Was bedeutet guter Läufer/schlechter Läufer?

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  1. Wenn ein Läufer durch eigene Bauern behindert wird, gilt er als schlecht. Es gibt aber auch Ausnahmen, die man daher immer konkret prüfen muß!
  2. In offenen Stellungen ohne Zentrumsbauern sind Läufer im Vorteil, weil sie gleichzeitig beide Seiten „angreifen“ können. In verkeilten Bauernstellungen (Königsinder, Vorstoßvariante des Franzosen, Spaniers …) können Springer ihr Potential besser ausnutzen als Läufer.

Ein schlechter Läufer ist von den eigenen Bauern eingeschlossen. Deshalb sollten deine Bauern immer auf der entgegengesetzten Farbe stehen. Springer sind gut in festgefahrenen Stellungen, denn es gibt keine wirklichen Hindernisse für sie. Läufer mögen hingegen offenen Stellungen und sind besser beim Aufhalten von Freibauern sowie in Stellungen mit Bauern auf beiden Flügeln.

In offenen stellen ist der Läufer am besten offene Stellung im Endspiel sonst können Springer stärker sein

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