürzte Ausbildungszeit, weil er den Stoff schon kennt.

Ja,okay,dass weiß ich,aber wie sieht denn das dann in der berufsschule aus.Die anderen gehen 3 Jahre hin und er nur 2 1/2.Da fehlt ihm dann doch was am ende? Er fängt doch auch nicht später mit der berufschule an?

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@Blondi

Die Aubildungszeit besteht aus betrieblicher und schulischer Ausbildung. Ich denke mal, dass er die gesamte Berufsschule absolvieren muss. Nur die praktische Ausbildung im Betrieb wird verkürzt sein.

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@Shira

Das glaube ich so nicht,denn im Ausbildungsvertrag steht Ausbildungsende 28.2. Die anderen sind erst im August fertig.Deshalb meine Frage

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@Shira

Stimmt, Blondi! Hier würde ich auch sagen: EINSPRUCH! Es ist tatsächlich so, dass dein Sohn aufgrund der Tatsache, dass er länger als andere zur Schule gegangen ist, hier den Stoff bereits "intus" hat; er wird mit Sicherheit keine Probleme haben in der Berufsschule, bestimmt nicht hinterher hinken oder wegen zu wenig bzw. nicht gelerntem Schulstoff durchfallen. Bei der Abschlussprüfung wird darauf auf jeden Fall Rücksicht genommen - die Prüfer kennen die Unterlagen des Prüflings, wissen also, wie lange er gelernt hat. Mach dir keine Sorgen.

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Totaler quatsch was du da erzählst, wenn du es nicht mit Sicherheit sagen kannst, dann lass es doch einfach. Statt falsche Äusserungen zu tun.

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