Was bedeutet "Flexibilität am Arbeitsmarkt"?

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6 Antworten

Räumliche Flexibilität: man ist bereit, zu pendeln, für befristete Zeit auch wo anders zu arbeiten (Montage, Ausland), oder unter Umständen auch den Wohnort zu wechseln.

Zeitliche Flexibilität: man ist bereit, seine Arbeitszeit an die betrieblichen Erfordernisse anzupassen, wenn es sein muss auch abends oder in der Nacht, oder an den Wochenenden und Feiertagen.

Finanzielle Flexibilität: man stellt keine allzu hohen Ansprüche und ist auch mal mit weniger zufrieden. Wenn einem eine Gehaltserhöhing angeboten wird, sagt man am besten: "aber das kann ich doch gar nicht annehmen! Das habe ich doch gar nicht verdient!"

Inhaltliche Flexibilität: man kann viel und weiß viel, ist tüchtig, fleißig und motiviert - und daher überall einsetzbar - auch für Aufgaben, die nicht unbedingt zum Berufsbild gehören und der Ausbildung entsprechen.

Zu gut deutsch: man ist der ideale Mitarbeiter, ohne dafür aber großartig was an Gegenleistungen zu verlangen.

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Man soll auch entfernte Jobs annehmen und Pendler werden. Oder schlechter bezahlte Jobs oder Zeitarbeit annehmen.
Halt: auf gewohntes Niveau verzichten und Abstriche machen

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Durch weitgehende Zulassung von Zeitarbeitsfirmen, Outsourcing und so weiter ist dieses Thema mittlerweile "vollkommen normal".

Google mal unter "kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit"

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Vermutlich ist damit gemeint, dass man nicht an seinem erlernten Beruf kleben darf, wenn man auf dem Arbeitsmarkt eine Chance haben möchte, sondern vielleicht auch einen Job annimmt, der jetzt nicht so ganz dem Ausbildungs- oder bisher ausgeübten Beruf entspricht.

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Rückblick. Als Ende der 50er die ersten italienischen Gastarbeiter kamen , wurden sie flexibel in Arbeit vermittelt wo Arbeitskräfte gebraucht wurden. Das war nötig , weil deutsche damals nicht quer durchs Land fuhren um Arbeit zu suchen . - Derzeit war das auch technisch nicht immer möglich !!

So ist das jetzt mit flexiblen Metallfachleuten  für die offshore WKA und Bohrinseln.  Wer etwas kann wird gern gesehen , nur viele sitzen lieber daheim am Ofen.= unflexibel .

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Flexibilität am Arbeitsmarkt bedeutet (in Bezug auf den Arbeitnehmer), dass dieser zum Beispiel bereit ist, wegen einer weiter entfernt liegenden Arbeitsstelle umzuziehen. Genauso bedeutet Flexibilität für den Arbeitnehmer, auch zu Arbeitszeiten zu arbeiten, an denen er zum Beispiel bisher noch nicht gearbeitet hat (Wochenende / Feiertag, Nachtschicht etc.) Weiterhin bedeutet Flexibilität eines Arbeitnehmers, auch Aufgaben zu übernehmen, die nicht zu seinem bisherigen Berufsbild gehören.

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