Was bedeutet Inflation, zusammenhängend mit der Weimarer Republik?

5 Antworten

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Inflation bedeutet immer, dass das Geld weniger Wert wird, bzw. dass man für das selbe Geld weniger bekommt. In der WR (nach dem 1. WK) kam es zu einer Infaltion, da immer mehr Geld grdruckt wirde. Die Franzosen wollten ja das Ruhrgebiet sozusagen als Sicherheit, dass Deutschland nicht wieder heimlich Waffen oder so produziert, woraufhin die Leutchens da nicht mehr gearbeitet haben. Ohne Arbeit wird natürlich auch nichts mehr produziert, die Einnahmen bleiben aus, also beschloss die Regierung, den Streik da durch frisch gedrucktes Geld zu unterstützen. Dadurch gab es mehr und mehr Geld im Land, die Währung verlor an Wert und so kam es, dass ein einziger Laib Brot irgendwann eine Milliarde Mark gekostet hat und die Kinder mit Geldpaketen aus Hundertmark-Scheinen Papierhäuser bauen konnten, da das Geld einfach mal keinen Wert mehr hatte.

ich hoffe, das is jeze in etwa so erklärt, dass es verständlich und richtig ist...^^

LG, Ricci

Dankeschön! Ja , ich habe es auch verstanden :) besser als Geschichtsunterricht :)

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@cranberrie

tja, wir gucken im Geschichtsunterricht Filmchen aus dem Internet über die ganzen Themen grins wir sind zwar stofflich über nen halbes Jahr hinten dran, aba immerhin isses... gechillt^^

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Nach dem ersten Weltkrieg sollte deutschland alle kosten tragen. Nach dem Weltkrieg kam eine erste ''Demokratie'' nach deutschland, die politiker der republik haben um die schulden zu bezahlen haufenweise geld drucken lassen so das es zu einer Inflation kam. ^^

Diese Schulden wurden allerdings zu einem beträchtlichen Teil bereits im Kaiserreich gemacht.

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Inflare = hineinblasen. Also Wortfeld von aufblasen, aufgeblasen.

Geld ist immer soviel wert, wie man dafür kaufen kann. Das ist genau wie es bei jedem anderen TAUSCH auch wäre.

Wenn das Geld z.B. eine gleiche Menge behält, aber die Waren, die man kaufen kann, mehr werden, würde der Geldwert steigen.

Wird aber die Geldmenge grösser und die Warenmenge bleibt gleich, so fällt er.

Ist einfach und logisch, oder?

Entsprechend würden dann die Preise fallen (Deflation) bzw. steigen (Inflation).

Regierungen bzw. Staaten, die das Geld ausgeben, sind immer versucht, viel Geld zu drucken, um damit viele staatliche Projekte bezahlen zu können. Da der Geldwert dann nach der einfachen Regel fällt, müssen sie dann "nachlegen" und die Geldproduktion schneller steigern.

Damals war das Ruhrgebiet von Frankreich besetzt (Stichwort "Ruhrkampf" -> Schau mal nach Dokuvideos in Youtube). Die deutsche Wirtschaft verlor damit die Waren, die das Ruhrgebiet produzierte. Und das waren die wertvollsten in Deutschland überhaupt.

Trotzdem musste der deutsche Staat für alle Ruhrgebietsbewohner den Lebensunterhalt bezahlen, denn die Reichsregierung hatte sie angewiesen, nicht für die Franzosen zu arbeiten.

Weniger Warenwert im deutschen Währungsraum und trotzdem mehr Ausgaben -> schnell viel Geld drucken!

Du musst dieses Thema Ruhrkampf recherchieren. Da sind die Details drin!

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