Was bedeutet für euch feminismus?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für MICH ist es ein gerechtfertigter Kampf um Gleichberechtigung.
Leider sind keine 10% derer, die von sich behaupten feministisch zu sein auch dieser Meinung.
Das was da auf der Straße rum rennt würde ich eher als "Femnazis" bezeichnen.
So die Sorte, die dir volles Pfund auf die Nase haut und danach heult weil man ja keine "Mädchen" schlägt. Double Standards und so.

Woher ich das weiß:Hobby – Freizeitphilosoph

Zum "Femnazitum" zähle ich btw. auch die komplett überzogene und hirnrissige Diskussion über "Gendergerechte Sprache". Das ist schlicht Schwachsinn und hat nicht im entferntesten mit Gleichberechtigung zu tun. Genauso wie Quotenregelungen.

Wahre Themen im Feminismus sind eher Themen wie Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und (wenn es nach mir geht) Einstellungsverfahren, die Geschlechtsneutral sind, in den Berufen in denen das Geschlacht keine Rolle spielt. Also Bewerbung ohne Foto und Vorname. Nur Skills zählen.
Wenn es bei dem Job um einen Modeljob geht, ist das natürlich was anderes^^

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@Mirse87
Also Bewerbung ohne Foto und Vorname. Nur Skills zählen.

Kann das Geschlecht nicht genauso berechtigtes ein Kriterium für einen Job sein? z.B. Es wird eine Psychologin für ein Frauenhaus gesucht. Mit einem Mann kann man in der Situation wohl wenig anfangen, dann ist es doch zwangsläufig ein Entscheidungsgrund ob man einen Mann oder eine Frau ist.

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@Mindestloehner

Das fällt dann unter das Model-Beispiel. In den meisten Berufen trifft das aber nicht zu. Mal angenommen du suchst jemanden für Vertrieb/Produktion/Buchhaltung. Da ist das Geschlecht absolut relativ.

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@Mirse87

Und wo zieht man da die Grenze? der Fotograf ist ja auch nicht auf ein Geschlecht angewiesen... warum soll er dann das Model nach dem Geschlecht wählen dürfen aber ansonsten soll man das nicht dürfen?

Wenn man als Chef lieber ein homogenes Arbeitsumfeld hat,

  • damit es nicht die oft vorhanden Kommunikationsprobleme zwischen Männern und Frauen gibt.
  • damit keiner die Angst hat sich dem anderen Geschlecht unangebracht zu nähern. Es gibt z.B. Umfragen die aussagen, dass Männer ungern berufliche Einzeltreffen mit Frauen haben.
  • damit man weniger Angst vor potenziellen Falschbeschuldigungen der sexuellen Belästigung etc. hat
  • weil man selbst als Chef/in besser mit Männern oder Frauen klar kommt

Warum sollte man dem Chef die Freiheit der Entscheidung nehmen wollen? Da sehe ich keinen plausiblen Grund.

Anderes Beispiel:

Vllt braucht man im Job einfach sehr kommunikative und diplomatische Leute oder will z.B. im Restaurant höher Umsätze erzielen, da ist man mit Frauen statistisch gesehen deutlich besser dran, als mit Männern. Umgekehrt gibt es auch Beispiele wo man sich Fehlgriffe ersparen kann wenn man gleich auf Männer setzt.

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@Mindestloehner
damit es nicht die oft vorhanden Kommunikationsprobleme zwischen Männern und Frauen gibt.

Gibt es nicht mehr als zwischen Männern oder Frauen untereinander. Ist schlicht ein Vorurteil.

damit keiner die Angst hat sich dem anderen Geschlecht unangebracht zu nähern. Es gibt z.B. Umfragen die aussagen, dass Männer ungern berufliche Einzeltreffen mit Frauen haben.

Willkommen im 18.Jhd.... Da müssen sich die Herren der Schöpfung schon bessere Ausreden einfallen lassen. Ich habe lange genug in Betrieben mit Männern und in Berufen mit wildem Mix gearbeitet um sagen zu können, dass das Schwachsinn ist.

damit man weniger Angst vor potenziellen Falschbeschuldigungen der sexuellen Belästigung etc. hat

Wo kein Anlass, da keine Klage. Nur weil die Amis so nen Quatsch mit "metoo" machen, heißt das nicht, dass das hier auch passiert. Ist mir ebenfalls noch NIE unter gekommen.

weil man selbst als Chef/in besser mit Männern oder Frauen klar kommt

Der Chef braucht Arbeitskräfte. Keine Homies.

Prinzipiell sollten Angestellte nach Befähigung ausgewählt werden. Natürlich zählen da auch softskills wie kommunikative Fähigkeiten oder ein kräftiger Körperbau. Diese sollten aber erst dann in betracht gezogen werden, wenn die entsprechende Person vor dem Chef sitzt. Dann kann er noch immer entscheiden ob er Männlein oder Weiblein will.
Es geht hier nur um gleiche Chancen für alle. Nicht darum, zwanghaft Frauen in Männerjobs zu schieben oder anders herum.

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@Mirse87
Willkommen im 18.Jhd...

Nein Willkommen 2018/2019. Falschbeschuldigungen gibt es und die METOO Bewegung wo ein Twitterpost fast einem Urteil gleich kam ist es auch eine berechtigte Angst. Es kann ja sein, dass du das nicht erlebt hast, aber es kommt vor und defacto sorgt es für Spannungen, die es in einem homogenen Arbeitsumfeld nicht in dem Ausmaß gibt.

Wo kein Anlass, da keine Klage.

.... aha

Ist mir ebenfalls noch NIE unter gekommen.

Das muss dir auch nicht vorgekommen sein, es gibt es aber.

Der Chef braucht Arbeitskräfte. Keine Homies.

Klar aber vllt. arbeitet die Chefin lieber mit Frauen zusammen, warum auch immer (persönliche Erfahrungen, Hemmungen, etc.). Das hat nicht automatisch etwas mit "Homie oder Arbeitskraft" zu tun.

Prinzipiell sollten Angestellte nach Befähigung ausgewählt werden. ..... Nicht darum, zwanghaft Frauen in Männerjobs zu schieben oder anders herum.

Dann sind wir uns ja prinzipiell einig, aber warum sollte die Bewerbung jetzt "genderneutral" sein, wenn der Chef am Ende trotzdem aufgrund des Geschlechts den Job vergeben kann?

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@Mirse87

Bist du überhaupt eine Frau? Nein oder. Erklärt mal wieder einiges. Schmutziger Chauvinist.

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@Abgetriebengut

Spitzen Beitrag. Das bringt uns im Thema wirklich weiter. Daumen hoch dafür.

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Meinst du etwa die Mädchen und Frauen die auf der Strasse demonstrieren um ihr Recht zu Wählen und das Recht auf den eigenen Körper zu behalten, während du was machst? Phallonormen unterstützt die zu deren Unterdrückung beitragen? Schmutzige Chauvinistin.

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@Abgetriebengut
um ihr Recht zu Wählen

Hmm... Seit wann genau haben wir in Deutschland das Frauenwahlrecht wieder abgeschafft?

Recht auf den eigenen Körper zu behalten

Oder die Sklaverei wieder eingeführt? Gab es die hier überhaupt jemals?

Ich denke du hast ein leichtes Problem mit der Wahrnehmung.
Nimm bitte weniger von was auch immer du zu dir nimmst an verbotenen Substanzen. Es tut dir nicht gut.

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@Mirse87

Beide wurden noch nicht abgeschafft, aber es steht auf der Kippe dank Leuten wie dir, die anderen sogar gleich mal unterstellen müssen Drogen zu nehmen.

Ich befürchte leider so was wie du säuft immer mal ein Gläschen Nervengift.

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@Abgetriebengut

Soso. Auf der Kippe also. Mir sind keine Verfahren zur Änderung von Artikel 38GG bekannt... Eher wird sogar ein Paritätsgesetz diskutiert.

Wenn du willst, dass man dich ernst nimmt, dann leg hier mal bitte ein paar Fakten auf den Tisch und keine haltlosen Anschuldigungen.

Achja und noch ein kleiner Nachklatsch:

Bist du überhaupt eine Frau?

Diese Frage ist in unserer emanzipierten Welt irrelevant. Das Geschlecht sagt nämlich nichts über die Aussagekraft eines Arguments aus. Soviel zum Thema Double Standards..

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@Mirse87

Nur weil dir (angeblich) keine Änderungen bekannt sind, hält das rechte Parteien nicht davon ab welche zu machen und durchzusetzen. An den Antrag die Ehe für Alle aufzulösen haben sie sich schon herangetraut. Wir wundern uns nicht darüber was als nächstes kommt.

Diese Frage ist in unserer emanzipierten Welt ...

Entweder du bist ein Mann oder eine chauvinistische Frau bzw. eine sehr stutenbissige Frau deren Belohnungssystem leider nur dann anspringt, wenn andere Frauen in ihren Rechten beschnitten - verstümmelt- werden und der Ehemann den Macho raushängen lässt. Das ist mehr als erbärmlich. Schäm dich... aber womit den. Hast ja kein Herz, nicht als Frau und schon gar nicht als Chauvi-Mann.

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@Abgetriebengut

Soso. Rechte Parteien setzen in Deutschland also ohne irgendwelche Mehrheiten Grundgesetzänderungen durch.
So langsam frage ich micht ernsthaft ob du irgendwelche Drogen nimmst die dir das Hirn vernebeln.
Das restliche, hochgradig verbitterte und offenbar schon schadhaft indoktrinierte Geschwätz kommentiere ich garnicht erst. Eine ernsthafte Diskussion scheint mit dir nicht möglich.

Für alle Leser dieses Threads:
DAS ist es was ich mit Femnazi gemeint habe.
Feminismus ist GUT und RICHTIG. Aber Das hier... Das ist kein Feminismus, das ist eine Krankheit die an Hirnverbranntheit schon annähernd auf einer Stufe mit Faschismus ist.

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Für mich bedeutet es z.B. dass ich in meinem Kampf(sport)training erst einmal pauschal keine Frauen und Mädchen mehr zulasse. Das Risiko ist mir einfach viel zu groß geworden.

Denn eine haltlose Anschuldigung weiblicherseits genügt heutzutage und man hat als Mann ganz schnell mehr Ärger am Hals, als einem lieb ist. Wenn sich dann hinterher heraus stellt, dass Madame gelogen hat, dass sich die Balken gebogen haben, gibt es für sie maximal eine Ermahnung mit erhobenem Zeigefinger, während der Mann den ganzen Schaden (Rufschädigung, ggf. Jobverlust, U-Haft usw.) hat.

Nein, besten Dank, da halte ich mich als (wie es auch hier auf GF so gerne und oft kolportiert wird) "alter weißer Mann" weit davon fern und trainiere (fast) nur noch mit Männern.

Sollen die Frauen und Feministen rumschreien und -jammern, wie sie wollen, ernst nehmen kann ich sie schon seit Jahren nicht mehr. Dazu haben sie zu oft und penetrant ihre Diskussionsunfähigkeit und Lernresistenz unter Beweis gestellt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Feminismus (abgeleitet von lateinisch femina ‚Frau‘und -ismus über französisch féminisme)[1] ist ein Oberbegriff für gesellschaftliche, politische und akademische Strömungen und soziale Bewegungen, die, basierend auf der kritischen Analyse von Geschlechterordnungen, für Gleichberechtigung, Menschenwürde und Selbstbestimmung aller Menschen jeglichen Geschlechts sowie gegen Sexismus eintreten und diese Ziele durch entsprechende Maßnahmen umzusetzen versuchen.

Woher ich das weiß:Recherche

Emanzipierung vom Leiden/Lebenmüssen, die sich besonders an die unterdrückte Gruppe unter den Tieren richtet, also an Mädchen und Frauen, welche phallokratischen Normen nicht entsprechen. gemeint sind hässliche, behinderte, dunkelhäutige, obdachlose, arbeitslose, unverheiratete, gewollt kinderlose, zwangsprostituierte(/studierende die ihr glück als escort versuchen zähle ich solange dazu bis sie für "anständige" jobs rechtmässig entlohnt werden) ... glaub das wars.

Feminismus ist im Kern auch eine Hilfe für Jungs und Männer sich von der Frau als "Anker im Leben" zu emanzipieren. Leider sind heutige "Feministinnen" Neochauvinistinnen, die grundsätzliche Werte missachten.Kann dann so aussehen:

https://theblackshirtblog.com/2016/10/23/du-brauchst-mal-wieder-eine-beziehung-ist-der-duemmste-schess-den-man-sagen-kann/

bei schess fehlt das i, wegen der zensierung.

So oberflächlich betrachtet hat die Seite doch was feministisches oder? Aber der Teufel steckt immer im Detail.

Zitat:

Ich will zwar selber mal Kinder haben und heiraten, aber ich will das mit der richtigen, mit dieser einen Person erleben. Wenn das bedeutet, dass ich noch warten muss, damit meine nächste Liebe mindestens so kitschig wie ein verfluchter Nicholas Sparks Roman---

Wer weitere Konsumente und Konsumentinnen in die Phallokratie wirft, hat den Feminismus absolut nicht verstanden, den Akt der Fortpflanzung nicht oder schlimmer: will nicht begreifen. Sie verläuft konträr zur Leidminderung. Es wird sich nichts am Zustand der Mädchen und Frauen ändern, wenn kinderlose weiterhin diffamiert werden und ihre Kaffees beschmutzt nur weil sie einmal unter sich bleiben wollen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Tochter der Gerechtigkeit

Das Frau und Mann beide gleiche Rechte und Pflichten haben sowie gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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