Was bedeutet es, wenn Bäume oder Sträucher "veredelt" sind?

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2 Antworten

Zu erkennen ist eine Veredelung meist an einer Verdickung am Stamm kurz über dem Erdboden. Diese Verdickung entsteht, weil ein junges "Edelreiss", also ein Zweig von einer Züchtung auf eine passende "Unterlage" aufgepropft wird. Damit ist sichergestellt, dass die Pflanze die gleichen Eigenschaften hat wie die Mutterpflanze. Durch einfache Vermehrung per Samen ist das nicht der Fall. Die Unterlage beeinflusst dann auch die Wuchseigenschaft der gesamten Pflanze und ist ggf. auch widerstandsfähiger oder kräftiger als eine Pflanze, die aus einem Samen gezogen wird. Durch eine relativ schwach wachsende Unterlage sind dann auch Obstbäume möglich, die nur 2-3 Meter hoch werden.

Veredlung: Beim Veredeln wird ein Auge oder Reis ( Edelreis) einer zu vermehrenden Pflanze mit einer anderen bewurzelten Pflanze, die als unterlage dient, zusammengefügt. Damit Unterlage und Edelreis/Auge miteinander verwachsen, müssen die Schnittfläche so zusammengefügt werden, das die Kambien beider Parten aufeinanderligen. Voraussetzung ist ferner, das beide Pflanzen eng miteinander verwandt sind, d.h. der gleiche Familie und Gadung angehören

Gründe für Veredeln: - Man erhält schneller verkaufsfähige Pflanzen - Wegen der Hohen Ausbeute ist nur ein Kleiner Mutterpflanten bestand notwendi

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