Was bedeutet Kunst für die Menschen in der Epoche der Aufklärung? Wer waren die wichtigsten Maler ?

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4 Antworten

Kunst zur Zeit der Aufklärung bedeutet eindeutig mehr "prodesse" als "delectare".

Also: Erkennen geht über Ergötzen.

In der Malerei herrscht die sog. Geschichtsmalerei (historische Malerei) vor, dass eine eine Kustrichtung, in der das Malen bzw. Gemalte nicht für sich gilt, sondern immer noch die Autorität der Geschichte (und damit des Textes, der sie vermittelt) braucht, um legitim zu erscheinen (David, Couture, Ingres...). Im 19. Jahrhundert wird die historische Malerei durch den Historismus wieder altuell, aber nicht dominierend.

Erst durch die Romantik (zB Caspar David Friedrich)  löst sich die Malerei allmählich von dieser Autorität, um aus sich heraus zu wirken.

In der Literatur ist Lessing wohl der einzige, der die Sache auf der Höhe des Problems packt und in seinen Werken für prodesse als delectare plädiert.   

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Mit der Bildenden Kunst und dem Theater sollte die Aufklärung auch breitere Bevölkerungsschichten erreichen, da viele noch nicht lesen konnten und die Unterhaltung positiv dazu kam.

Die Bildende Kunst der Aufklärung trägt in der Kunstgeschichte die Bezeichnung > Klassizismus.

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Von „Malerei der Aufklärung“ wird in der Regel so wenig gesprochen wie von „Musik der Aufklärung“. Das Projekt der Aufklärung wird von der Forschung eher in kunstkritischen Diskussionen als in eigenen Kunststilen verortet. Vom Standpunkt eines Konflikts zwischen Barock und Aufklärung mag dies so erscheinen, indem der Aufklärung Kritik und Vernunft zugeschrieben werden und dem Barock die Betörung der Sinne, unter anderem durch Musik und Malerei.(Zit. nach Wikipedia.)

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